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Arbeiten als Ingenieur:
Kein anderer Berufszweig hat heute so gute Aussichten auf eine ordentliche Anstellung
wie der Ingenieur. Vor Jahren einigen Jahren war das aber noch anders, ein Beleg für
die schlechte Vorhersagbarkeit des Arbeitsmarktes. Während heute Ingenieure Traumgehälter
verdienen, waren viele mit dieser Ausbildung vor Jahren noch mit dem Gang zum Arbeitsamt
beschäftigt.
Das gleiche ist auch in Zukunft zu erwarten, aufgrund eines unberechenbaren Zykluses. Heute
stürzen sich sehr viele Menschen in eine Ingenieursausbildung, weil die Wirtschaft nach
Ihnen schreit. In 5 Jahren kann das aber schon ganz anders aussehen. Ein Sachverhalt den sich
jeder Einsteiger bewusst machen sollte. Die Berufswahl nach aktuellen Markttrends auszurichten
ist daher oft der schlechteste Weg.
In Deutschland gibt es ca. 320.000 Menschen die ein Studium innerhalb der Ingenieurswissenschaften
begonnen haben. Die meisten davon in den Bereichen Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau. Der
Verband der deutschen Ingenieure geht davon aus, dass vor allem im Bereich der Informatik und
Kommunikation ein enormes Zukunftspotenzial liegt.
Vor allem der Frauenanteil bei den ca. 30.000 Absolventen jedes Jahrganges ist in Deutschland
besonders gering. Der EU-Durchschnitt liegt bei 22 %, wobei Deutschland noch nicht einmal 10 %
Ingenieurinnen aufweisen kann. Doch die Wirtschaft muss sich an die eigene Nase fassen, denn
bei den Arbeitssuchenden Ingenieuren ist der Anteil mit ca. 23 % sehr hoch. Ein Beleg dafür,
dass Frauen hier schlechtere Chancen haben.
Gehalt als Ingenieur
Die Gehälter variieren je nach Branche und Einsatzbereich. Das Einstiegsgehalt brutto liegt in der
Regel zwischen 37.000 - 40.000 Euro im Jahr, wobei auch innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne von
6-8 Jahren rund 20.000 Euro im Jahr mehr normal sind. Ein Verdienst, der andere Berufszweige mit ihrem Lohn in den Schatten
stellt.
Weiterbildung als Ingenieur
Gerade in der heutigen Zeit satteln immer mehr Menschen um oder auf und versuchen mit
einer Weiterbildung auf ihre Berufsausbildung einen festen Arbeitsplatz zu ergattern. Vor
allem handwerkliche und naturwissenschaftliche Berufe bilden hierzu ideale Voraussetzungen.
Der Weg, beispielsweise mit Fernstudium, kann sich lohnen wenn das Diplom erlangt ist.
Master, Bachelor versus Diplom
Aufgrund der nationalen Umstellung der Studiengänge auf das europäische Master- und
Bachelor-System, wird das Diplom zukünftig nicht mehr verliehen werden. Das Diplom ist in etwa
mit dem Master zu vergleichen, die Studiensysteme sind jedoch sehr unterschiedlich aufgebaut.
Die Umstellung auf Masterstudiengänge und Bachelorstudiengänge ist bereits so gut wie abgeschlossen.
Deshalb gehört der Dipl.-Ing. zwar noch lange nicht zum alten Eisen, wird aber einer aussterbenden
Spezies angehören.
Unter den jeweiligen obigen Links finden Sie weiterführende Informationen zu
den unterschiedlichen Bereichen der Ingenieurwissenschaften.