Tag Archives: Finanzkrise

Die Finanzkrise ist in 2011 genauso existent wie 2009

Als im Jahr 2009 die weltweite Finanzkrise ausbrach, schien die Welt am Abgrund zu stehen. Was ist jetzt im Juli 2011? Nun, eigentlich hat sich in den letzten 2 Jahren überhaupt nichts geändert, im Gegenteil, die Staaten haben mehr Schulden als in 2009. Kaum ein Monat ohne Hiopsbotschaft, Griechenland fast zahlungsunfähig, Amerika vor der Staatsinsolvenz und nun soll es auch noch Italien sein. Ohne Frage, die Probleme sind riesig und fast scheint es, als würde es noch schlimmer kommen als in 2009 prognostiziert. Das dieses Jahr heftig wird, lies sich schon an der arabischen Revolution erkennen, doch wenn die USA
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Als im Jahr 2009 die weltweite Finanzkrise ausbrach, schien die Welt am Abgrund zu stehen. Was ist jetzt im Juli 2011? Nun, eigentlich hat sich in den letzten 2 Jahren überhaupt nichts geändert, im Gegenteil, die Staaten haben mehr Schulden als in 2009.

Kaum ein Monat ohne Hiopsbotschaft, Griechenland fast zahlungsunfähig, Amerika vor der Staatsinsolvenz und nun soll es auch noch Italien sein. Ohne Frage, die Probleme sind riesig und fast scheint es, als würde es noch schlimmer kommen als in 2009 prognostiziert.

Das dieses Jahr heftig wird, lies sich schon an der arabischen Revolution erkennen, doch wenn die USA in ein paar Wochen zahlungsunfähig werden oder Italien, dann wird es richtig unangenehm für uns alle. Doch vielleicht ist ein Ende mit Schrecken besser, als ein Schrecken ohne Ende.

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Untersuchungsbericht offenbart die Verantwortlichen für die Finanzkrise

In den USA ist endlich ein Kongressbericht veröffentlicht worden, welcher die Hintergründe zur Entstehung der Finanzkrise durchleuchtet und Verantwortungen benennt. Der von den Republikanern kritisierte Bericht wird vermutlich zu mehreren Gerichtsverfahren führen, doch das Grundproblem wird er nicht lösen – den Lobbyismus. Alan Greenspan wird die Hauptverantwortung an den tragischen Entwicklungen gegeben, in seiner Funktion als Notenbankchef von 1987 bis 2006 hat er Weichen gestellt, die unweigerlich in die Krise führten. Natürlich spielt bei der privaten Notenbank in den USA auch der politische Wille eine gewichtige Rolle. Was unter Bush senior begann, wurde unter Clinton fortgesetzt und endete bei Bush
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In den USA ist endlich ein Kongressbericht veröffentlicht worden, welcher die Hintergründe zur Entstehung der Finanzkrise durchleuchtet und Verantwortungen benennt. Der von den Republikanern kritisierte Bericht wird vermutlich zu mehreren Gerichtsverfahren führen, doch das Grundproblem wird er nicht lösen – den Lobbyismus.

Alan Greenspan wird die Hauptverantwortung an den tragischen Entwicklungen gegeben, in seiner Funktion als Notenbankchef von 1987 bis 2006 hat er Weichen gestellt, die unweigerlich in die Krise führten. Natürlich spielt bei der privaten Notenbank in den USA auch der politische Wille eine gewichtige Rolle. Was unter Bush senior begann, wurde unter Clinton fortgesetzt und endete bei Bush junior im Chaos. Die Bush-Familie hat Amerika in Kriege gestürzt und das Land in den Staatsbankrott, denn die USA sind de facto pleite und werden nur noch künstlich am Leben gehalten.

Der Bericht sagt aber auch, warum die Greenspan und Politiker so gehandelt haben, auf Druck der übermächtigen Bankenlobby. Mit 2,7 Milliarden EUR hat die Lobby der Banken in den USA allein zwischen 1999 und 2008 für eine politische Gefügigkeit gesorgt, die letztendlich in dieser riesigen Krise endete.

