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Datenspeicherung einer Bewerbung beim Arbeitgeber

Die Skandale über Datenmissbrauch häufen sich rasant, kaum ein Bereich der nicht betroffen ist. Sei es bei den Krankenkassen, bei den Geheimdiensten, bei Facebook oder anderen Internetunternehmen, sie alle haben massive Probleme mit den Daten ihrer Kunden rechtlich sicher umzugehen.Da stellt sich natürlich auch die Frage, was mit den Daten der Bewerber eigentlich passiert.

Die Skandale über Datenmissbrauch häufen sich rasant, kaum ein Bereich der nicht betroffen ist. Sei es bei den Krankenkassen, bei den Geheimdiensten, bei Facebook oder anderen Internetunternehmen, sie alle haben massive Probleme mit den Daten ihrer Kunden rechtlich sicher umzugehen.Da stellt sich natürlich auch die Frage, was mit den Daten der Bewerber eigentlich passiert.

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Zeugnisse über Arbeitgeber sind wichtig

Ein Arbeitsverhältnis ist eine Symbiose von Arbeitgeber und Arbeitnehmer und ist für beide ein gutes Geschäft, wenn die Harmonie im  Arbeitsverhältnis passt. Doch warum hat lediglich der Arbeitgeber die Pflicht einen Arbeitnehmer zu bewerten? In der heutigen Zeit sind die Kräfteverhältnisse zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern deutlich verschoben, längst hat der Arbeitgeber das Recht auf seine Seite gezogen und sieht den einzelnen Beschäftigten oftmals nur noch als Human Kapital. Niemand außerhalb des Beamtenapparates und öffentlichen Dienstes kann sich seines Arbeitsplatzes sicher sein, die Macht der Gewerkschaften ist deutlich geschrumpft. In dieser Zeit muss die Gesellschaft die Arbeitnehmer in Schutz nehmen und
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Ein Arbeitsverhältnis ist eine Symbiose von Arbeitgeber und Arbeitnehmer und ist für beide ein gutes Geschäft, wenn die Harmonie im  Arbeitsverhältnis passt. Doch warum hat lediglich der Arbeitgeber die Pflicht einen Arbeitnehmer zu bewerten?

In der heutigen Zeit sind die Kräfteverhältnisse zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern deutlich verschoben, längst hat der Arbeitgeber das Recht auf seine Seite gezogen und sieht den einzelnen Beschäftigten oftmals nur noch als Human Kapital. Niemand außerhalb des Beamtenapparates und öffentlichen Dienstes kann sich seines Arbeitsplatzes sicher sein, die Macht der Gewerkschaften ist deutlich geschrumpft.

In dieser Zeit muss die Gesellschaft die Arbeitnehmer in Schutz nehmen und darf sie nicht wie Steuervieh behandeln, auch wenn viele Politiker so denken. Es muss auch für den Arbeitnehmer eine Möglichkeit geben, seinen Arbeitgeber zu bewerten, wenn er aus dem Unternehmen scheidet. Führungsqualitäten, Mitarbeiterförderung und -motivation, Unterstützung bei der Kinderbetreuung oder ganz einfach work-life-balance, bieten entscheidende Anhaltspunkte für einen potenziellen Nachfolger in einem Job.

Wer heute eine Stelle wechselt, beispielweise aus familiären Gründen, der muss sich ganz allein auf die Aussagen der Personalreferenten im Unternehmen verlassen und hat nur wenig Entscheidungshilfen für eine begründete Zusage. Nicht selten entpuppt sich der berufliche Neuanfang als Horrorfilm, aus dem es natürlich dank der Probezeit einen Ausweg gibt, aber dennoch ist damit erstmal die Arbeitslosigkeit erreicht, denn wer findet heute schon innerhalb weniger Tage einen Job?

Selbst für die Unternehmen wäre es sinnvoll, schließlich müssen sie nach einem Fehlstart oftmals teure Bewerbungsverfahren wiederholen. An der Bewertung der Arbeitgeber also von beiden Seiten kein kein Weg vorbei, die Frage ist nur jetzt oder später?! Bewertungsportale fehlen bis jetzt.

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Gestatten, mein Name ist Bond. Bond-ing!

