Tag Archives: Grundschullehrer

Die ungerechte Macht der Grundschullehrer in NRW

Im größten deutschen Bundesland NRW sind die Empfehlungen der Grundschullehrer für die weiterführenden Schulen bindend. Nicht genug, dass die Bewertung nach der vierten Klasse schon wissenschaftlich als falsch angesehen wird, den Eltern wird in diesem Fall eine Vormundschaft auferlegt. Ihnen bleibt somit nichts anderes überlassen, als das Urteil über die Zukunft des Kindes zu akzeptieren, oder aber einen Widerspruch einzulegen, welcher einer Prüfung bedarf. Die Macht der Lehrer in NRW ist daher enorm groß und die Tatsache, dass es Quoten gibt und objektive Bewertung nur in der Theorie existiert, zeichnet ein erschreckendes Bild dieses Vorganges. Internationale Studien belegen die Ungerechtigkeit
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Im größten deutschen Bundesland NRW sind die Empfehlungen der Grundschullehrer für die weiterführenden Schulen bindend. Nicht genug, dass die Bewertung nach der vierten Klasse schon wissenschaftlich als falsch angesehen wird, den Eltern wird in diesem Fall eine Vormundschaft auferlegt. Ihnen bleibt somit nichts anderes überlassen, als das Urteil über die Zukunft des Kindes zu akzeptieren, oder aber einen Widerspruch einzulegen, welcher einer Prüfung bedarf.

Die Macht der Lehrer in NRW ist daher enorm groß und die Tatsache, dass es Quoten gibt und objektive Bewertung nur in der Theorie existiert, zeichnet ein erschreckendes Bild dieses Vorganges. Internationale Studien belegen die Ungerechtigkeit dieses Systems, doch passiert ist bis jetzt gar nichts.

Andere Bundesländer gehen hier neue Wege und schaffen zum Beispiel die Entscheidung nach nur 4 Jahren ab. Die konservative NRW-Regierung ist jedoch verfangen in alten Denkmustern und antwortet lediglich mit der Einführung von Schulnoten in der Grundschule und dem Englischunterricht.

Das Prinzip „Leistung“ wird ausgebaut und bringt die Schüler zu Überforderung und Stress sowie gelegentlich auch in die Sackgasse „Amoklauf“.

Für eine bessere und gerechtere Schulbildung ist hier ein Umdenken gefragt, doch alte Bildungseliten mauern nach wie vor an dieser Stelle und haben anscheinend noch immer großen Einfluss in NRW.

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Grundschulen benachteiligen Jungen

Heute ist es wieder soweit. In NRW ist letzter Schultag vor den Sommerferien und somit endet das vergangene Schuljahr mit der Übergabe der Zeignisse. Nicht wenige werden die Dokumente heute wieder als „Giftblätter“ verschreien – das ist nicht neu, oftmals allerdings berechtigt. Es gibt sie noch, die Lehrer die sich intensiv und objektiv mit den Noten in Zeugnissen beschäftigen. Immer häufiger allerdings nur an weiterführenden Schulen mit einem ausgeglichenen Geschlechterverhältnis unter Lehrern. Die Dominanz der Frauen im Beruf Grundschullehrer ist allerdings in den letzten Jahren explodiert, männliche Kollegen existieren nur noch maginal. Die männerfreie Grundschule ist in Deutschland kein Einzelfall,
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Heute ist es wieder soweit. In NRW ist letzter Schultag vor den Sommerferien und somit endet das vergangene Schuljahr mit der Übergabe der Zeignisse. Nicht wenige werden die Dokumente heute wieder als „Giftblätter“ verschreien – das ist nicht neu, oftmals allerdings berechtigt.

Es gibt sie noch, die Lehrer die sich intensiv und objektiv mit den Noten in Zeugnissen beschäftigen. Immer häufiger allerdings nur an weiterführenden Schulen mit einem ausgeglichenen Geschlechterverhältnis unter Lehrern. Die Dominanz der Frauen im Beruf Grundschullehrer ist allerdings in den letzten Jahren explodiert, männliche Kollegen existieren nur noch maginal. Die männerfreie Grundschule ist in Deutschland kein Einzelfall, sondern Regel.

