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Warum die Banker gerade die Welt in die Luft sprengen und sich damit selbst abschaffen

Boni-Wahnsinn! An der Wall Street gibt es 25 international agierende Banken, die ihren ca. 950.000 Mitarbeitern insgesamt 135 Milliarden Dollar ausgezahlt haben. Im Schnitt sind das ca. 140.000 Dollar für jeden Banker dieser Unternehmen. Noch nie haben die Banker mehr Geld verdient, als in dieser Krise. Die Krise ist noch lange nicht vorbei, viele Staaten sind pleite, die Währungen Euro und Dollar eigentlich nichts mehr wert, wenn man es genau nehmen würde, doch diejenigen, die diese Situation zu verantworten haben, leben besser als je zuvor. Wie kann das sein? Was ist ein System wert, welches solche Entwicklungen fördert? Wäre es
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Boni-Wahnsinn! An der Wall Street gibt es 25 international agierende Banken, die ihren ca. 950.000 Mitarbeitern insgesamt 135 Milliarden Dollar ausgezahlt haben. Im Schnitt sind das ca. 140.000 Dollar für jeden Banker dieser Unternehmen. Noch nie haben die Banker mehr Geld verdient, als in dieser Krise.

Die Krise ist noch lange nicht vorbei, viele Staaten sind pleite, die Währungen Euro und Dollar eigentlich nichts mehr wert, wenn man es genau nehmen würde, doch diejenigen, die diese Situation zu verantworten haben, leben besser als je zuvor. Wie kann das sein?

Was ist ein System wert, welches solche Entwicklungen fördert? Wäre es nicht besser gewesen mehr Banken pleite gehen zu lassen? Wie kann es sein, dass von meinen Steuern de facto die Boni bezahlt werden?

Auf diese Fragen gibt es keine Antwort, weder von der inkompetenten Schwarz-Gelben Bundesregierung, noch von der internationalen Gemeinschaft.

Die Krise in der Weltwirtschaft beginnt sich gerade erst auf das tägliche Leben auszuwirken, sie ist noch nicht einmal voll bei den Menschen angekommen. Explodierende Preise für Lebensmittel weltweit, rasant steigende Inflation, usw. Die Menschen fühlen sich verschauckelt, zu Recht, denn sie werden gemolken und behandelt wie Milchkühe.

Der Flächenbrand in der arabischen Welt ist das bisher einzig gute an dieser Krise. Das arabische Pulverfass explodiert, weil sich die Armen in Tunesien und anderswo die Lebensmittel nicht mehr leisten können, eine direkte Folge der Finanzkrise. Doch auch wenn die Araber jetzt ihre Diktatoren davon jagen, die Lebensmittelpreise werden weiter steigen, ein riesen Problem für die nachfolgenden Demokratien, wenn es denn welche geben wird.

Die Tatsache, dass die Banker jetzt noch schlimmer weitermachen als vorher, noch mehr Gier vorhanden ist und noch mehr Geld in das System fließt, scheint die schlimmsten Erwartungen zu bestätigen. Es wird etliche andere Krisen geben, die vielleicht noch dramatischere Folgen haben werden, als die Finanzkrise.

Der Rohstoff-Markt steht vor einem Crash, der Lebensmittel-Markt ist auf dem besten Weg dorthin, die Aktienmärkte sind bereits überhitzt, usw. Doch, wer ist jetzt schon wieder dafür verantwortlich? Richtig! Wofür sonst werden wohl neue Rekordsummen für Boni ausgezahlt? Die Banker zünden gerade an allen Enden der Welt mit ungeheuren Summen neuen Geldes neue Lunten an und wenn diese Bomben hochgehen, werden wir am Ende ein neues Weltfinanzsystem haben.

Ja, es klingt vielleicht ein wenig absurd, aber erst wenn alles kaputt ist wird es einen Neuanfang geben, der auf einem anderen system beruht. Das wusste auch schon Karl Marx, denn in seiner Schlußfolgerung wird sich der Kapitalismus selbst abschaffen. Was er allerdings verschwiegen hat, oder wahrscheinlich nicht wusste, ist die Tatsache, dass es mit einem globalen Kollaps aller Märkte einhergeht.