So hatte der Topagent ihrer Majestät sich das nicht vorgestellt: eine Killermaschine wollte er werden, ein Schatten, der das Fürchten lehrt, ein todbringendes Phantom, mit allen Waffen gewaschen und immer ein Schritt voraus. Und jetzt drückt er wie ein einfacher Student die Hörsaalbank. Endlose Zahlenreihen, bebrillte Anzugträger, Theorie über Verteidigung- was soll das? Gib’ mir endlich die Walther PPK und ich räum den Laden auf. Wie er das hasste. Tja Bond, geh doch mal zum Bonding. Wer lieber 007 als 08/15 sein will, kann bei der bonding-studieninitiative e.V. Projektmanager sein, Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern aufbauen, Team- und Kommunikationsfähigkeiten erweitern, Koordination
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So hatte der Topagent ihrer Majestät sich das nicht vorgestellt: eine Killermaschine wollte er werden, ein Schatten, der das Fürchten lehrt, ein todbringendes Phantom, mit allen Waffen gewaschen und immer ein Schritt voraus.

Und jetzt drückt er wie ein einfacher Student die Hörsaalbank. Endlose Zahlenreihen, bebrillte Anzugträger, Theorie über Verteidigung- was soll das? Gib’ mir endlich die Walther PPK und ich räum den Laden auf. Wie er das hasste.

Tja Bond, geh doch mal zum Bonding.

Wer lieber 007 als 08/15 sein will, kann bei der bonding-studieninitiative e.V. Projektmanager sein, Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern aufbauen, Team- und Kommunikationsfähigkeiten erweitern, Koordination von Budget, Zeit und Human Resource Management trainieren und Präsentationstechniken lernen. Und das praktisch, nix Schulbank.

An elf deutschen Universitäten (Aachen, Berlin, Bochum, Braunschweig, Dresden, Erlangen, Hamburg, Karlsruhe, Kaiserslautern, München, Stuttgart) organisiert der Verein, von Studenten aus Aachen schon 1988 gegründet, Exkursionen, Vorträge, Fallstudien und Involvierung in Fremdprojekte. Dazu gibt’s an jedem Uni-Standort jedes Jahr eine Firmenkontaktmesse. Und da geht’s nicht nur um die Alternative NSA oder Mossad.  220 Unternehmen stellen aus, die Kooperationspartner des Bonding-Vereins sind alle von Rang und Namen: Audi, Henkel, IBM, Daimler, oder EADS, um nur einige zu nennen, lassen sich löblich über die Zusammenarbeit aus. Wer da schon mal durch Projekte den Fuss in der Tür hat, kann sicher nach dem Studium auch noch den Kopf hinterher schieben.

Tja, James. Da weist du doch wieder, warum du mal mit deiner Ausbildung angefangen hast. An seinen Soft-Skills zu arbeiten, schadet bestimmt nicht, am meisten begrüßt das wohl M., die es leid ist, für die Kollateralschäden ihrer Killermaschine gerade zu stehen.

Vielleicht lassen sie dich dann auch wieder von der Leine..

www.bonding.de

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Alaaf und Helau! Kleiner Karnevalsknigge fürs Büro

Es ist wieder soweit! Die fünfte Jahreszeit beginnt um 11 Uhr 11 ihr närrisches Treiben. Da wird jebützt, jeschunkelt und jetrunken- auch im Büro. Damit Sie nicht am Aschermittwoch wegen jedem jecken Fettnäpfchen den Nubbel verprügeln müssen, ein paar Tipps. Ps.: den großen Knigge gibt’s dann hier zum Rosenmontag. Bützen Das bleibt nicht aus, vor allem wenn rheinisch gefeiert wird. In Köln gehört der Kuss auf die Wange einfach dazu. Inwieweit das für das Führungspersonal gilt, liegt in der eigenen Einschätzung: aber lieber in respektabler Distanz bleiben als peinlich die Grenze zu überschreiten. Mann/ Frau küsst auch nicht jemanden, der
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Es ist wieder soweit! Die fünfte Jahreszeit beginnt um 11 Uhr 11 ihr närrisches Treiben. Da wird jebützt, jeschunkelt und jetrunken- auch im Büro. Damit Sie nicht am Aschermittwoch wegen jedem jecken Fettnäpfchen den Nubbel verprügeln müssen, ein paar Tipps.
Ps.: den großen Knigge gibt’s dann hier zum Rosenmontag.

