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Der Fall Hoeneß und der moralische Verfall in der sogenannten „Elite“

Ein Mann wie Uli Hoeneß polarisiert die Gesellschaft, genau wie es ein Dieter Bohlen macht. Es gibt halt Menschen die werden von anderen bewundert weil sie öffentlich Schwachsinn erzählen und andere machen sich eher Sorgen um die Folgen für die Gesellschaft und die Auswirkungen auf die Jugend, daher wollen sie solche Menschen auch möglichst nicht in der Öffentlichkeit sehen. Überrascht es eigentlich wirklich jemanden was Uli Hoeneß da vorgeworfen wird? Eigentlich nicht, denn gerade einem Hoeneß oder Bohlen traut man im Prinzip alles zu. Überrschend ist eher, dass Uli Hoeneß so sehr schieß vor der Steuerfahndung haben musste, dass er
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Ein Mann wie Uli Hoeneß polarisiert die Gesellschaft, genau wie es ein Dieter Bohlen macht. Es gibt halt Menschen die werden von anderen bewundert weil sie öffentlich Schwachsinn erzählen und andere machen sich eher Sorgen um die Folgen für die Gesellschaft und die Auswirkungen auf die Jugend, daher wollen sie solche Menschen auch möglichst nicht in der Öffentlichkeit sehen.

Überrascht es eigentlich wirklich jemanden was Uli Hoeneß da vorgeworfen wird? Eigentlich nicht, denn gerade einem Hoeneß oder Bohlen traut man im Prinzip alles zu. Überrschend ist eher, dass Uli Hoeneß so sehr schieß vor der Steuerfahndung haben musste, dass er sich selbst angezeigt hat.

Jetzt kommen sie wieder alle aus ihren Löchern, die „Ich würds genauso machen“-Typen, die meistens in unteren und mittleren Führungspositionen sitzen und mit ihren Ellenbogen alle wegstoßen und auf der Autobahn mit ihren Audis und BMW versuchen immer schneller als alle anderen zu sein. Zugegeben, niemand zahlt gerne Steuern, besonders nicht die Italiener, die Steuern mehr fürchten als den Tod. Aber wer 20 Millionen EUR hat und davon 10 Millionen EUR an Steuern abgeben muss, der hat eh was falsch gemacht, denn mit einem guten Steuer- und Anlageberater sollte man das stark minimieren können und wenn man es auch nur in Mietimmobilien anlegt.

Nun ja, der Fall Hoeneß wirft jedenfalls mal wieder die Frage auf, warum so viele Promis mittlerweile mit einem Bein im Knast stehen. Die Antwort führt immer wieder zurück auf  die Ursache für die Finanzkrise und auf den moralischen Verfall der Gesellschaft. Die Rate beißt sich hier quasi in den Schwanz. Diejenigen, die eigentlich als Vorbilder fungieren werden als unmoralisch enttarnt.

Es ist schon ein Phänomen, dass Menschen wie Michael Schumacher oder Sebastian Vettel ihren Wohnsitz in Steuersparparadiese verlegen und trotzdem noch in Deutschland als Vorbilder hoch gehalten werden. Wie kommt das eigentlich?

Im Prinzip ganz einfach, denn Vorbilder werden von Medien gemacht und die Medien haben sich gewandelt. Der Medienwandel, weg vom investigativen Journalismus, hin zur bezahlten Marketingmaschine, hat sich schleichend in den letzten Jahrzehnten vollzogen. Menschen bazahlen viel Geld dafür, dass sie in den Medien präsent sind. Ob im positiven oder negativen Sinne ist da erstmal zweitrangig, wichtig ist nur dass über einen gesprochen wird. Wenn Leistungsträger wie Vettel oder Schumacher öffentlich gebrandmarkt werden ihre Fan-Basis verlieren, werden sie auch erkennen, dass sie sich nicht alles herausnehmen können. Allerdings, bis die Fan-Deppen dieser Personen das schnallen muss schon einiges passieren.

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Die gewissenlose deutsche Elite – Revolutionär dringend gesucht!