Quelle: tagesschau.de

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Boni-Zahlungen für HRE-Banker zeigen, dass die Branche ihren Bezug zur Realität verloren hat

Eine Bank die eigentlich pleite ist und mit Steuerzahlergeld künstlich am Leben gehalten wird, kann doch keine Prämien für ihre Mitarbeiter zahlen, oder doch? Doch, sie tut es! Fast wähnt man sich in einem schlechten Mafia-Film, doch es ist die Realität. 25 Millionen EUR wurden an 1400 HRE-Mitarbeiter verteilt und ganz Deutschland fragt sich, wie kann das sein, wo kurz zuvor noch bekannt wurde, dass die HRE weitere 40 Milliarden EUR an Garantien benötigt. Bonuszahlungen sind in den Banken mittlerweile obligatorisch und haben mit wirklich erbrachten Leistungen nicht viel zu tun. Bonuszahlungen werden als zusätzliches Gehalt angesehen, sozusagen als Dankeschön
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Eine Bank die eigentlich pleite ist und mit Steuerzahlergeld künstlich am Leben gehalten wird, kann doch keine Prämien für ihre Mitarbeiter zahlen, oder doch?

Doch, sie tut es! Fast wähnt man sich in einem schlechten Mafia-Film, doch es ist die Realität. 25 Millionen EUR wurden an 1400 HRE-Mitarbeiter verteilt und ganz Deutschland fragt sich, wie kann das sein, wo kurz zuvor noch bekannt wurde, dass die HRE weitere 40 Milliarden EUR an Garantien benötigt.

Bonuszahlungen sind in den Banken mittlerweile obligatorisch und haben mit wirklich erbrachten Leistungen nicht viel zu tun. Bonuszahlungen werden als zusätzliches Gehalt angesehen, sozusagen als Dankeschön der Bank, um die Leute bei der Stange zu halten.

Fakt ist, im Gegensatz zu anderen Banken sind die Boni der HRE wirkliche Peanuts. So schüttet zum Beispiel Goldman Sachs mehrere Milliarden EUR an die Mitarbeiter aus. Genau hier liegt jedoch das Problem, denn Banker sind gierig, gibt es keine Boni bei der einen Bank gehen sie halt zur Anderen. Sollte die HRE keine Boni bezahlen, wechseln die Mitarbeiter schnell mal die Fronten. In kaum einer anderen Branche sind die Übergänge der Mitarbeiter, von einer Bank zur Nächsten, so häufig. Es gibt regelrechte Headhunter, die sich darauf spezialisiert haben.

Viele Banker träumen davon einmal in den ehrlauchten Mitarbeiterkreis von Goldman Sachs aufgenommen zu werden und auch mal das große Rad zu schwingen und Millionen-Boni zu kassieren. Eine Bank, die keine Boni zahlt, hat oft nur die Mitarbeiter, die sonst keiner haben will. Damit meine ich nicht die Bankkaufleute in den Sparkassen, sondern die Investmentbanker.

Die HRE ist daher gezwungen die Boni zu bezahlen, womit deutlich wird, das Problem liegt im System. Da die Banken jedoch fast frei walten können wie sie wollen, gibt es keine Regelung für Boni. Es gibt einzelne Personen, die sogar Milliarden an Boni bekommen – für nur 1 Geschäftsjahr! Das Boni-System ist auch einer der wichtigsten Gründe, warum die Finanzkrise überhaupt entstehen konnte. Solange es weltweit keine vernünftige Regelung für Boni-Zahlungen von Banken gibt, wird auch Finanzkrisen geben, welche immer die Allgemeinheit treffen.