Bützen
Das bleibt nicht aus, vor allem wenn rheinisch gefeiert wird. In Köln gehört der Kuss auf die Wange einfach dazu. Inwieweit das für das Führungspersonal gilt, liegt in der eigenen Einschätzung: aber lieber in respektabler Distanz bleiben als peinlich die Grenze zu überschreiten. Mann/ Frau küsst auch nicht jemanden, der das nicht will.

Kostüm
Der Situation angemessen. Wer noch Kundenkontakt hat oder im Außendienst die Firma repräsentiert, bleibt beim Dresscode. Die Anderen feiern wie die Jahre vorher- Polonäse durch die Abteilungen, Hütchen auf, kleines Herz auf der Wange und Lametta im Haar. Den mini Mini und das Bibo Kostüm lassen Sie auch besser bis zum privaten Feiern im Schrank. Das erregt nicht nur negatives Aufsehen in der Chefetage sondern kann auch zu arbeitsrechtlichen Konsequenzen führen.

Alkohol
Das Nicht-Bützen wird um so schwieriger, je mehr Alkohol im Spiel ist. Kommt auch darauf an, wie das in den letzten Jahren im Büro gehandhabt wurde. Meist ist aber ein Gläschen Sekt drin, soweit die Brause nicht ausdrücklich verboten wurde und die Arbeitsleistung beeinträchtigt wird.

Meinung geigen
Schlimmste Stufe der promillinduzierten Schamlosigkeit. Dem Chef mal ordentlich die Meinung zu sagen ist ein no go. Es gibt reichlich gefällte Urteil von Arbeitsgerichten, die fristlose Kündigungen bestätigten, weil Betriebsfeiern in Vulgär-Attacken ausuferten.

Von Land zu Land verschieden
Auf der Zülpicherstraße in Köln herrscht der Ausnahmezustand, in Hamburg bleibt die Hütte kalt. Karneval, Fasching, Weiberfastnacht sind regionale Volksfeste und werden entsprechend gefeiert. Und die Sache macht keinen Spaß mehr, sobald sich jemand genötigt fühlt. Schließen Sie sich den Gegebenheiten an. Je nachdem schunkeln Sie ein wenig mit, auch wenn bei „Drink doch eine met, stell dich nit esu ahn“ die Sonnenblume im Revers verwelkt oder ertragen Sie die Karnevalsmuffel und ziehen nach Dienst neckisch los.

Für Chefs
Treffen Sie für den Tag klare Ansagen, dann wissen alle, was heute geht und was nicht.
„Wir machen bis elf, danach gibt’s Bier für alle“ oder „Heute ist ein ganz normaler Tag, aber natürlich stoßen wir um 11h mit Sekt an“. So bleibt die Motivation erhalten.
Das mit dem Alkohol halten Sie als Vorbild auch besser in kalkulierbaren Grenzen. Dann sind Sie auch nicht verführt, allen heute das „Du“ anbieten und es morgen zu bereuen. Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps. Und für Sie eben ein bischen mehr Dienst im Glas.

Ganz wichtig für alle Spätentwickler: die Freigabe zur Schlipsjagd wird erst am Donnerstag vor Rosenmontag ausgesprochen!

Jeck sein, ja. Aber schlagen Sie nicht über die Stränge und machen sich Zum Narren. Bei allem Frohsinn, karnevaleskem Herz und rheinischem Temperament- trennen Sie zur angenehmen Atmosphäre aller Berufliches vom Privaten.

Na dann..
ALAAF!!

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Betriebsinterne Versetzung hinnehmen?

Ein Personaler, der sich in der Verwaltung wieder findet, eine Physiotherapeutin, die zusätzlich putzen soll, ein Auszubildender, der mehr billiger Hilfsarbeiter auf dem Bau ist. Was darf der Arbeitgeber verlangen und wo überschreitet er sein Weisungsrecht? Und muss Frau/ Mann betriebsinterne Versetzungen hinnehmen? In einem aktuellen Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Rheinland-Pfalz ist die Frage geklärt worden. Fazit: Frau/ Mann muss!. Das hört sich schon mal hart an. Ausnahmen gelten nur, wenn im Arbeitsvertrag ausdrücklich eine bestimmte Stelle zugesichert wurde, die neue Tätigkeit nicht der Qualifikation entspricht oder der Arbeitnehmer mit Lohneinbußen rechnen muss (Urteil vom 28. 4. 2008 – 5
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Ein Personaler, der sich in der Verwaltung wieder findet, eine Physiotherapeutin, die zusätzlich putzen soll, ein Auszubildender, der mehr billiger Hilfsarbeiter auf dem Bau ist. Was darf der Arbeitgeber verlangen und wo überschreitet er sein Weisungsrecht? Und muss Frau/ Mann betriebsinterne Versetzungen hinnehmen? In einem aktuellen Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Rheinland-Pfalz ist die Frage geklärt worden.