Die Tatsache, dass dem Lobbyismus in den USA im letzten Jahr fast jegliche finanziellen Schranken genommen wurden, lässt auf noch größere Krisen deuten, sollte sich das Land irgendwann wieder erholen.

So ist es also inkompetenten Entscheidern wie Greenspan, naiven Politikern a la Familie Bush und besonders den gierigen Banken zu verdanken, dass es soweit kommen konnte. Dieses Dreieck des finanziellen Ruins hebelte gute Kontrollmechanismen aus, um ungestört dem Untergang entgegen zu gehen.

Fazit: Die wirklich Verantwortlichen sind fein raus. Alan Greenspan arbeitete in 2007 für kurze 3 Monate für die Deutsche Bank und hat dieser vermutlich mit hilfreichen Tipps, das schlimmste in der Krise erspart. Er wird für seine falschen Entscheidungen vermutlich nicht zur Rechenschaft gezogen werden und scheffelt weiterhin Millionen. Die politisch Verantwortlichen Bush senior und junior, sowie Clinton haben bis jetzt in der öffentlichen Meinung eine noch gute Reputation, die Suppe auslöffeln muss Barack Obama. Die Banken machen wieder Milliarden-Gewinne und schütten Boni aus, als wäre nichts gewesen, für ihre Gier und falsche Firmenpolitik zahlt der Steuerzahler.

Quellen: ftd.de

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Basel III kann die kommenden Krisen nicht verhindern

Das sogenannte Basel III-Abkommen, welches am vergangenen Wochenende von dem Baseler Ausschuss, einem Zusammenschluss von wichtigen internationalen Ländern und Notenbanken, quasi genehmigt wurde, wird als Heilmittel gegen die nächste Wirtschaftskrise verkauft. In Wirklichkeit wird hier jedoch nicht die nächste Krise verhindert, sondern es wird versucht deren Folgen für den Steuerzahler erträglicher zu machen. Mit der Steigerung der Eigenkapitalquote von 2% auf insgesamt 7%, werden die Banken gezwungen, für ihre riskanten Deals auch Rücklagen zu bilden. Doch was hätte das zum Beispiel an der aktuellen Krise geändert? Nehmen wir das Beispiel Hypo Real Estate, hätte eine höhere Eigenkapitalquote von 7% hier
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Das sogenannte Basel III-Abkommen, welches am vergangenen Wochenende von dem Baseler Ausschuss, einem Zusammenschluss von wichtigen internationalen Ländern und Notenbanken, quasi genehmigt wurde, wird als Heilmittel gegen die nächste Wirtschaftskrise verkauft. In Wirklichkeit wird hier jedoch nicht die nächste Krise verhindert, sondern es wird versucht deren Folgen für den Steuerzahler erträglicher zu machen.

Mit der Steigerung der Eigenkapitalquote von 2% auf insgesamt 7%, werden die Banken gezwungen, für ihre riskanten Deals auch Rücklagen zu bilden. Doch was hätte das zum Beispiel an der aktuellen Krise geändert?

Nehmen wir das Beispiel Hypo Real Estate, hätte eine höhere Eigenkapitalquote von 7% hier etwas ausgerichtet? Nein, der Steuerzahler hätte lediglich ein paar Milliarden EUR weniger zahlen müssen, aber bei Garantien von 102 Milliarden EUR sind das wohl eher „Peanuts“.

Die Krise wäre in gleicher Art und Weise eingetreten, wie es im Jahre 2007 passierte. Doch was ist dann Basel III eigentlich? Nun, die Regelung ist der internationale kleinste gemeinsame Nenner, auf welchen man sich verständigen konnte und soll den Menschen suggerieren, dass etwas gegen die Bankenkrise getan wird. In Wirklichkeit ist jedoch schon wieder „business as usual“ eingekehrt, und es sind bereits neue Krisen in Sichtweite.

Quelle: handelsblatt.com

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Ist Goldman-Sachs für die Finanzkrise verantwortlich?