Sie bilden die sogenannten „Oberen Zehntausend“ in Deutschland und stellen mit ihrem Vermögen ca. 90% des Vermögens hierzulande. Es sind Familienclans, oft mit Adelstiteln, die bereits im Kaiserreich protektioniert wurden, mit den Nazis gedealt haben und nach der Wende den Osten des Landes aufkauften. Ihre Erfolgstrategie? Egoismus, Vetternwirtschaft und dem Glück immer ein wenig nachhelfen. Im Gegensatz zur Englischen Elite, hatte die deutsche Elite hatte noch nie einen besonders guten Ruf (ausgenommen die wissenschaftliche Elite), sie wurde Jahrhunderte lang vom Klerus gedeckt, solange dieser fleißig mitverdienen durfte. Ihre größte Sorge war nicht der Untergang des Kaiserreichs, sondern das sowjetische Monster
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Sie bilden die sogenannten „Oberen Zehntausend“ in Deutschland und stellen mit ihrem Vermögen ca. 90% des Vermögens hierzulande. Es sind Familienclans, oft mit Adelstiteln, die bereits im Kaiserreich protektioniert wurden, mit den Nazis gedealt haben und nach der Wende den Osten des Landes aufkauften. Ihre Erfolgstrategie? Egoismus, Vetternwirtschaft und dem Glück immer ein wenig nachhelfen.

Im Gegensatz zur Englischen Elite, hatte die deutsche Elite hatte noch nie einen besonders guten Ruf (ausgenommen die wissenschaftliche Elite), sie wurde Jahrhunderte lang vom Klerus gedeckt, solange dieser fleißig mitverdienen durfte. Ihre größte Sorge war nicht der Untergang des Kaiserreichs, sondern das sowjetische Monster im Osten und die Umverteilung von Besitz. So waren sie auch nicht ganz unbeteiligt, als es darum ging die neuen Grenzzonen nach dem Krieg festzulegen. Das Networking funktionierte international auch nach dem Krieg.

Wer heute noch glaubt, dass es Demokratie und Kapitalismus eine Symbiose eingehen, der scheint doch sehr naiv zu sein. Patriot Acts in den USA, Handelsbeziehungen mit Diktaturen wie China und Russland, Kriege um Öl – all das passt nicht zum Bild einer guten Demokratie und westlichen Welt. Letztlich geht es nur um die Erhaltung des kapitalistischen Systems und somit der Erhaltung von Macht und Geld und Status Quo.

Mit Guttenberg wollten konspirative Kreise endlich wieder jemanden aus ihren Reihen zum Kanzler erheben, denn die kommenden Zeiten dürften sorgenreich werden für diese Menschen und steuern mächtig dagegen. Die Anzahl der Menschen, die ihre Hoffnung in die Zukunft legen und ein neues wirtschaftliches System suchen wird immer größer. Offen wird über neue Formen von Marktwirtschaft diskutiert und in vielen Artikeln bereits das Ende des jetzigen Systems für die nächsten Jahre vorausgesagt, ein Sachverhalt, der im letzten Jahrtausend noch undenkbar war.

Die Kirche ist nur noch bedingt ein Verbündeter der Mächtigen im Land, sie hat ihre eigene Macht dramatisch eingebüßt. Verstärkt wird jedoch auf Volksverdummung durch miserable Bildungspolitik und Trash-TV gesetzt, a la USA. Das Land wird somit zwar wirtschaftlich vor die Wand gefahren, doch dann bleibt das Volk wenigstens kontrollierbar.

Die gesellschaftliche Wende wird nun schnell erfolgen, Hoffnungsträger ist die grüne Partei, doch auch hier ist der Wille für weitreichende Veränderungen bereits abgeblockt, denn der Idealismus wurde durch die Realos weitreichend abgefangen. Doch wer sollte diese Wende herbeiführen? Die Linke woll kaum.

Wir werden in den kommenden Jahren in ganz Europa neue Entwicklungen sehen und vor allen Dingen neue Parteien. Die Piratenpartei war nur ein Anfang und kleiner Ausblick, auf das was da kommt, politische Mitbestimmung ist groß im Kommen und wird dieses Land nachhaltig verändern und vor Allem verbessern.