Fazit: Frau/ Mann muss!.

Das hört sich schon mal hart an. Ausnahmen gelten nur, wenn im Arbeitsvertrag ausdrücklich eine bestimmte Stelle zugesichert wurde, die neue Tätigkeit nicht der Qualifikation entspricht oder der Arbeitnehmer mit Lohneinbußen rechnen muss (Urteil vom 28. 4. 2008 – 5 Sa 716/07).

Zu dem Urteil kam es, weil ein Schlosser geklagt hatte. Er war von seinem Arbeitgeber in einen Bereich versetzt worden, in dem überwiegend Mitarbeiter von Fremdfirmen tätig waren. Dazu kam noch eine hohe Lärmbelastung. Seine Aussage, die Weisung des Arbeitgebers sei rechtswidrig, da es sich bei seiner neuen Aufgabe nicht mehr um Facharbeitertätigkeiten handle, wies das Gericht zurück.

In ihrer Begründung verwiesen die Richter auf das Direktionsrecht des Arbeitgebers. Sind Art, Ort, Zeit und Qualität der vom Arbeitnehmer zu verrichtenden Arbeiten im Arbeitsvertrag aufgeführt, ist er innerhalb dieses Rahmens weisungsbefugt. Danach habe der Kläger nicht nachweisen können, dass der Spielraum überschritten worden sei. Als „Schlosser“ angestellt würde er im gesamten Betrieb für Schlosserarbeiten eingesetzt werden können.

Oft findet sich in Arbeitsverträgen folgende Formulierung, mit der sich Arbeitgeber die größtmögliche Flexibilität erhalten:
„Die Zuweisung einer anderen Arbeitsaufgabe im Rahmen des Zumutbaren ohne Entgeldminderung behält sich der Arbeitgeber vor. Dieser Vorbehalt wird auch durch eine lang andauernde Beschäftigung mit bestimmten Tätigkeiten nicht gegenstandslos.“

Da bleibt kaum ein Rahmen, um sich dem entgegen zu setzen. Wer traut sich schon angesichts der angespannten Wirtschaftslage und an jeder Stelle geforderter Flexibilität „Nein“ zu sagen?

Aber keine Angst: das Direktionsrecht ist nicht die Legitimation zum modernen Sklavenhandel: Unzulässig sind die Weisungen, wenn sie über den Inhalt des Arbeitsvertrages hinaus gehen. Sie können auch nicht gezwungen werden, gegen Gesetze zu verstoßen und aus der Weigerung auch nicht gekündigt werden. Sanktionen fallen unter das Maßregelungsverbot. Eine Hintertür gibt’s aber noch: Nach dem erweiterten Direktionsrecht müssen Sie tatsächlich kurzfristig Weisungen annehmen, die über den Arbeitsvertrag hinausgehen, etwa um wirtschaftlichen Schaden vom Unternehmen abzuwehren. Ein Notfall kann ein nicht vorhersehbares Ereignis darstellen, für das nicht der Arbeitgeber die Verantwortung trägt: zum Beispiel bleibt die Hotelküche wegen eines verspäteten Reisebusses länger geöffnet, das Personal schiebt Überstunden.

Meist ist der Betriebsrat die Instanz, die dem Arbeitgeber auf die Hände schaut. Ich gehe aber davon aus, dass die Unternehmen im Sinne der Belegschaft denken. Schon deshalb, weil mittlerweile klar ist, was für ein Firmenkapital in der Arbeitnehmerzufriedenheit steckt. Vieles lässt sich auch im Vorfeld klären, wenn die Zustände erstmal angesprochen werden, bevor es gleich ans Eingemachte geht. Mit der Zeit schleicht sich eine Betriebsblindheit bei den verschiedenen Systemen ein und man merkt gar nicht mehr, wo der Fisch schon stinkt..

