Tag Archives: Arbeitssklaven

Die Arbeitssklaven der Italiener begehren auf

Wenn es nach dem Willen der Mafia ginge, wäre nicht öffentlich geworden, dass in Süditalien zig tausend illegale Einwanderer seit Jahren als Arbeitssklaven der Italiener schuften müssen. Gedemütigt und zu Untermenschen degradiert, hausen die Afrikaner im Süden Italiens, doch jetzt begehren sie auf und erwidern Gewalt mit Gegengewalt. Sie leben im Untergrund, obwohl die Polizei ihren Aufenthaltsort genau kennt. Sie dürfen nicht arbeiten und werden doch von den italienischen Bauern für Hungerlöhne auf den Feldern zur Ernte eingesetzt. Die afrikanischen illegalen Einwanderer, deren Anzahl immer größer wird, haben meistens eine Odysee auf dem Mittelmeer hinter sich und werden jetzt als
..Zum Artikel..

Wenn es nach dem Willen der Mafia ginge, wäre nicht öffentlich geworden, dass in Süditalien zig tausend illegale Einwanderer seit Jahren als Arbeitssklaven der Italiener schuften müssen. Gedemütigt und zu Untermenschen degradiert, hausen die Afrikaner im Süden Italiens, doch jetzt begehren sie auf und erwidern Gewalt mit Gegengewalt.

Sie leben im Untergrund, obwohl die Polizei ihren Aufenthaltsort genau kennt. Sie dürfen nicht arbeiten und werden doch von den italienischen Bauern für Hungerlöhne auf den Feldern zur Ernte eingesetzt. Die afrikanischen illegalen Einwanderer, deren Anzahl immer größer wird, haben meistens eine Odysee auf dem Mittelmeer hinter sich und werden jetzt als billige Arbeitssklaven verkauft.

Längst haben kriminielle Elemente wie die süditalienische Mafia das Geschäft mit den Arbeitssklaven für sich entdeckt und beuten gnadenlos aus. Polizisten drücken beide Augen zu und müssen noch nicht einmal geschmiert werden, wozu auch? Die Situation der Afrikaner ist schwierig, sie fallen auf, wollen nicht zurück und können nur illegal arbeiten. Die Polizei weiß nicht was sie mit den Illegalen machen soll.

Nicht nur Italien ist hier ganz groß, auch Spanien, Portugal, oder Griechenland stehen nicht nach.

Abschieben geht nicht, weil die Afrikaner ihre Identität und Staatsangehörigkeit verschweigen und sie hier einfach arbeiten zu lassen und zu integrieren geht auch nicht, weil dann täglich Neue und Mehr kommen. Auffanglager auf afrikanischem Boden, wie es viele Politiker vorschlagen wäre im Prinzip der beste Weg.

Die Illegalen könnten nicht mehr als Arbeitssklaven missbraucht werden und auf der afrikanischen Seite könnten von Schleusern somit nicht mehr falsche Hoffnungen gemacht werden. Doch die Mafia wehrt sich gegen diese Lösung genauso wie Menschenrechtsorganisationen – ungleiche Interessenspartner.

Das afrikanische Problem liegt ursächlich nicht nicht in den illegalen Einwanderern aus Afrika, sondern in den Legalen. Der afrikanische BrainDrain ist das schlimmste was Afrika passiert ist und wird noch immer von den westlichen Staaten gefördert und nicht unterbunden.

Die besten Köpfe Afrikas arbeiten in westlichen Staaten, sie wollen auch ein Stück vom Konsumkuchen, daher zieht sie nichts zurück auf den Mutterkontinent. Die westlichen Staaten freuen sich auf der anderen Seite über die neuen Fachkräfte, die meistens gleich an einer westlichen Uni studiert haben und direkt dort die Arbeitserlaubnis bekommen, denn somit gleichen sie den demografischen Faktor des Kapitalismus aus.

Leittragender dieser Situation ist Afrika, welches kopflos durch Warlords und Unfähige regiert und ausgebeutet wird.

Man stelle sich vor, die USA hätten im 18. und 19 Jhd. in Europa nicht Werbung gemacht mit „Gebt mir eure Armen und Schwachen“, sondern die Eliten abgezogen. Europa und die Welt sehen heute ganz anders aus, vielleicht hätte es aber sogar keinen Weltkrieg gegeben, vielleicht sogar ein paar Weltkriege mehr, wer weiß.

Quelle: tagesschau.de

Wie hat dir der Beitrag gefallen?

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Sei der Erste)

Die Arbeitssklaven der Welt begehren auf!!!

Endlich rührt sich was in China. Nicht nur die Säcke mit Reis fallen um, hier gährt es in der Republik. Noch im Sommer bei den olympischen Spielen war alles Friede, Freude, Eierkuchen, aber mittlerweile meldet China, dass 20 Millionen Wanderarbeiter arbeitslos geworden sind. Die 20 Millionen Wanderarbeiter bilden nur einen Bruchteil der insgesamt 130 Millionen chinesischen Arbeitssklaven, aber es werden stündlich mehr meldet – der China Observer. Nun, 20 Millionen Arbeiter sind ein gewaltiges Potenzial, auch für chinesische Verhältnisse. Sie werfen ihrer Regierung versagen vor, die ihnen jahrelang nur die Peitsche gegeben hat, aber dabei das Zuckerbrot vergaß (was übrigens
..Zum Artikel..

Endlich rührt sich was in China. Nicht nur die Säcke mit Reis fallen um, hier gährt es in der Republik. Noch im Sommer bei den olympischen Spielen war alles Friede, Freude, Eierkuchen, aber mittlerweile meldet China, dass 20 Millionen Wanderarbeiter arbeitslos geworden sind. Die 20 Millionen Wanderarbeiter bilden nur einen Bruchteil der insgesamt 130 Millionen chinesischen Arbeitssklaven, aber es werden stündlich mehr meldet – der China Observer.

Nun, 20 Millionen Arbeiter sind ein gewaltiges Potenzial, auch für chinesische Verhältnisse. Sie werfen ihrer Regierung versagen vor, die ihnen jahrelang nur die Peitsche gegeben hat, aber dabei das Zuckerbrot vergaß (was übrigens auch bei immer mehr deutschen Unternehmen der Fall ist).

Wo noch vor Monaten die Grosskotzigkeit und Ignoranz vorherrschte, sind man nun die Panik in den Gesichtern. Die chinesische Regierung sieht zum ersten Mal eindeutig, dass es für sie keine Alternative gibt, als mit der Welt zusammenzuarbeiten.

Vielleicht ist hat diese Weltwirtschaftskrise auch etwas Gutes. Es kommt Bewegung in ein System, nicht nur in das Chinesische. Regierungen werden gestürzt, da wird Island nicht das letzte Land gewesen sein. Vermutlich hätte Obama ohne die Weltwirtschaftskrise auch die Wahl nicht gewonnen, wer weiß.

Natürlich ist es für die Wanderarbeiter persönlich schlimm, das ist mal logisch. Die Verhältnisse und die Umstände unter denen sie jetzt leben oder in ihre Dörfer zurückgehen müssen sind mehr als menschenunwürdig. Allerdings ist es auch geschichtlich belegt, dass in einer Diktatur die Veränderung oft nur durch sozialen Druck aus dem Volk heraus entsteht. Jedenfalls dürfen wir gespannt sein, was uns das Jahr 2009 an weltweiten Neuerungen so bringt…

Wie hat dir der Beitrag gefallen?

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Sei der Erste)