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Neue Moral bei Managern? Der Wolf will wohl eher seinen Schafspelz zurück

Es ist schon belustigend, wenn ausgerechnet die führenden Manager von DAX-Aktienkonzernen die Gesellschaft und ihre Kollegen auffordern mehr Solidarität zu zeigen. Fragt sich nur welche Solidarität sie da meinen? Schließlich sind sie für die Egoismuskultur hauptverantwortlich. Fast scheint es so, als habe man dem Wolf den Schafspelz weggenommen und alle zeigen mit dem Finger auf ihn. Jetzt versucht er sich einen neuen Schafspelz zu besorgen, damit er wieder „unsichtbar“ handeln kann. Doch der Wolf hat das Problem nicht erkannt – er ist und bleibt ein Wolf! Die deutschen Manager und die Unternehmen haben ein Problem, sie werden von der Gesellschaft
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Es ist schon belustigend, wenn ausgerechnet die führenden Manager von DAX-Aktienkonzernen die Gesellschaft und ihre Kollegen auffordern mehr Solidarität zu zeigen. Fragt sich nur welche Solidarität sie da meinen? Schließlich sind sie für die Egoismuskultur hauptverantwortlich.

Fast scheint es so, als habe man dem Wolf den Schafspelz weggenommen und alle zeigen mit dem Finger auf ihn. Jetzt versucht er sich einen neuen Schafspelz zu besorgen, damit er wieder „unsichtbar“ handeln kann. Doch der Wolf hat das Problem nicht erkannt – er ist und bleibt ein Wolf!

Die deutschen Manager und die Unternehmen haben ein Problem, sie werden von der Gesellschaft nur noch als Arbeitgeber und skupellose Abzocker gesehen, die ihre Interessen über alles andere stellen. Doch genau das sind sie ja auch. Die Gesellschaft erkennt endlich das wahre Gesicht dieser Kaste und wenn sich selbst schon öffentlich-rechtliche Medien über Unternehmer, Manager und Lobbyismus lustig machen, dann fürchten sie um ihren Ruf.

Wenn vor 10-15 Jahren ein Manager in der Öffentlichkeit auftrat, dann konnte er sich der Bewunderung sicher sein, heute werden Manager und Unternehmen nicht mehr respektiert und anerkannt. Verbale Beschimpfungen auf der Straße gehören zum Alltag. Vorbei sind die guten alten Zeiten, in denen man noch privat ins Restaurant gehen konnte und andere Gäste ehrfurchtsvoll staunten. Viele CEOs wünschen sich diese alten Zeiten zurück.

Die Ackermänner und Zumwinkels haben die Gesellschaft gegen sich aufgelehnt, mit massenhaftem Stellenabbau, Gehaltskürzungen, unsozialer Firmenpolitik und eigenen Provisionssteigerungen. Aber das geht nur solange gut, bis es alle so machen. Der Skupellose in einer altruistischen Gesellschaft wird automatisch zum Mächtigsten, weil der die Solidarität und das Vertrauen der „Gutmenschen“ schamlos zum eigenen Vorteil ausnutzt. Genau das machen viele deutsche Konzerne und Unternehmen. Gibt es jedoch zuviele Egomanen kippt das System und die Gesellschaft verabschiedet sich aus der Solidarität – genau wie es aktuell der Fall ist.

„Wir müssen uns mehr am Gemeinwohl orientieren und weniger Eigeninteressen verfolgen, wir brauchen überhaupt mehr Solidarität in unserer Gesellschaft“, sagte Jürgen Hambrecht, Vorstandschef von BASF. Damit liegt er vollkommen im Recht. Doch meinen es die Manager wirklich Ernst mit ihrer neuen Philosophie?