Quelle: spiegel.de

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Datenkauf der Steuersünder – die Bankenlobby macht mobil

Es gibt in Deutschland die Kronzeugenregelung, also wenn ein Verbrecher gegen tausende andere Verbrecher aussagt, dann kann er mit Straferlass und einer neuen Existenz rechnen. Das gleiche passiert gerade im Fall der Steuerhinterzieherdaten aus der Schweiz. Die 2,5 Millionen EUR wird der Datenräuber sicher benötigen. Die Banken werden ihre Häscher losschicken, um den Mann/die Frau mundtot zu machen. Ob die Daten gekauft werden sollen ist eigentlich keine wirkliche Diskussion, natürlich ist es legitim und kein gutes Geschäft für den Staat, sondern gestohlenes Geld wird ihm zurückgegeben. Wenn überhaupt jemand Schuld hat an der ganzen Misere, dann die Schweizer selbst, die
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Es gibt in Deutschland die Kronzeugenregelung, also wenn ein Verbrecher gegen tausende andere Verbrecher aussagt, dann kann er mit Straferlass und einer neuen Existenz rechnen. Das gleiche passiert gerade im Fall der Steuerhinterzieherdaten aus der Schweiz.

Die 2,5 Millionen EUR wird der Datenräuber sicher benötigen. Die Banken werden ihre Häscher losschicken, um den Mann/die Frau mundtot zu machen. Ob die Daten gekauft werden sollen ist eigentlich keine wirkliche Diskussion, natürlich ist es legitim und kein gutes Geschäft für den Staat, sondern gestohlenes Geld wird ihm zurückgegeben.

Wenn überhaupt jemand Schuld hat an der ganzen Misere, dann die Schweizer selbst, die jetzt so bitterlich drohen und klagen. Sie erlauben „bewusst“ die Steuerhinterziehung für Ausländer und sind der eigentliche Pate in dem Krimi-Karussel.

Die Schweiz kann man ein wenig vergleichen mit einem Waffenladen, welcher jedem ein Maschinengewehr verkauft und die Position vertritt „Wenn du aus dem Laden gehst hab ich nichts mehr damit zu tun“. Natürlich ist das kriminell und nicht erst seit der Zeit des Nazi-Goldes jenseits von Moral und Gesetz. Doch warum schreien die Schweizer eigentlich so laut, wenn ihnen egal ist was im Ausland passiert?

Ganz einfach, die Schweiz fürchtet eher die Konsequenzen aus dieser Aktion, genau wie damals beim ersten Fall. Zum einen werden kriminelle Steuerhinterzieher (Schweizerdeutsch: Bankkunden) ihr Geld nicht mehr in die Alpen bringen, weil sie Angst haben auf zu fliegen. Zum anderen entwickelt sich der Datenklau durch Nerd-Hacker zu einem lukrativen Geschäft, welches durch den Staatendeal legitimiert wird. Das zieht potenzielle Nachahmer an und könnte die Steueroase und ihre Verbrecher im großen Stil auffliegen lassen. Die Schweiz verliert ihre Steuerhinterzieher und muss zukünftig ehrlicher Arbeit nachgehen.

Die CDU- und FDP-Politiker, die jetzt ihre Moralkeule schwingen haben vielleicht sogar selbst ihre Schäfchen auf einer Schweizer Banken-Alm und fürchten um ihre Karriere. Die meisten werden jedoch vermutlich von der Bankenlobby bezahlt wollen ihre Arbeitgeber nicht enttäuschen.

Warum meldet keiner dieser Politiker seine Bedenken an wenn es um Kampfeinsätze in Afghanistan geht? Oder bei der Kürzung von Sozialleistungen?

Im Interview zeigte sich Finanzminister Schäuble gestern sehr verhalten, kein Wunder, die Bankenlobby in seiner Partei ist stark. Der ehemalige Minister Steinbrück hat mit seiner Partei nicht solche tiefen Vernetzungen und freute sich damals „diebisch“ über den Deal. Irgendwie vermisse ich Peer Steinbrück und seine Offenheit …

Quelle: tagesschau.de

Ergänzung vom 03.02.10: Ein CDU-Mitglied zeigt seine Parteichefin Angela Merkel wegen Hehlerei an.  Da hat wohl jemandrichtig Angst vor der Steuerfahndung …

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Goldman Sachs – Jobs zwischen Elite und Größenwahn?

