Tag Archives: Paderborn

Stadt Paderborn zockt Anwohner und Besucher der Libori-Kirmes ab

Für die Anwohner rund um das Geschehen der Libori-Kirmis sind die Festtage die reine Hölle. Nicht nur, dass sich Besuchermassen vor ihren Wohnzimmern drängeln und Musik-Konzerte und Kirmesbetrieb eine Unterhaltung bei geöffnetem Fenster unmöglich machen, nein, die Stadt Paderborn hat jetzt noch einen drauf gelegt und schickt Politessen im Stundenrythmus durch die Straßen. Der Slogan des Stadtmarketings „Paderborn überzeugt“ ist im Anbetracht der Entwicklungen innerhalb der letzten Jahre ein Schlag ins Gesicht jedes Bürgers und Sinnbild einer falschen Politik im Rathaus. Hatte die Stadt Paderborn in 2009 noch eine Geburtensteigerung, sogar eine der höchsten in NRW, so liegen für 2010
..Zum Artikel..

Für die Anwohner rund um das Geschehen der Libori-Kirmis sind die Festtage die reine Hölle. Nicht nur, dass sich Besuchermassen vor ihren Wohnzimmern drängeln und Musik-Konzerte und Kirmesbetrieb eine Unterhaltung bei geöffnetem Fenster unmöglich machen, nein, die Stadt Paderborn hat jetzt noch einen drauf gelegt und schickt Politessen im Stundenrythmus durch die Straßen.

Der Slogan des Stadtmarketings „Paderborn überzeugt“ ist im Anbetracht der Entwicklungen innerhalb der letzten Jahre ein Schlag ins Gesicht jedes Bürgers und Sinnbild einer falschen Politik im Rathaus.

Hatte die Stadt Paderborn in 2009 noch eine Geburtensteigerung, sogar eine der höchsten in NRW, so liegen für 2010 sogar negative Zahlen vor. Paderborn ist kein gutes Pflaster für Familien. Mit der Entscheidung des Stadtrates im Jahre 2010, die Gebühren für Kitas und andere Einrichtungen, die hauptsächlich von Eltern und Kindern genutzt werden, wie zum Beispiel die Stadtbibliothek, deutlich zu erhöhen, hat sich die Stadt ins eigene Fleisch geschnitten.

Auch in diesem Blog wurde damals vor dieser Entwicklung gewarnt und sie ist exakt eingetreten.

Doch jetzt verärgert die Stadt auch noch ihre Kirmesbesucher und die Anwohner der Kirmes durch Schikane bei der Suche nach Parkplätzen. Den Anwohnern werden zunehmende Lärmbelästigungen zugemutet, durch einen immer größer werdenden Kirmesbereich, eine Entschädigung für die Anwohner sucht man vergebens.

Stattdessen bringt die Stadt zusätzliche Schichten von Politessen auf die Straße, die nicht etwa die Aufgabe haben, den Bürgern und Anwohnern bei der Parkplatzsuche behilflich zu sein. Ihr einziger Zweck ist die Geldmehrung für den Kämmerer auf perverse Art und Weise.

Durch die Blockierung des gesamten Parkraumes am Liboriberg durch den Kirmesbetrieb und die Belegung der freien Parkplätze im Wohngebiet der Südstadt durch die Kirmesbesucher, bietet sich für die Anwohner keinerlei Parkmöglichkeit im Umkreis von 2000 Metern.

Dieses Dilemma nutzt die Stadt Paderborn genadenlos aus. Paderborn überzeugt mich daher leider schon lange nicht mehr und was man so hört auch in zunehmenden Maße große Teile der Bürgerschaft nicht mehr. Schade, eine solche verfehlte Politik hat die Stadt nicht verdient.

Wie hat dir der Beitrag gefallen?

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5)

Hella spielt in Paderborn den fiesen Kapitalisten – die Hella-Leuchten gehen aus.

Die Hella KGaA Hueck & Co. wird ihr großes Werk in Paderborn schließen, das erst 2000 enstandene Werk wird in geringen Teilen nach Lippstadt verlagert und weite Teile der Produktion werden nach Slowenien verlegt. Der Autoleuchtenhersteller, der zum Beispiel auch die Blaulichter von Polizei und Rettungswagen herstellt, wird jedoch vermutlich in 2010 das beste Geschäftsjahr seit Firmengründung einfahren. Ein Skandal a la Nokia/Bochum. Wer  erinnert sich nicht an die Standortverlagerung von Nokia aus Bochum nach Rumänien. Erst mit Millionen von Steuergeldern ein Werk bauen lassen und dann die Produktion verlagern, weil sie mit EU-Mitteln in andere Länder geködert wird. Das
..Zum Artikel..

