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BDI und BDA wundern sich über CDU und FDP. Bleibt die Frage, warum erst jetzt?

BDI und BDA, sind sauer, sie sehen ihre teuer bezahlte Lobby wegschwimmen. Sie haben Millionen in CDU und FDP gepumpt, damit diese ihre Interessen vertreten, doch nun scheinen die Parteien plötzlich zur Vernunft zu kommen. Das passt ihnen naturgemäß gar nicht. Egal ob Hundt, Keitel oder andere, die mächtigen Schattenmänner der deutschen Gesellschaft melden sich entsetzt zu Wort oder geben vor lauter Schock teilweise gleich ihr Parteibuch zurück. Der Atomausstieg aus dem Atom-Wiedereinstieg geht ihnen viel zu schnell, so die Begründung. Moment … Erinnern wir uns? Die schwarz-gelbe Bundesregierung hatte im Schnelldurchlauf am runden Pokertisch, hinter verschlossenen Türen den Wiedereinstieg
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BDI und BDA, sind sauer, sie sehen ihre teuer bezahlte Lobby wegschwimmen. Sie haben Millionen in CDU und FDP gepumpt, damit diese ihre Interessen vertreten, doch nun scheinen die Parteien plötzlich zur Vernunft zu kommen. Das passt ihnen naturgemäß gar nicht.

Egal ob Hundt, Keitel oder andere, die mächtigen Schattenmänner der deutschen Gesellschaft melden sich entsetzt zu Wort oder geben vor lauter Schock teilweise gleich ihr Parteibuch zurück. Der Atomausstieg aus dem Atom-Wiedereinstieg geht ihnen viel zu schnell, so die Begründung. Moment …

Erinnern wir uns? Die schwarz-gelbe Bundesregierung hatte im Schnelldurchlauf am runden Pokertisch, hinter verschlossenen Türen den Wiedereinstieg in die Kernkraft beschlossen. Noch nicht einmal der Bundesrat wurde gefragt, weshalb jetzt bereits Klagen laufen.

… und jetzt geht BDIlern und BDAlern zu schnell? Die Jungs aus dem Schattenkabinett fühlen sich plötzlich übergangen, werden sie doch normalerweise als Erste gefragt. Doch warum sollte es den Big Bossen nicht anders gehen, als den Bürgern? Schließlich hat die ja auch niemand gefragt, was sie vom Atom-Wiedereinstieg halten.

Sie können einem schon leid tun … haben das beste Wirtschaftsjahr in der Geschichte der BRD hinter sich, Milliarden auf ausländischen Konten geparkt und müssen sich nun dem Willen des Volkes unterordnen. Plötzlich machen die bezahlten Politiker nicht mehr das, was ihnen von Wirtschaftsseite aufgetragen wurde. Ja wen sollen sie denn auch zukünftig schmieren, damit alles zu ihrer Zufriedenheit läuft? Etwa die SPD, die Grünen oder die gar die Linken? Das könnte zum Eigentor werden, denn bei denen kommt sowas öfter an die Öffentlichkeit.

Nun stehen sie da und werden in nächster Zeit fleißig konspirieren und konspirieren. Was tun? Erst muss ihr Hoffnungsträger, der Plagiator, Karl Theodor zu Guttenberg seinen Hut nehmen und dann fallen sogar ganze Parteien um.

Sehnsüchtig schauen sie nach China, in einer Diktatur lassen sich doch schließlich die besten Geschäfte machen, ohne querschießende Politiker und Zivilgesellschaft. Doch auch hier gibt es massive Probleme mit dem dummen Volk.

Also was tun?

Hier wäre mein Vorschlag liebe Wirtschaft: Einfach mal die Gier abschalten und Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung in den Arbeitsalltag übernehmen!

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BDA-Chef Hundt offenbart fehlenden Realitätssinn – Bundesregierung folgt blind

Der Chef des Bundesverbandes der deutschen Arbeitgeber Dieter Hundt legt eine soziale Streuchliste vor, die fern jeder Realität die Ungerechitgkeit in Deutschland weiter fördert. Es ist schon ein dicker Hund(t) der da vom BDA in die Medien verbreitet wird und hat einen gewichtigen Zweck. Spart bloß nicht an den Wirtschaftssubventionen, sondern kürzt bei den Arbeitnehmern bis sie bluten, so der Tenor der Forderungen. Diejenigen, die auch wirklich gar nicht für die aktuelle Krise verantwortlich sind, sollen wieder einmal die Zeche zahlen, die Großbanken, Großunternehmen und gutverdienende Privatleute angerichtet haben. Eine solche Forderung offenbart, dass Dieter Hundt in einer anderen Welt
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Der Chef des Bundesverbandes der deutschen Arbeitgeber Dieter Hundt legt eine soziale Streuchliste vor, die fern jeder Realität die Ungerechitgkeit in Deutschland weiter fördert.

Es ist schon ein dicker Hund(t) der da vom BDA in die Medien verbreitet wird und hat einen gewichtigen Zweck. Spart bloß nicht an den Wirtschaftssubventionen, sondern kürzt bei den Arbeitnehmern bis sie bluten, so der Tenor der Forderungen.

Diejenigen, die auch wirklich gar nicht für die aktuelle Krise verantwortlich sind, sollen wieder einmal die Zeche zahlen, die Großbanken, Großunternehmen und gutverdienende Privatleute angerichtet haben. Eine solche Forderung offenbart, dass Dieter Hundt in einer anderen Welt lebt und seinen Sinn für gesellschaftliche Realität verloren hat.

Was Herr Hundt hier betreibt ist moralisch verwerflich, aber er ist ja auch nur ein Lobbyist, was soll er sonst machen, außer für seine Klientel das Geld zusammenzuhalten?

Wenn es Herrn Hundt Ernst wäre mit gesellschaftlichen Ansätzen, dann müsste er nämlich die große Ungerechtigkeit in seinem Bereich anpragern. So hat schon die EU vor Jahren darauf gedrängt, dass der Status der Freiberufler in Deutschland überarbeitet wird. Freiberufler, wie Ärzte und Rechtsanwälte, sind zwar offiziell nicht selbstständig, dennoch haben sie alle Vorteile der Selbstständigkeit und müssen noch nicht einmal Gewerbesteuer zahlen.

Es gibt in Deutschland ca. 900.000 Freiberufler die ca. 10% des Bruttoinlandproduktes umsetzen, das sind umgerechnet 240 Milliarden EUR. Sie beschäftigen ca. 3 Millionen Arbeitnehmer in ihren Praxen und Kanzleien und gehören zu den Spitzenverdienern in Deutschland.

Hier gibt es sogar eine offensichtliche Ungerechtigkeit gegenüber Selbstständigen, die Gewerbesteuer entrichten, doch gerüttelt wird an dem Prinzip der Standesordnung nicht. Doch warum ist das so?

Nun, die Mehrzahl der Menschen in Bundesparlamenten, in Landesparlamenten und Stadträten sind Freiberufler! Angestellte finden sich hier nur selten, Selbstständige schon öfter, aber die überwiegende Mehrheit sind freiberufliche Juristen bzw. Rechtsanwälte.

Anscheinend hat die Bundesregierung, welche eh als BDA-hörig gilt, den Ruf wohl vernommen. Sie wird bei den Sozialausgaben sparen und somit den Druck in den sozialen Systemen deutlich erhöhen.

Quelle: stern.de

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