Die Ursache für diese Entwicklung ist vielfältig, angefangen von der geringen Lohnstruktur bis hin zu fehlender Verbeamtung. Für männliche Lehrer bieten die weiterführenden Schulen offensichtlich ein besseres Potenzial. Das Bildungsministerium in NRW scheint diese Entwicklung noch immer nicht wahr haben zu wollen oder bewusst zu ignorieren, denn geschehen ist bis dato nichts.

Mittlerweile haben unterschiedliche Studien belegt, dass dieser Sachverhalt besonders hart die Jungen in deutschen Grundschulen trifft. Ihnen fehlt die männliche Identifikationsfigur in der Schule und auch das Verständnis für das Geschlecht. Die Unterschiede sind allgegenwärtig, werden von den Lehrerinnen aber oftmals als Defizite gegenüber den Mädchen ausgelegt und mit einer schlechten Benotung bestraft.

Unterschiede in Sport und Mathe, die oftmals als Vorteile der Jungen gelten werden von den Lehrerinnen kompensiert, weil sie ein Bewusstsein dafür haben, dass hier Jungen häufig besser sind. Daher werden Mädchen hochgestuft. Anders bei Schreiben, Lesen oder Englisch – hier sind die Mädchen im Vorteil und Jungen oftmals schlechter, allerdings fehlt vielen Lehrerinnen in der Grundschule hier das Bewusstsein für dieses Defizit auf der Seite der Jungen.

Niemand kann den Lehrerinnen hier eine Absicht unterstellen, es ist einfach menschlich- trotzdem ist es ungerecht und kann nicht toleriert werden. Jungen brauchen mehr Bewegung sind zappelig und verhalten sich anders als Mädchen. Diesem Sachverhalt muss auch der Unterricht gerecht werden, passiert ist bis dato allerdings gar nichts. Verordnetes Stillsitzen und bei Nicht-Befolgung das Anschreien und Bestrafen sind an der Tagesordnung.

Die Schulen müssen jetzt selber aktiv werden, von den Schulministerien ist hier nichts zu erwarten, sie verharren in Inkompetenz. Thematisierung der Problematiken in den Lehrerkonferenzen wäre ein erster Schritt …

Quelle: welt.de

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Lehrerin kämpft gegen das System!

Mutig, tapfer, weitsichtig und verantwortungsbewusst, das sind die Eigenschaften, die ich Sabine Czerny zuschreiben kann. Die Lehrerin an einer bayerischen Grundschule hat versucht für ein gerechtes Schulsystem zu stehen und wurde vom System bestraft. Am vergangenen Dienstag wurde Frau Czerny für ihr Verhalten zum Wohle Gesellschaft und der Schulkinder für die sie die Verantwortung trägt mit dem renommierten Karl-Steinbauer-Zeichen ausgezeichnet – ein berechtigter Schlag ins Gesicht der Schulbehörde in Bayern. Was aber hat Frau Czerny getan? Nun, eigentlich das, was wir von jedem guten Lehrer erwarten, eine bestmögliche Ausbildung und Motivation für unsere Kinder. Allerdings sorgt der Notendurchschnitt einer Klasse
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Mutig, tapfer, weitsichtig und verantwortungsbewusst, das sind die Eigenschaften, die ich Sabine Czerny zuschreiben kann. Die Lehrerin an einer bayerischen Grundschule hat versucht für ein gerechtes Schulsystem zu stehen und wurde vom System bestraft.

Am vergangenen Dienstag wurde Frau Czerny für ihr Verhalten zum Wohle Gesellschaft und der Schulkinder für die sie die Verantwortung trägt mit dem renommierten Karl-Steinbauer-Zeichen ausgezeichnet – ein berechtigter Schlag ins Gesicht der Schulbehörde in Bayern.

Was aber hat Frau Czerny getan? Nun, eigentlich das, was wir von jedem guten Lehrer erwarten, eine bestmögliche Ausbildung und Motivation für unsere Kinder. Allerdings sorgt der Notendurchschnitt einer Klasse dafür, dass es Verlierer geben muss. Eine Klasse nur mit guten Schülern gibt es nicht, sagt die Landesregierung in Bayern und anderen Bundesländern unter anderem NRW auch. Frau Czerna sah das anders, sie wollte Noten möglichst sparsam vergeben und jeden Schüler gerecht nach seinen Leistungen benoten. Das Normalste auf der Welt sollte man denken, jedoch nicht in unserem Schulsystem!