Wenn diese Wirtschaftskrise einen positiven Faktor hat, dann den, dass sie endlich einmal die mafiösen Strukturen und das Gefelcht aus Geldfluss, politischer Einflussnahme und Betrug aufdeckt. Die Banken sind verschwiegen, das ist ihr Geschäft, besonders in der Schweiz, Lichtenstein und anderen Steuerflucht-Oasen. Aber was ist eigentlich mit den Mitarbeitern? Haben sie einen schlechten Job gemacht? In den Fokus rückt seit einigen Monaten die Bank Goldman Sachs, die aktuell wie kaum eine andere Bank als Phönix aus der Asche steigt und weitermacht als wäre nicht gewesen. Goldman Sachs ist vergleichbar mit der Deutschen Bank, was das Volumen und die Art der
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Wenn diese Wirtschaftskrise einen positiven Faktor hat, dann den, dass sie endlich einmal die mafiösen Strukturen und das Gefelcht aus Geldfluss, politischer Einflussnahme und Betrug aufdeckt. Die Banken sind verschwiegen, das ist ihr Geschäft, besonders in der Schweiz, Lichtenstein und anderen Steuerflucht-Oasen. Aber was ist eigentlich mit den Mitarbeitern? Haben sie einen schlechten Job gemacht?

In den Fokus rückt seit einigen Monaten die Bank Goldman Sachs, die aktuell wie kaum eine andere Bank als Phönix aus der Asche steigt und weitermacht als wäre nicht gewesen. Goldman Sachs ist vergleichbar mit der Deutschen Bank, was das Volumen und die Art der Geschäfte angeht. Mehr als 30000 Mitarbeiter und 46 Milliarden Dollar Umsatz in 2007 sind eine stolze Bilanz.

Kaum eine andere amerikanische Investmentbank hat die Krise bis dato so gut überstanden. Unliebsame Konkurrenten sind pleite und mit Krediten an Staaten verdient das Unternehmen momentan so gut wie nie zuvor. Aber genau solche Sachverhalte lassen die Menschen aufhorchen, denn wie kann es sein, dass eine Bank die erkennbar überall ihre Finger im Spiel hat so gut durch die Krise kommt. Fakt ist, dass Goldman Sachs nicht besonders durch die Krise betroffen war. Sie verloren ebenfalls Milliarden durch ihre Hedgefonds, aber bei weitem nicht soviel wie die Konkurrenz.

Goldman Sachs ist eine Erfolgsgeschichte nach amerikanischem Traum und die Mitarbeiter profitieren von diesem Erfolg, weil sie der Erfolg sind. Goldman Sachs versteht sich als Elite, die Besten der Besten arbeiten hier, zumindest soll man das denken, genau wie bei McKinsey, Deutsche Bank und anderen Unternehmen. In Wirklichkeit geht es nur um den geschlossenen Kreis, gehörst du einmal zur Familie, dann bringen wir dich ganz groß raus – Goldman Sachs steht Pate.

Ehemalige Goldman Sachs-Mitarbeiter sitzen in fast allen wichtigen Positionen des internationalen Geldflusses, von der FED bis zur Weltbank. Das Geflecht aus Seilschaften scheint gelungen und profitabel zu sein. Geschäfte mit der US-Regierung oder anderen Transaktionen belegen, dass die Bank von ihren „ehemaligen“ Mitarbeitern profitiert.

Wenn jemand aus dem Club austritt, oder den Hals nicht voll kriegt, dann wird die Bank auch schon mal unangenehm. Der Arbeitsplatz bei Goldman Sachs ist begehrt, das Auswahlverfahren richtet sich frei interpretiert nach dem darwinschen Prinzip „Surviving of the fittest“. Einen ähnlich elitären Ansatz verfolgt auch Scientology, obwohl es auch Parallelen zur Struktur der Organisierten Kriminalität gibt.

