Ausbildung und Job als Webdesigner/in:
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Tipps zur Bewerbung

Berufsbild Webdesigner/in


Webdesigner sind noch nicht besonders lange aktiv, der Beruf zählt eher zu den neuen Berufen, die natürlich erst mit der Etablierung von Internet und bezahlbaren Zugängen ihren Weg in den deutschen Arbeitsmarkt gefunden haben.

Webdesigner sind entweder selbstständig, arbeiten in Multimedia-/Webdesign-Agenturen oder in Softwareunternehmen bzw. Datenbankunternehmen. Dort setzen Kundenwünsche zielgenau und fristgerecht innerhalb von Projekten um.

Webdesigner müssen sich permanent weiterbilden und immer die aktuellen Trends im Internet kennen. Hierbei sind zahlreiche Faktoren zu beachten, die für die Betrachtung und Funktionalität des jeweiligen Internetauftritts entscheidend sind.

Die Arbeit richtet sich ebenso nach den Voraussetzungen im Hintergrund, so sind Datenbanksysteme kompatibel einzubinden, genauso wie Content-Management-Systeme.



Gehalt und Verdienst als Webdesigner/Webdesignerin

Die meisten Webdesigner sind als Freelancer selbstständig, wer jedoch im Angestelltenverhältnis aktiv ist, kann mit einer tariflichen Anlehnung beim Gehalt rechnen.

Im Folgenden wird daher das Gehalt im öffentlichen Dienst als Maßstab herangezogen. Hierbei spielt natürlich auch die Berufserfahrung und der Verantwortungsbereich eine gewichtige Rolle.

Der Verdienst für Webdesigner kann daher bei einem monatlichen Bruttolohn von ca 3.200 EUR liegen. Starke Abweichungen nach oben oder unten kommen in der Praxis genauso vor.

Weiterbildung und Ausbildung als Webdesigner/in

Webdesigner wird man durch eine Weiterbildung. Die Kriterien für die Aufnahme der Berufsausbildung zum Webdesigner legt jeder Bildungsträger selbst fest, gesetzlich ist hier nichts vorgeschrieben. Die Regelungen für den Beruf kommen entweder nach den Vorgaben der IHK oder der Bildungsträger.

Die Aufnahme der Weiterbildung setzt in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung oder einschlägige Berufserfahrungen voraus. Berufserfahrung und Ausbildung sollten in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Medien liegen.

Die Weiterbildung dauert zwischen 1 und 6 Monaten in Vollzeit, wird aber auch berufsbegleitend angeboten. Eine Vergütung erfolgt während des Ausbildungszeitraums nicht.

Viele Webdesigner sind heute auch Quereinsteiger, ohne eine Weiterbildung in diesem Beruf. Nicht selten haben sie vorher ihr Webdesign-Handwerk im Informatikstudium gelernt oder gar als Hobby vertieft. Die Lebensläufe sind nicht selten bunt.

Eigenschaften und Fähigkeiten als Webdesigner/in

Die Arbeit als Webdesigner erfordert Kreativität und ein gestalterisches Talent. Oftmals arbeiten Webdesigner mit Grafikern zusammen, welche dann die gestalterischen Arbeiten übernehmen.

Die Arbeit erfolgt jedoch immer in enger Abstimmung mit dem Kunden und nach dessen Vorgaben. Dieser Sachverhalt macht eine gute Kommunikationsfähigkeit und eine Kundenorientierung erforderlich.

Sorgfalt gehört für Webdesigner zum täglichen Handwerk, sowohl bei der Planung von Navigationen, als auch in der direkten Arbeit mit HTML. Fehlersuche und Fehlerbehebung im Quelltext lassen sich oft nicht vermeiden, können jedoch sehr zeitaufwendig sein.

Bewerbung auf Stellenangebote als Webdesigner/in

Die Bewerbung auf ein Stellenangebot als Webdesigner erfolgt in der Regel online. Die Papierform ist in diesem Beruf eher die Ausnahme, schließlich findet das Webdesign ja auch im Internet statt.

Bei der Bewerbung ist besonders die Referenz wichtig. Wer bereits Arbeiten online präsentieren kann, die man selbst erstellt oder wo man zumindest mitgewirkt hat, hat einen entscheidenden Vorteil. Daher sollte zu jeder Bewerbung im Webdesign auch immer eine gute Referenz hinzugefügt werden, hierbei ist es egal, ob es sich um eine private Website handelt oder nicht.

Das Bewerbungsschreiben und der Lebenslauf der Bewerbung werden auf unseren Seiten ausführlich erklärt und mit einem Beispiel belegt. Zusammen mit den Zeugniskopien bilden sie die Inhalte der Bewerbung.

Trends und Entwicklung im Webdesign

Das Webdesign muss immer mit der Zeit gehen. Shopsysteme stehen aktuell hoch im Kurs und werden oft von Kunden verlangt. Doch auch eine fertige Website schreit ständig nach Erneuerung, weshalb in der Regel alle 3-5 Jahre ein Relaunch der Website erfolgen sollte.

Durch permanente technische Neuerungen überholt sich altes Webdesign sehr schnell, was für den Beruf einen großen aktuellen Informationsstand verlangt. Neue Trend wie Mobile Internet fordern neues Design.

Doch auch der Geschmack ändert sich. Sind heute runde Formen und schlichte, aufgeräumte Webseiten en vogue, kann sich dies in 3 Jahren ganz anders entwickeln.

Die berufliche Perspektive für Webdesigner ist gut und zeigt noch immer nach oben. Sicherlich gibt es zyklische Einbrüche, die von der gesamtwirtschaftlichen Konjunktur abhängig sind, doch ist das Potenzial hier noch lange nicht ausgeschöpft.

Jobs als Webdesigner
Quelle: Beschäftigungs- und Arbeitslosenstatistik der BA. Seit 2007 liegen nur unvollständige daten vor.


Das Internet schön machen - ein Job für Webdesigner.

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