Der eigentliche Skandal ist nicht Hartz 4, sondern das Versagen der Möchtegern-Eliten

Bei der ganzen Diskussion um die Sozialsicherung geht es eigentlich gar nicht um Hartz 4 und die Höhe des Einkommes für das Nichtstun. Die Debatte greift um das grundlegende Problem herum und ist wieder mal nur eine Symptom-Bekämpfung, wie wir es aus der Medizin kennen.

Das Problem liegt in den zu geringen Löhnen durch Arbeitsplatzverlagerung in Billiglohnländer. Seit Jahren sinken die Reallöhne sogar, obwohl das immer unter den Tisch gekehrt wird. Ursache des Problems sind die Globalisierung, die Unternehmen und auch Politik.

Wenn die Löhne eine gerechtere Höhe hätten, dann gebe es auch keine Diskussionen um die Höhe der Alg 2-Bezüge und Kinderarbeit wie sie Westerwelle indirekt fordert.

Das Geld, welches in den letzten Jahrzehnten durch Lohndumping in Deutschland eingespart wurde, ist in der Finanzkrise durch Zockerei verbrannt worden. Was hat die Globalisierung den Menschen gebracht, außer Stellenabbau und Lohndumping?

Die einzigen, die von der Entwicklung der letzten Jahrzehnte profitiert haben sind die Unternehmen, besonders die Deutschen. Doch viele Unternehmen haben bis dato nichts zurückgegeben, besonders die Konzerne, sondern eher das Gegenteil, sie haben Steuergelder bekommen, damit sie die Jobs hier halten, siehe Opel.

Jetzt gibt es nichts mehr zu verteilen und die FDP haut gleich auf diejenigen, die mal überhaupt nichts dafür können, um von dem eigenen Versagen abzulenken.

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