Mitarbeiter berichten laut einem Artikel der Zeit, dass sich innerhalb des Unternehmens eine Arbeitskultur entwickelt hat, die alle Mitarbeiter als Einheit zusammenschweißt, vermutlich auch durch die riesen Boni von 20 Millarden Dollar, die allein 2007 unter den Mitarbeitern ausgeschüttet wurden. Umgerechnet wären das ca. 700.000 Dollar pro Mitarbeiter!!! Wer ist da nicht gerne dabei und wird auch zu dem schweigen, was hinter den Mauern stattfindet?

Mir machen solche Firmen eine ungeheure Angst, denn sie sprengen jeden Rahmen und nehmen zuviel Einfluss. Die Tatsache, dass solche Firmen weitermachen wie bisher und das sie zudem noch durch die neuen Schulden des Staates mehr verdienen als vorher ist ein untragbarer Zustand und stellt eindringlicher als je zuvor die Systemfrage. Darf eine private Bank wie Goldman Sachs soviel Macht haben? Ist ein System gerechtfertigt, wo Banken offensichtlich einen Einfluss auf die Politik nehmen? Wie kann es sein, dass die Verursacher einer Krise von Derselben profitieren und der Bürger die Verluste trägt aber auch die dadurch entstandenen Schulden?

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Gierige deutsche Banken machen jetzt Kasse!

Die deutschen Banken bereichern sich aktuell auf Kosten der Steuerzahler. Der Staat gibt den Banken günstiges Geld zur Kreditvergabe, die Banken jedoch geben diese günstigen Konditionen nicht an den Verbraucher weiter. Ähnlich wie auf dem Kraftstoffmarkt, auf dem Energiemarkt und anderen Märkten, zeigt sich, dass der Wettbewerb nicht mehr funktioniert. Stellt sich die Systemfrage wie in den 30er Jahren? Die Marktwirtschaft baut auf den Feilern des Wettbewerbs, ohne Wettbewerb und freie Märkte funktioniert das System nicht und ähnelt einer monopolistischen Ausbeutung. Immer mehr Branchen zeigen sich wettbewerbsresistent, das System wird aber erst kollabieren, wenn der Punkt erreicht ist, an dem
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Die deutschen Banken bereichern sich aktuell auf Kosten der Steuerzahler. Der Staat gibt den Banken günstiges Geld zur Kreditvergabe, die Banken jedoch geben diese günstigen Konditionen nicht an den Verbraucher weiter. Ähnlich wie auf dem Kraftstoffmarkt, auf dem Energiemarkt und anderen Märkten, zeigt sich, dass der Wettbewerb nicht mehr funktioniert. Stellt sich die Systemfrage wie in den 30er Jahren?

Die Marktwirtschaft baut auf den Feilern des Wettbewerbs, ohne Wettbewerb und freie Märkte funktioniert das System nicht und ähnelt einer monopolistischen Ausbeutung. Immer mehr Branchen zeigen sich wettbewerbsresistent, das System wird aber erst kollabieren, wenn der Punkt erreicht ist, an dem eine kritische Masse von mündigen Bürgern entsteht, die nicht mehr bereit ist diesen Monopolismus zu bedienen. Doch wann ist dieser Punkt erreicht?

Die deutschen Banken leihen sich von der EZB momentan günstiges Geld für 1% Verzinsung, weil die EZB seit letztem Herbst die Zinsen rapide gesenkt hat. Die Banken verleihen das Geld an Unternehmen und Kunden jedoch auf dem gleichen Niveau wie vor der Krise und machen somit ein dickes Geschäft. Der Kunde hat keine andere Wahl, an den Banken führt kein Weg vorbei, er darf sich das Geld nicht selbst von der EZB leihen. Die Frage ist nur, warum eigentlich nicht? Welche Funktion haben die Banken, wenn sie kein Geld mehr verleihen oder dies überteuert tun.