Die kommenden Monate werden es zeigen und wenn sie schon berechtigte Lohnsteigerungen für Beschäftigte als Beleg dafür heranziehen, dann haben wir nicht viel zu erwarten, denn die sind schon seit Jahren überfällig. Lassen wir uns überraschen, ob es nur eine neue Seifenblase ist, oder ob wirklich ein Umdenken dort oben stattfindet. Ich habe da so meine Zweifel.

Quelle: ftd.de

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Hochschule als Allheilmittel? Falsches Elitendenken und egoistische Mediziner!

Hochschulen galten in Deutschland als reformbedürftig, daher hat man mit dem Bologna-Prozess das deutsche Studium komplett gewandelt und produziert aktuell hauptsächlich Fachidioten, die nie gelernt haben interdisziplinär zu denken, sondern direkt, schnell und erfolgorientiert zu studieren. Deutschland braucht Eliteunis, schallte es durch die Republik und prompt wurden künstlich geschaffene Eliteinseln für den deutschen Adel und Geldadel ins Leben gerufen. Den genauso wie mit dem Gymnasium, wollen sich die elitären Bürger dieses Landes von den anderen absetzen. Das dieses Elitedenken überhaupt einen volkswirtschaftlichen Nutzen hat, ist weder erwiesen noch hat es sich bisher im Ergebnis offenbart. Zumindest grenzt man sich jedoch
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Hochschulen galten in Deutschland als reformbedürftig, daher hat man mit dem Bologna-Prozess das deutsche Studium komplett gewandelt und produziert aktuell hauptsächlich Fachidioten, die nie gelernt haben interdisziplinär zu denken, sondern direkt, schnell und erfolgorientiert zu studieren.

Deutschland braucht Eliteunis, schallte es durch die Republik und prompt wurden künstlich geschaffene Eliteinseln für den deutschen Adel und Geldadel ins Leben gerufen. Den genauso wie mit dem Gymnasium, wollen sich die elitären Bürger dieses Landes von den anderen absetzen.

Das dieses Elitedenken überhaupt einen volkswirtschaftlichen Nutzen hat, ist weder erwiesen noch hat es sich bisher im Ergebnis offenbart. Zumindest grenzt man sich jedoch jetzt wieder ab und zementiert die Undurchlässigkeit.

Den Universitäten ist ihr volkswirtschaftliches Ergebnis übrigens egal, sie denken eher betriebswirtschaftlich und in der kleinen Hochschulwelt. Wenn der Name ihrer Uni international bekannt ist und die Fördergelder auf Landesebene fließen, dann sind die Hochschulrektoren glücklich. Da ist es doch egal, ob die Studenten nachher im Ausland arbeiten und die ca. 60.000 EUR/pro Student der Steuerzahler berappen muss, obwohl er eigentlich von der Ausbildung nichts hat.

Es gibt de facto keine Regelung, die deutsche Hochschulabsolventen dazu verpflichtet die Studiengebühren zurückzuzahlen, wenn sie ins Ausland gehen. Nehmen wir zum Beispiel den ausgebildeten Mediziner, der unsere Uni verlässt und anschließend in Norwegen als Arzt arbeitet. Das Meizinstudium ist der teuerste deutsche Studiengang und kostet den Steuerzahler pro Absolvent ca. 140.000 EUR! Eine wahnsinnige Summe!

Dadurch, dass dieser Mediziner noch nicht einmal das Bewusstsein dafür hat, dem Steuerzahler seine Ausbildung zu verdanken, sieht er die Zukunft egoistisch und geht nach Norwegen, um dort die gutbetuchten Menschen zu behandeln. Wäre er nach Afrika gegangen, so könnte man dies volkswirtschaftlich wenigstens noch als Entwicklungshilfe verbuchen.

Jedenfalls bleibt der deutsche Staat auf den 140.000 EUR Kosten für diesen gutausgebildeten Mediziner sitzen. Dieser lebt mit seiner Familie in Norwegen und denkt überhaupt nicht daran zurückzukommen. Wieso auch? Er verdient Unsummen und ihm geht es gut.

Mittlerweile gehen tausende von Medizinern ins Ausland und der volkswirtschaftliche Schaden für die Bundesrepublik geht in die Milliarden Euro.

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