Sie sind die wirklichen Machthaber dieser Welt und haben an allen Krisen der letzten Jahrzehnte kräftig mitverdient. Während die Welt unter immer größeren Folgen und immer größeren Wirtschaftskrisen und Finanzblasen zu ersticken droht, gibt es immer einen Gewinner – Goldman-Sachs. Dieter Wermuth von Der Zeit nennt Goldman-Sachs die „Bubble Maschine“ – ein Unternehmen, welches permanent durch Investionen und Spekulationen riesige Kapitalblasen produziert und dabei immer mit Milliarden-Gewinnen vom Platz geht, wenn die Blasen platzen. Die Zeche zahlen immer Dritte, meistens die Steuerzahler und das gesellschaftliche System. Das Unternehmen Goldman-Sachs hat ehemalige Mitarbeiter in etlichen staatlichen Zentralbanken, Konzernen und sogar in
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Sie sind die wirklichen Machthaber dieser Welt und haben an allen Krisen der letzten Jahrzehnte kräftig mitverdient. Während die Welt unter immer größeren Folgen und immer größeren Wirtschaftskrisen und Finanzblasen zu ersticken droht, gibt es immer einen Gewinner – Goldman-Sachs.

Dieter Wermuth von Der Zeit nennt Goldman-Sachs die „Bubble Maschine“ – ein Unternehmen, welches permanent durch Investionen und Spekulationen riesige Kapitalblasen produziert und dabei immer mit Milliarden-Gewinnen vom Platz geht, wenn die Blasen platzen. Die Zeche zahlen immer Dritte, meistens die Steuerzahler und das gesellschaftliche System.

Das Unternehmen Goldman-Sachs hat ehemalige Mitarbeiter in etlichen staatlichen Zentralbanken, Konzernen und sogar in gemeinnützigen Organisationen. Der Einfluss und die Lobby von Goldman-Sachs ist umfassend und die Welt kennt kaum das Geflecht der Firma noch ihren Wirkungskreis oder die Tatsache, dass komischerweise diese Bank an fast jeder großen Krise beteiligt ist.

Unternehmen wie Microsoft oder Google werden berechtigterweise in der Öffentlichkeit kritisch betrachtet, doch kaum jemand nimmt Notiz von dem asozialen Wirtschaftsverhalten der Goldmänner. Warum ist das so?

Nun, die Antwort ist ganz einfach, Goldman-Sachs steht nicht im Fokus des normalen Kundengeschäftes, sie sind die Big Player im Finanzdschungel und können anscheinend sogar Länder wie Griechenland an die Chinesen verkaufen, zumindest wird darüber spekuliert. Das Unternehmen war vor der aktuellen Finanzkrise fast nur Ökonomen richtig bekannt, doch hoffentlich haben sie sich dieses Mal beim Blasen bauen verhoben.

Das die Griechen mit Goldman-Sachs ganz gut können, haben sie in 2001 bewiesen, als Griechenland von Goldman-Sachs Milliarden bekommen hat, ohne dass die EU etwas davon mitbekommen hat. Dieser Sachverhalt demonstriert nicht nur die griechische Kriminalität innerhalb der Politik, sondern auch das Desinteresse von Goldman-Sachs an einer stabilen Welt. Für das Unternehmen zählt nur der eigene Profit.

Demokratische Systeme sind darauf nicht vorbereitet und erleiden großen Schaden, sie haben den Banken bis jetzt zuviel Macht eingeräumt und begreifen langsam welche Monster sie dort gezüchtet und genährt haben.

Die sprichwörtliche  Monster haben die Welt verwüstet, wer soll sie jetzt in Ketten legen? Drachentöter Obama? Wohl kaum. Nur wenn die Welt global Beschränkungen bei Investments auferlegt wird es eine sichere Zukunft geben, doch danach sieht es überhaupt nicht aus. Was die Regierungen fordern ist eine Zwangsabgabe für Reparationen.

Im Prinzip trifft folgende Metapher genau zu: Die Banken dürfen legal wie Rockerclubs über Kleinstädte herfallen, plündern, vergewaltigen, brandschatzen  und morden. Wenn wirklich alles kaputt ist und die Bande weiterzieht, gehen sie zum Sheriff legen dort 100 Dollar auf den Tisch und ziehen weiter. In 20 Jahren dann kommen sie wieder zurück in die Kleinstadt und das Spiel beginnt erneut.

Quelle: zeit.de

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