Im Prinzip ist eine Bank wie ein Einzelhandelsgeschäft, sie erhält vom Unternehmen (in diesem Fall EZB) die Ware und verkauft diese an den Kunden mit einem ordentlichen Aufschlag weiter. Nun stelle man sich mal vor, die Einzelhändler kaufen sehr billig Äpfel ein, weil es im Sommer plötzlich eine Jahrhunderternte gegeben hat. Einvernehmlich lassen die Einzelhändler die Verkaufspreise für Äpfel jedoch gleich, weil sie genau wissen, dass der Kunde nirgendwo anders Äpfel kaufen kann. Damit haben quasi nichts Illegales getan, jedoch ist es moralisch verwerflich und spricht gegen das System der Marktwirtschaft.

Hier ist dann der Gesetzgeber gefragt! Die Politik ist verpflichtet, diesen Monopolismus zu brechen und das System des Wettbewerbs wieder zu ermöglichen. Allerdings genau das ist der Knackpunkt! Die Politik ist unfähig dazu, wie sie es bereits seit Jahren bei den monopolistischen Energiekonzernen beweist. Stellt sich die Systemfrage?

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Ist die Commerzbank pessimistisch oder realistisch?

Dunkle Wolken – nicht nur über Frankfurt und der Commerzbank. Die Commerzbank AG ist im deutschen und internationalen Bankenmarkt ein Schwergewicht, nicht erst nach der Übernahme der Dresdner Bank. Auch, wenn sie mittlerweile teilverstaatlicht ist und sich eingestehen musste, dass sie zu gierig war – die Prognose und die Zukunft bleibt düster. Heute veröffentlicht die Commerzbank eine interne Studie zur konjunkturellen Entwicklung in Deutschland bis zum Jahre 2010 und stellt damit das bisher schlimmste Szenario dar. Die Commerzbank-Studie geht von einem Einbruch des Bruttoinlandsprodukts von 6-7 % aus, alle bisherigen Studien liegen bei 3-4 %, es handelt sich also quasi
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Dunkle Wolken – nicht nur über Frankfurt und der Commerzbank. Die Commerzbank AG ist im deutschen und internationalen Bankenmarkt ein Schwergewicht, nicht erst nach der Übernahme der Dresdner Bank. Auch, wenn sie mittlerweile teilverstaatlicht ist und sich eingestehen musste, dass sie zu gierig war – die Prognose und die Zukunft bleibt düster.

Heute veröffentlicht die Commerzbank eine interne Studie zur konjunkturellen Entwicklung in Deutschland bis zum Jahre 2010 und stellt damit das bisher schlimmste Szenario dar. Die Commerzbank-Studie geht von einem Einbruch des Bruttoinlandsprodukts von 6-7 % aus, alle bisherigen Studien liegen bei 3-4 %, es handelt sich also quasi um ein doppeltes Witschaftsminus für 2009.

Die „Experten“ der Commerzbank begründen diesen drastischen Schritt mit dem enormen Auftragsrückgang im Januar 2009. Diese Entwicklung sehen sie übrigens nicht nur für Deutschland, sondern auch für die EU und USA.

Natürlich melden sich da gleich wieder die Optimisten und sprechen berechtigerweise von einem negativen psychologischen Effekt der von dieser Studie ausgeht. Recht haben sie, aber die Commerzbank hat in den letzten Monaten gelernt realistisch zu sein. Das blaue Auge vom Finanzmarkt hat den Spekulationsgeschäften und Höhenflügen ein Ende gesetzt. Kurz, die Commerzbank hat noch vor der Deutschen Bank aus eigenen Fehlern gelernt.

Daher sind die Zahlen nicht schön geredet und stehen auch nicht für einen besonderen Pessimismus, sie bilden einfach nur einen realistischen Blick auf die Dinge die kommen könnten, basierend auf aktuellen Sachverhalten des Monats Januar 2009.

