Initiativbewerbung

Bei der Initiativbewerbung nimmt der Bewerber spontan, also aus Eigeninitiative, den Kontakt mit einem potentiellen Arbeitgeber auf, um seine Person und seine Fähigkeiten als Arbeitnehmer anzubieten. Hier dient kein Stellenangebot als Vorlage zur Orientierung.

Die Adressen für solche Blindbewerbungen können aus Stellenangeboten in Zeitungen oder Zeitschriften entnommen werden. Auch die Gelben Seiten oder das Internet mit seinen Suchmaschinen bieten gute Möglichkeiten zur Adressrecherche für Initiativbewerbungen. Es gibt aber auch sehr oft im regionalen Umfeld des Bewerbers viele Unternehmen, die mit dieser Bewerbungsform kontaktiert werden. Unternehmen im persönlichen Umfeld eines Bewerbes sind oft schon bekannt und müssen nicht mehr recherchiert werden.

Für gewöhnlich ist das umworbene Unternehmen bei der Blindbewerbung das Unternehmen, zu dem der Bewerber die größte Affinität hat. Man bewirbt sich zuerst bei den Unternehmen, die einem am sympathischsten sind und bei denen man das größte Potenzial für sich und seinen Beruf erwartet. Es ist daher für die Unternehmen wichtig zu erfahren, warum Sie sich gerade für dieses Unternehmen entschieden hat und warum das umworbene Unternehmen gerade Sie einstellen sollte. Dieses Kommunikationsziel ist bei einer Initiativbewerbung wichtiger als bei der Online Bewerbung auf eine Stellenanzeige.

Unternehmensinformationen zur Blindbewerbung beschaffen

Vor einer Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen und dem Verfassen einer Initiativbewerbung in Form einer Online-Bewerbung, sollten Sie sich über das Unternehmen möglichst genau informieren. Sie sollten einen direkten Ansprechpartner im Unternehmen haben an den Sie die Bewerbung direkt richten können. Auch über Detailwissen der Branche und der Lage des Unternehmens sollten Sie verfügen. Das Internet-Portal des Unternehmens bietet Bewerbern zumeist eine gute Möglichkeit zur Informationsbeschaffung.

Kontaktaufnahme vorher und nachher

Neben der Recherche über das Unternehmen ist auch der Einsatz des Telefons zu empfehlen. Hier ist es möglich, mit Entscheidungsträgern der Personalabteilungen ins Gespräch zu kommen und schon vor der eigentlichen Bewerbung einen guten Eindruck zu hinterlassen. Vielleicht erinnert man sich beim Durchsehen ihrer Initiativbewerbung an den netten, interessierten Bewerber aus dem Telefongespräch. Außerdem kann man bereits im Anschreiben auf einen persönlichen Kontakt verweisen und sich auf das Gespräch beziehen. Man sollte daher keine Scheu haben, sondern zum Telefonhörer greifen und selbstsicher und selbstbewusst auftreten.
Auch nach der Blindbewerbung sollten Sie sich nach zwei Wochen noch einmal melden und sich nach dem Stand der Bewerbung erkundigen.

Umfang der Initiativbewerbung

Im Prinzip ist die Blindbewerbung genau so umfangreich wie die Online-Bewerbung bzw. Bewerbungsmappe auf eine ausgeschriebene Stelle. Man wird oft dazu verleitet eine Initiativbewerbung als Kurzbewerbung zu verfassen, die lediglich aus Anschreiben und kompaktem Lebenslauf besteht. Doch auch hier sollten wichtige Details, wie Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse usw. nicht fehlen.

ulmato.de wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Bewerbung!

Weiterführende Informationen zur Bewerbung:

Teilen