Die Hella KGaA Hueck & Co. wird ihr großes Werk in Paderborn schließen, das erst 2000 enstandene Werk wird in geringen Teilen nach Lippstadt verlagert und weite Teile der Produktion werden nach Slowenien verlegt. Der Autoleuchtenhersteller, der zum Beispiel auch die Blaulichter von Polizei und Rettungswagen herstellt, wird jedoch vermutlich in 2010 das beste Geschäftsjahr seit Firmengründung einfahren. Ein Skandal a la Nokia/Bochum.

Wer  erinnert sich nicht an die Standortverlagerung von Nokia aus Bochum nach Rumänien. Erst mit Millionen von Steuergeldern ein Werk bauen lassen und dann die Produktion verlagern, weil sie mit EU-Mitteln in andere Länder geködert wird. Das Unternehmen Hella reiht sich in diesen Reigen unverantwortlicher Unternehmenskultur ein und wird ebenso seine Quittung bekommen wie Nokia, die durch den Imageverlust Millionen an Kunden verloren haben. Hella kann man nicht direkt boykottieren wie Nokia, weil sie kein Einzelhandelsgeschäft haben, bzw. nur in geringem Umfang. Beim Kauf der Autos können Kunden allerdings darauf achten, ob die Leuchten der Firma vorhanden sind oder nicht.

Es war ein kurzes Intermezzo in Paderborn und die Stadt hat dies sogar mit Zuschüssen aus dem Steuersäckel bezuschusst. Bleibt die Frage, wann Politik endlich erkennt, dass sie sich auf Unternehmen nicht verlassen kann. In Paderborn dürfte für Hella zumindest  jahrzehntelang nichts mehr zu holen sein, kein wirklicher Trost für die 700 Arbeitnehmer. Allerdings hat das Unternehmen dies auch nicht nötig, denn das vergangene Geschäftsjahr dürfte dem Unternehmen einen Rekordgewinn beschert haben. Die Gier hat wiedermal gesiegt.

Quelle: nw-news.de

Wie hat dir der Beitrag gefallen?

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Sei der Erste)

Sparen in Paderborn – Mo. 21.06.2010 Infoveranstaltung

Paderborner Bürger sollten sich am Montag, dem 21.06.2010 um 18:30 Uhr im Rathaus Paderborn einfinden und deutlich machen, dass sie die zukunftszerstörenden Einsparungen im Erziehungs- und Bildungsbereich nicht tolerieren. Das Sparpaket der Unternehmensberatung Rödl & Partner soll bereits am 22.06.2010 im Stadtrat beschlossen werden. Bis dato haben die Bürger jedoch noch nicht einmal Zugang zu dem 200.000 EUR teuren Entwurf des 216-seitigen Sparpaketes, lediglich eine hauchdünne Publikation von 30 Seiten stellt die Stadt Paderborn den Bürgern zur Verfügung. Das wird öffentlich von der Stadt mit angeblichen Urheberrechtsbestimmungen durch Rödl & Partner begründet, diese wussten jedoch auf telefonischer Nachfrage nichts davon
..Zum Artikel..

Paderborner Bürger sollten sich am Montag, dem 21.06.2010 um 18:30 Uhr im Rathaus Paderborn einfinden und deutlich machen, dass sie die zukunftszerstörenden Einsparungen im Erziehungs- und Bildungsbereich nicht tolerieren.

Das Sparpaket der Unternehmensberatung Rödl & Partner soll bereits am 22.06.2010 im Stadtrat beschlossen werden.

Bis dato haben die Bürger jedoch noch nicht einmal Zugang zu dem 200.000 EUR teuren Entwurf des 216-seitigen Sparpaketes, lediglich eine hauchdünne Publikation von 30 Seiten stellt die Stadt Paderborn den Bürgern zur Verfügung. Das wird öffentlich von der Stadt mit angeblichen Urheberrechtsbestimmungen durch Rödl & Partner begründet, diese wussten jedoch auf telefonischer Nachfrage nichts davon und gaben bekannt, dass die Stadt Paderborn keine Veröffentlichung gewünscht hat.

