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The Big Five

Nein, nicht fünf Freunde sollt ihr sein, niemand mit dicken Fingern ist gemeint. Ich bring mal wieder was aus der Psychologie mit, zu irgendwas muss das Studium ja gut sein. Bei Big Five, oder auch NEO-FFI, handelt es sich um ein Modell, dass die fünf Hauptdimensionen der Persönlichkeit erfassen soll. Was soll das hier? Neben den fachlichen Kompetenzen, die alle Bewerber in einer Job – Situation schon mal mitbringen müssen, um die erste Hürde genommen zu haben, entscheiden schließlich persönliche und soziale Kompetenzen über die Personalauswahl. Und die stellen Unternehmen gern in Einstellungstest oder Vorstellungsgesprächen fest. Es schadet also nicht,
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Nein, nicht fünf Freunde sollt ihr sein, niemand mit dicken Fingern ist gemeint. Ich bring mal wieder was aus der Psychologie mit, zu irgendwas muss das Studium ja gut sein. Bei Big Five, oder auch NEO-FFI, handelt es sich um ein Modell, dass die fünf Hauptdimensionen der Persönlichkeit erfassen soll. Was soll das hier? Neben den fachlichen Kompetenzen, die alle Bewerber in einer Job – Situation schon mal mitbringen müssen, um die erste Hürde genommen zu haben, entscheiden schließlich persönliche und soziale Kompetenzen über die Personalauswahl. Und die stellen Unternehmen gern in Einstellungstest oder Vorstellungsgesprächen fest. Es schadet also nicht, sich über seine eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Klaren zu sein.

Ich will nicht langweilen mit Testtheorie, aber einen Satz möchte ich kurz zur Entwicklung des Modells sagen: man ging davon aus, dass sich Persönlichkeitsmerkmale in der Sprache niederschlagen, sieht man sich hundert Wörterbücher an und nimmt alle interindividuellen Wörter raus, also die, die eine Gesellschaft zur Kommunikation über Persönlichkeit benutzt, müsste doch am Ende ein Surogat, eine Zusammenfassung aller gleich benutzten Begriffe stehen. Und das wäre dann das, was alle Kulturen im Hinblick auf ihre Persönlichkeit gemeinsam haben. Und genau so hat man’s gemacht und fand fünf sehr stabile, unabhängige und kulturstabile Faktoren:

  • Neurotismus (N): spiegelt individuelle Unterschiede in der emotionalen Stabilität von Personen wider. Hohe Neurotizismuswerte gehen dabei mit geringer emotionaler Stabilität einher. Der Kern der Dimension liegt in der Art und Weise, wie Emotionen, vor allem negative Emotionen, erlebt werden.
  • Extraversion (E): beschreibt Aktivität und zwischenmenschliches Verhalten.
  • Offenheit für Erfahrungen (O): Interesse und das Ausmaß der Beschäftigung mit neuen Erfahrungen, Erlebnissen und Eindrücken..
  • Verträglichkeit: Das Verhalten und Umgang sich selbst und anderen gegenüber. Einzelkämpfer oder Teamplayer?
  • Gewissenhaftigkeit: organisiert, sorgfältig, planend, effektiv, verantwortlich, zuverlässig und überlegt handeln? Oder unachtsam und ungenau?

Wie bei den meisten Persönlichkeitstests ist schnell zu erkennen, wo die Reise hingehen soll: Natürlich lassen sich die Antworten auch so auswählen, das eine hohe soziale und persönliche Kompetenz dabei herauskommt. Schließlich zeigen sich diese Qualitäten aber im Arbeitsalltag und entscheiden langfristig, ob Sie sich mit bei Ihrem Arbeitgeber, und er sich mit Ihnen, wohl fühlen.
Der Link zum Selbsttest ist die Möglichkeit, mal ehrlich zu gucken, wie Sie sich und Andere einschätzen würden, es geht ja nicht um eine Bewerbersituation. Ich kann den Test nur empfehlen. Er ist leicht verständlich aufgebaut, aussagekräftig und dauert keine zehn Minuten. Am Ende steht auch eine kurze graphische Auswertung der eigenen „Big Five“ an, die man sogar speichern oder versenden kann. Zum Beispiel an seine fünf besten Freunde…

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