Bewerbungs-Blog

  • BASF-Chef fordert neue Agenda 2010 und beweist damit seinen fehlenden Sachverstand

    Eigentlich ist es zum Lachen, wenn es nicht so Ernst wäre. Der deutsche Konjunkturmotor kühlt sich ab, bedingt durch eine globale Rezession. Es sind noch immer die Folgen der Weltfinanzkrise und den globalen Verschiebungen durch China und die USA. Gleichwohl melden sich plötzlich Konzernchefs zu Wort, deren Stellenwert in Deutschland hoch scheint. So zum Beispiel BASF, Mitglied des European Round Table, die quasi damals den Euro als Währung in der EU eingeführt haben. Wenn der Chef dieses Unternehmens etwas sagt, denkt er es hat auch Gewicht, sowohl politisch, als auch gesellschaftlich. Doch die aktuelle Forderung nach einer neuen Agenda 2010
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  • Polizei darf Bewerbung von HIV-Infizierten nicht ablehnen

    Das Oberlandesgericht in Hannover hat über einen Fall entschieden, in welchem ein Bewerber für den Polizeidienst mit der Begründung seiner HIV-Infektion abgelehnt wurde. Der Bewerber hatte dagegen geklagt und nun Recht bekommen. Der Bewerber darf nun an dem Auswahlverfahren teilnehmen und die Polizei muss seine Anwärterschaft unabhängig von seiner Infektion prüfen. Dieses Urteil ist zu begrüßen, die HIV-Infektion ist heute oftmals kein Problem mehr und schränkt Menschen nicht mehr ein. Das Argument der Dienstunfähigkeit durch die Infektion hat das Gericht daher einkassiert und abgewiesen. Menschen mit HIV können bei guter medizinischer Versorgung heute genauso Leistungsfähig sein, wie Menschen ohne Infektion.
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  • So bewerten Personalchefs… Verschaffen Sie sich einen Vorteil im Bewerbungsgespräch

    Wer hat sich in einem Vorstellungsgespräch nicht auch schon die Frage beim Blick auf sein Gegenüber gestellt: Was schreibt er da eigentlich, über mich, mit? Oder in Erinnerung an vergangene Schultage: der malt doch Nikolaushäuser! Die Bewegung kenn ich! Fakt ist: Personalchefs behelfen sich mit Beurteilungsbögen, die sie anhand von Bewerbungsunterlagen, -Tests oder eines Beerbungsgesprächs ausfüllen, um den Bewerber besser erfassen zu können. Sie finden im Folgenden Kriterien, die von Personalern bewertet werden. Dabei ist die Beurteilung hierarchisch geordnet: vom ersten Punkt schlecht bis zur besten Einschätzung. Zu jeder Aussage finden Sie Hinweise und Übungen um die Fähigkeiten und Fertigkeiten
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  • Talentsuche – die Suche nach guten Arbeitnehmern läuft stark an

    In den letzten Jahren konnten sich Arbeitnehmer selten den Arbeitsplatz aussuchen, mittlerweile hat sich das Bild jedoch gedreht – zum Wohle des Arbeitnehmers. Die fetten Jahre sind vorbei, zumindest aus der Sicht der Arbeitgeber, wenn es darum geht gute Mitarbeiter günstig einzukaufen. Wer heute qualifizierte Mitarbeiter sucht und noch immer alle Bewerbungen in einem nervigen Bewerbungsformular oder einer Bewerbermanagement-Software aufhängt, der hat ein Problem. Denn die richtig guten Bewerber kriegt er erst gar nicht zu Gesicht.

  • Anonymisierte Bewerbung – neue schwarz-gelbe NRW-Regierung macht die Rolle rückwärts

    Aktuell führen viele Unternehmen und Institutionen die anonymisierte Bewerbung ein und viele schaffen sie auch wieder ab. Die neue NRW-Regierung möchte diese Bewerbungsform ebenfalls wieder abschaffen und stößt auf Kritik. Was ist richtig? Bringt die anonyme Bewerbung nichts? Die anonyme Bewerbung war eines der Vorzeigeprojekte der alten rot-grünen NRW-Regierung. Vor ca. 5 Jahren eingeführt stieg zum Beispiel in der Zeit die Anzahl der Menschen mit Migrationshintergrund unter den neuen Mitarbeitern. Die neue schwarz-gelbe Landesregierung sieht hier jedoch keinen kausalen Zusammenhang und kehrt zum „alten“ System zurück.