Hier soll etwas klammheimlich beschlossen werden, was der Bürger erst zu Gesicht bekommt, wenn es bereits beschlossen ist und die Fußball-Weltmeisterschaft vorbei ist. Die Konsequenzen betreffen jedoch jeden einzelnen Bürger der Stadt.

Eine öffentliche Diskussion ist daher gerade bei so einem Sparpaket unbedingt notwendig! Einsparpotenzial ist in der Tat vorhanden, wie zum Beispiel bei dem städtischen Hausmeisterpool, nur in einigen Punkten ist das Gesamtpaket für Paderborns Zukunft schädlich.

Warum also will die Stadt keine öffentliche Diskussion?

Wie hat dir der Beitrag gefallen?

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Sei der Erste)

Stadt Paderborn spart bei Kindern und der Bildung

Auf die Paderborner Bürger, vor allem Familien kommen höhere Kosten zu, wenn es nach dem Willen von CDU-Bürgermeister Paus geht. Die Menschen sind entsetzt und verstehen nicht, warum Paus nicht hält, was die Kanzlerin verspricht. „Bei Bildung soll nicht gekürzt werden“, sagte Angela Merkel, und sorgte gleichzeitig dafür, dass auf kommunaler Ebene ihre eigenen Parteifreunde genau das Gegenteil machen. Heimlich, still und leise möchte CDU-Bürgermeister Paus am 22. Juni das Sparpaket durchwinken, ohne öffentliche Diskussion. Er nutzt die Fußball-WM scharmlos aus und beweist, dass es der CDU nicht Ernst ist mit der Zukunftsgestaltung des Landes, Nachhaltigkeit ist scheinbar ein Fremdwort
..Zum Artikel..

Auf die Paderborner Bürger, vor allem Familien kommen höhere Kosten zu, wenn es nach dem Willen von CDU-Bürgermeister Paus geht. Die Menschen sind entsetzt und verstehen nicht, warum Paus nicht hält, was die Kanzlerin verspricht.

„Bei Bildung soll nicht gekürzt werden“, sagte Angela Merkel, und sorgte gleichzeitig dafür, dass auf kommunaler Ebene ihre eigenen Parteifreunde genau das Gegenteil machen.

Heimlich, still und leise möchte CDU-Bürgermeister Paus am 22. Juni das Sparpaket durchwinken, ohne öffentliche Diskussion. Er nutzt die Fußball-WM scharmlos aus und beweist, dass es der CDU nicht Ernst ist mit der Zukunftsgestaltung des Landes, Nachhaltigkeit ist scheinbar ein Fremdwort in der CDU, besonders auf kommunaler Ebene.

Dabei ist Herr Paus selbst kein Spar-Fuchs und hat mit seinen Prestigeprojekten Stadionbau, Rolandbad, Kammerspiele und MVA, dem Paderborner Bürger etliche Millionen gekostet, die oft auf Inkompetenz zurückzuführen sind.

Das Sparpaket geht übrigens wieder einmal auf eine Unternehmensberatung zurück, die hierfür 200.000 EUR kassiert hat, wobei mittlerweile jeder weiß, dass Unternehmensberatungen nicht viel bringen, außer Arbeit auszulagern.

Größte Kritikpunkte des Sparpaketes sind:

  • Schließung weiter Teile und Nebenstellen der Stadtbibliothek Paderborn
  • Bibliotheksgebühren von 15,- € pro Jahr
  • Anhebung der Zahlungen von Eltern für Kitas und Ganztagsschulen um 33%, bei gleichzeitigem Abbau von Erzieherstellen
  • Einführung der Beiträge für Geschwisterkinder um 50% des Beitrages für das 1. Kind
  • Erhöhung der Kindergartenbeiträge
  • Einsparung bei Spiel- und Bolzplätzen
  • Kürzung der Hilfen in der Erziehung

Auch die FBI zeigt sich hier  nicht gerade kompetent und unterstützt das Sparpaket uneingeschränkt.

Doch Widerstand auf den Seiten der Eltern, die hauptsächlich die Kosten tragen sollen, formiert sich. Allerdings ist die Zeit denkbar knapp bis zum 22. Juni. In der Karlsschule Paderborn um 18 Uhr stellt sich die Stadt Paderborn heute den Bürgern.

Wie hat dir der Beitrag gefallen?

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Sei der Erste)