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Firmenkultur

Gemeinsames Laufen mit dem Chef, Wochenendausflüge mit dem Team oder regelmäßige Think Tank Abende mit schwerem Rotwein und derben Witzen- Willkommen in der Welt der Firmenkultur! Von Ayurveda Gutscheinen statt Lohnerhöhung war im Vorstellungsgespräch nicht die Rede. Aber wo sollte man sich anpassen und wie sich seine Freiräume nehmen? Arbeitszeit Hier gibt`s leider wenig Spielraum. Wer in einem Unternehmen gelandet ist, in dem alle schon um sieben Uhr morgens am Schreibtisch sitzen, hat schlechte Karten auf den Nine-to-Five Job. Auf seine Rechte zu pochen bringt meist Einbußen mit sich: statt spannende Projekte zu bekommen unliebsame Restarbeit, man teilt sich das
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Gemeinsames Laufen mit dem Chef, Wochenendausflüge mit dem Team oder regelmäßige Think Tank Abende mit schwerem Rotwein und derben Witzen- Willkommen in der Welt der Firmenkultur! Von Ayurveda Gutscheinen statt Lohnerhöhung war im Vorstellungsgespräch nicht die Rede. Aber wo sollte man sich anpassen und wie sich seine Freiräume nehmen?

  • Arbeitszeit

Hier gibt`s leider wenig Spielraum. Wer in einem Unternehmen gelandet ist, in dem alle schon um sieben Uhr morgens am Schreibtisch sitzen, hat schlechte Karten auf den Nine-to-Five Job. Auf seine Rechte zu pochen bringt meist Einbußen mit sich: statt spannende Projekte zu bekommen unliebsame Restarbeit, man teilt sich das kleinste Büro mit dem stark transpirierenden Praktikanten, der Firmenparkplatz hat eine andere Postleitzahl.
Tipp: Informieren Sie sich als Berufseinsteiger über die Gepflogenheiten der Branche und sprechen Sie mögliche Erwartungen Ihres Arbeitgebers im Vorstellungsgespräch an. Für die Änderung der Arbeitszeit: Reden Sie über Ihre Leistungen, teilen Sie Vorgesetzten bewältigte Zwischenschritte mit und treten Sie mit Engagement, Motivation und eigenen Ideen in Vorleistung um zu zeigen, dass Sie auch erst um zehn ins Büro kommen müssen und noch ausgesprochen produktiv sind. If you don`t shows it, nobody knows it. Wollen Sie noch weiter weg und eigenständiger den Tag gestalten, bringen Sie das Home-Office ins Gespräch. Je selbständiger Sie arbeiten, desto wahrscheinlicher die Möglichkeit, auf offene Ohren zu stoßen. Bieten Sie eine Probezeit an, mit zunächst einem Tag in der Woche von zuhause aus tätig zu sein und vereinbaren Sie ein Feedback beider Seiten nach 30 Tagen. Und sein Sie ehrlich zu sich selbst: nicht jedem liegt die Arbeit in den eigenen vier Wänden.

  • Freizeit

Die Firma als Familie fordert von ihren Mitgliedern „Einbringen in die Gesellschaft“. Nehmen die Aktivitäten Übermaß und passen auch nicht in ihre Lebensführung, lehnen Sie Treffen und Events dankend ab. Freundlich, aber bestimmt. Ernten Sie Kopfschütteln oder unliebsame Äußerungen als Reaktion müssen Sie sich früher oder später wohl nach einem
Arbeitgeber mit mehr Freiraum umsehen.

  • Kritik

Ein Knackpunkt der familiären Intimität in Firmen ist, dass sich entweder niemand auf Schmusekurs traut, Kritik zu äußern (man will sich ja nicht weh tun), oder bei den kleinsten Sachen sofort sie Fetzen fliegen. Fordern Sie ihr Feedback ein und machen Sie deutlich, dass Ihre Kritik nicht persönlich gemeint ist, sondern der Sache dient.

  • Persönliche Bedürfnisse

Ist leider so: was anders ist, wirkt fremd und macht Angst, lässt Viele zumindest auf Distanz gehen. Sagen Sie offen, wenn sie Vegetarier sind oder aus gesundheitlichen Gründen keinen Alkohol trinken. So verhindern Sie das Spekulieren und Tuscheln hinter Ihrem Rücken. Natürlich gibt es Grenzen. Bei intimen Themen sollten sich nicht verpflichtet fühlen, jedem ihr Herz zu öffnen. Ein naher Mensch, Freund, ansonsten der Vorgesetzte oder Chef ins Vertrauen gezogen, kann in Diskretion so manche Hinterlist oder Nachrede unterbinden.