Frau Czerny wurde strafversetzt weil sie das Beste aus ihren Schülern rausholte. Sie erteilte 9 von 10 ihrer Grundschülern in der vierten Klasse eine Empfehlung für Gymnasium und Realschule. Ein Skandal in unserem Schulsystem! Hätten sie das gewusst?

Unser Schulsystem ist darauf ausgelegt, dass nur eine bestimmte Anzahl der Grundschüler einer vierten Klasse die Empfehlung für einen Besuch des Gymnasiums oder der Realschule bekommen. Wer auserwählt ist entscheidet der Lehrer und das oftmals rein nach der sozialen Herkunft oder Sympathie.

Angenommen ihr Kind ist mit vielen schlechteren Schülern in einer Klasse, so bekommt er eine Empfehlung zum Gymnasium. Ziehen Sie jedoch um in einen anderen Stadtteil und ihr Kind kommt in eine andere Klasse mit vielen guten Schülern, so bekommt ihr Kind keine Empfehlung mehr. Vorher eine 1 und nachher eine 3 als Note – bei gleicher Leistung! Das ist Alltag in Deutschland!

Hier zählt nicht das wirkliche Können der Schüler sondern allein der Notendurchschnitt! Frau Czerny wollte diese Ungerechtigkeit nicht hinnehmen und wurde von den Behörden bestraft.  In unserem Schulsystem liegt die Ursache für tausende gesellschaftlicher Folgeprobleme begründet und die Behörden schauen weg. Ursächlich hierfür scheint ein adäquiertes Schulsystem und elitäres Denken einer gymnasialen Lobby, die endlich weggefegt gehört.

Quelle: Spiegel Online

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Das deutsche Schulsystem produziert Looser!

Das unser deutsches Schulsystem eines der ungerechtesten und schlechtesten in den Industrieländern darstellt ist keine Überraschung und schon seit Jahren am Pranger der Öffentlichkeit. Diverse internationale Studien belegen eine soziale Selektion mit System, aber was eine Studie der Mainzer Universität da ans Tageslicht befördert ist schon ein Armutszeugnis des Lehrerstandes der Primarstufe. Seit geraumer Zeit ist die Wahl der Art der weiterführenden Schule nach der Grundschule für die Eltern nicht mehr frei wählbar, sondern wird vom Lehrpersonal diktiert. Die Universität in Mainz hat jetzt herausgefunden, dass Grundschullehrer „bewusst“ die Schüler aus ärmeren Haushalten benachteiligen und „bewusst“ nicht den Qualifikationsvermerk für
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Das unser deutsches Schulsystem eines der ungerechtesten und schlechtesten in den Industrieländern darstellt ist keine Überraschung und schon seit Jahren am Pranger der Öffentlichkeit. Diverse internationale Studien belegen eine soziale Selektion mit System, aber was eine Studie der Mainzer Universität da ans Tageslicht befördert ist schon ein Armutszeugnis des Lehrerstandes der Primarstufe.

Seit geraumer Zeit ist die Wahl der Art der weiterführenden Schule nach der Grundschule für die Eltern nicht mehr frei wählbar, sondern wird vom Lehrpersonal diktiert. Die Universität in Mainz hat jetzt herausgefunden, dass Grundschullehrer „bewusst“ die Schüler aus ärmeren Haushalten benachteiligen und „bewusst“ nicht den Qualifikationsvermerk für das Gymnasium erteilen, obwohl die schulischen Leistungen dafür entsprechend vorhanden sind.
Jetzt wird einem auch bewusst, warum in Deutschland die Schulreform nicht durchgeführt wird. Wir haben eine System aus Beamten und Angestellten im Bereich des Schulwesens, welches immer noch in dem alten föderalistischen Stände-Prinzip verhaftet ist und sich natürlich auch nur aus der Oberschicht rekrutiert. Willkommen im 21. Jahrhundert!

Quelle: Spiegel

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