  • Digitale Arbeitswelt – wir stecken mitten in der Revolution

    Meistens lassen sich Phasen in der Geschichte der Menschheit eher im Nachhinein kategorisieren. Wer mitten in einer Veränderung oder Umwälzung steckt, kriegt diese oftmals erst zu einem späteren Zeitpunkt, also rückblickend betrachtet, analysiert. Dass wir aktuell in einer weltweiten gesellschaftlichen Umwälzung stecken, die sämtliche Umwälzungen zuvor eher in den Schatten stellt, bemerken jedoch die meisten Menschen der heutigen Zeit. Da Änderungen für Menschen nicht immer positiv ausgehen, spüren auch viele Menschen eine gewisse Angst mit Blick auf die persönliche Zukunft. Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, Angst vor der Altersarmut oder auch die Angst vor dem Fremden, oder aggressiven Religionen.
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  • Das kollektive „Du“ im deutschen Konzern – die wahre Revolution im deutschen Arbeitsmarkt

    Der Chef der Otto Group hat seinen 54.000 Mitarbeitern das „Du“ angeboten. Beginnt damit eine Revolution bei deutschen Unternehmen? Oder kriegt Deutschland damit nur endlich den Stock aus dem Allerwertesten? Es ist schon erstaunlich, kaum ein Land unterliegt so stark dem Glauben an Hierarchie wie Deutschland. Vor allem im Arbeitsalltag und im gesellschaftlichen Umgang sind die Deutschen über Jahrhunderte so erzogen worden. Dafür ist der „Preuße“ in der Gesellschaft hauptverantwortlich, in Bayern oder dem Rheinland sitzt das „Du“ viel lockerer.

  • FC Bayern hat Überwachungskameras in Mitarbeiterumkleide

    Eigentlich sollte es Karl Heinz Rummenigge doch besser wissen, seine Familie hat immerhin ihrem Wohlstand einem Lippstädter Sportbekleidungsgeschäft zu verdanken, doch was sich da im neuen Centro-Shop des FC Bayern zugetragen haben soll und aufgedeckt wurde, ist schon beschämend. Den Verein dürfte das mehr als nur einige Fans kosten. Was genau ist passiert? Es stehen 2 Vorwürfe im Raum, wegen derer der FC Bayern vor das Arbeitsgericht in Oberhausen muss. Zum einen hat der FC Bayern den Filialleiter fristlos entlassen, kurz nachdem dieser einen Brandbrief an den Verein geschrieben hatte, in welchem er vorschlägt einen Betriebsrat zu gründen.

  • Vorstellungsgespräch – die Frage nach dem bisherigen Gehalt

    Immer wieder überrumpeln Personaler in Vorstellungsgesprächen die Bewerber mit der Frage nach dem Gehalt in der bisherigen Stelle. Weil sie total überrascht sind antworten die meisten wahrheitsgemäß. Doch ist diese Frage überhaupt erlaubt? Generell gilt, dass es dem Arbeitgeber nicht verboten ist diese Frage zu stellen, nur muss der Bewerber nicht immer wahrheitsgemäß darauf antworten. In einer bestimmten Situationen ist die Frage allerdings korrekt zu beantworten und zwar, wenn der Bewerber sich auf dieselbe Position bewirbt, in der er vorher auch gearbeitet hat. Generell nicht beantworten oder viemehr nicht wahrheitsgemäß beantworten muss der Bewerber diese Frage, wenn sein aktueller oder
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  • Mindestlohn sorgt für Ende der Praktikantenausbeutung

    Jahrelang wurden Praktikanten für Zeiträume von 6 bis sogar 12 Monaten unentgeltlich beschäftigt. Während es Unternehmen gab, die zur Hälfte aus Praktikanten bestanden, zeigte sich auf dem Arbeitsmarkt eine deutliche Gehaltsspirale nach unten. Das ist jetzt endlich vorbei – dank dem Mindestlohn. Lobby-Organisationen und Unternehmerverbände haben mit dem Mindestlohn das Ende des Produktionsstandortes Deutschland propagiert. Kaum ein Schreckensszenario für welches die Einführung desMindestlohnes nicht verantwortlich gemacht wurde. Doch siehe da – genau das Gegenteil ist passiert. Diesem Land geht es innerhalb einer weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise erstaunlich, in Teilen ist hierfür der Mindestlohn mitverantwortlich.