Fakt ist, dass gerade Familien- und familiär geführte Unternehmen mit flachen Hierarchien besonders lang und erfolgreich am Markt sind. Intimität ist die eine Seite- Sicherheit, Ehrlichkeit, Vertrautheit und Vertrauen die andere.

Quelle: Unicum Beruf

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Deutschlands Beste Arbeitgeber 2008

Am 12. Februar sind in Berlin die 100 Besten Arbeitgeber Deutschlands 2008 ausgezeichnet worden. Der Wettbewerb wurde von dem Forschungs- und Beratungsunternehmen Great Place to Work® Institute Deutschland, in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut psychonomics AG, der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) und dem Wirtschaftsmagazin „Capital“, prämiert. Allein 35 Auszeichnungen gingen an Unternehmen in Bayern, die damit die meisten Besten Arbeitgeber zählen. Die ersten Plätze des Gesamtrankings konnten das IT-Beratungshaus ConSol Software (Wettbeberbssieger), der Netzwerkspezialist Cisco Systems (Platz 2), das Logistik-Beratungsunternehmen 4flow (3), der Technologiekonzern 3M (4) und der Personaldienstleister Vedior (5) einnehmen. Zusätzlich wurden fünf Sonderpreise für besondere Leistungen
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Am 12. Februar sind in Berlin die 100 Besten Arbeitgeber Deutschlands 2008 ausgezeichnet worden. Der Wettbewerb wurde von dem Forschungs- und Beratungsunternehmen Great Place to Work® Institute Deutschland, in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut psychonomics AG, der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) und dem Wirtschaftsmagazin „Capital“, prämiert.

Allein 35 Auszeichnungen gingen an Unternehmen in Bayern, die damit die meisten Besten Arbeitgeber zählen.

Die ersten Plätze des Gesamtrankings konnten das IT-Beratungshaus ConSol Software (Wettbeberbssieger), der Netzwerkspezialist Cisco Systems (Platz 2), das Logistik-Beratungsunternehmen 4flow (3), der Technologiekonzern 3M (4) und der Personaldienstleister Vedior (5) einnehmen.

Zusätzlich wurden fünf Sonderpreise für besondere Leistungen in einzelnen Bereichen der Arbeitsplatzkultur vergeben: Microsoft Deutschland erhielt den Sonderpreis für „Chancengleichheit der Geschlechter“, die E.ON Führungsgesellschaften (E.ON AG, E.ON Energie AG, E.ON Ruhrgas AG) für „Gesundheitsförderung“, die SICK AG für die „Förderung älterer Arbeitnehmer“, Dow Deutschland für „Diversity“ (kulturelle Vielfalt) und das Vier-Sterne-Tagungshotel Schindlerhof für „Lebenslanges Lernen“.

Für die Qualität und Attraktivität der Unternehmen als Arbeitgeber war das Verhältnis zwischen Mitarbeitern und Führungskräften, die Zufriedenheit der Mitarbeiter mit ihrer Arbeitstätigkeit und dem Unternehmen insgesamt sowie mit der Atmosphäre am Arbeitsplatz Maßstab der Erhebung. In einer schriftlichen Mitarbeiterbefragung wurden Faktoren wie Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Team ermittelt. Personalverantwortliche gaben extra Auskunft zu Maßnahmen und Konzepten der Personalpolitik. Befragt wurden rund 45.000 Mitarbeiter von insgesamt 252 Unternehmen.

Größenklassengewinner
Unternehmen über 5.000 Mitarbeiter
Platz 1 SAP
Platz 2 Dow Deutschland
Platz 3 Techniker Krankenkasse

Unternehmen von 501 bis 5.000 Mitarbeiter
Platz 1 Cisco Systems
Platz 2 3M Deutschland
Platz 3 impuls Finanzmanagement

Unternehmen bis 500 Mitarbeiter
Platz 1 ConSol* Software
Platz 2 4flow
Platz 3 Vedior Personaldienstleistungen

www.greatplacetowork.de
Deutschlands beste Arbeitgeber

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