Allerdings ist der Januar 2009 auch einer bisher schwierigsten Monate gewesen, denn die Abwrackpärmie und andere Konjunkturmaßnahmen haben den Autobauern in den Monaten Februar und März bisher volle Auftragsbücher beschert. Sollte das Feuerwerk allerdings abgefackelt sein sich ein konjunktureller Januar 2009 wiederholen, so könnte aus der Konjunkturstudie gewisse Realität werden. Vielleicht sollten wir alle hoffen und beten, dass die Commerzbank-Studie wirklich nur eine pessimistische Studie bleibt, denn sollte dieser Ausblick wirklich eintreffen haben wir alle nichts mehr zu lachen.

Quelle: Spiegel Online

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Bad Bank – oder wie alles von vorne begann!

Die Banken setzen momentan alles daran ein Bad Bank zu installieren. Die Banken-Lobbyisten laufen sich die Hacken ab, um den Politikern diese Option zur Bewältigung der Wirtschaftskrise zu verkaufen. Es scheint so, als werde der US-Präsident Barack Obama damit seinen ersten wirtschaftspolitischen Fehler begehen. Sollte er einknicken, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis diese Option auch in Deutschland etabliert wird. Warum will Obama diese Karte spielen? Ich glaube, er will es gar nicht. Sein Finanzminister, der ehemalige Fed-Präsident, Timothy Geithner hat hier die Fäden gezogen. Vermutlich war es der größte fehler von Obama, dass er den Bock
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Die Banken setzen momentan alles daran ein Bad Bank zu installieren. Die Banken-Lobbyisten laufen sich die Hacken ab, um den Politikern diese Option zur Bewältigung der Wirtschaftskrise zu verkaufen. Es scheint so, als werde der US-Präsident Barack Obama damit seinen ersten wirtschaftspolitischen Fehler begehen. Sollte er einknicken, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis diese Option auch in Deutschland etabliert wird.

Warum will Obama diese Karte spielen? Ich glaube, er will es gar nicht. Sein Finanzminister, der ehemalige Fed-Präsident, Timothy Geithner hat hier die Fäden gezogen. Vermutlich war es der größte fehler von Obama, dass er den Bock zum Gärtner gemacht hat. Geithner ist nicht ganz unschuldig an der Weltwirtschaftskrise.

Aber stellt sich doch die Frage, warum will Geithner die Bad Bank? Die Antwort ist sehr einfach gegeben. Um die Bad Bank zu finanzieren, die die amerikanische Steuerzahler in die größte Schuldenlast seit Menschegedenken stürzt, wird sich Herr Geithner bei seinem ehemaligen Unternehmen der Fed mal eben 100 bis 200 Milliarden Dollar leihen!!!! Offensichtlicher kann hier Vetternwirtschaft und Lobbyismus nicht mehr praktiziert werden.

Wenn die Bad Bank kommt bevor auf internationaler Ebene weitreichende Beschränkungen der Banken und des Finanzmarktes erfolgen, dann wird die nächste Weltwirtschaftskrise (und sei es in 60-70 Jahren) vorprogrammiert. Die Banken machen einfach so weiter wie bisher.

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Es ist wieder Bier da!

Fast könnte man heute meinen die Katerstimmung im deutschen Bankensektor ist verflogen. Die Börsen gehen wieder nach oben, alles scheint sich zu normalisieren. Im Prinzip erinnert die Situation der letzten Wochen an eine Party auf der plötzlich das Bier alle geworden ist und nun, nachdem jemand losgeschickt wurde und Nachschub geholt hat, kann die Party weitergehen. Geht es wirklich weiter wie bisher? Wenn ja, dann wissen wir wenigstens genau, wer die Macht auf diesem Planeten hat und wer nicht. Ich wünsche mir eine Politik, die erkennt, dass sie handeln muss und auch wirklich handelt. Nach der letzten großen Depression haben
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Fast könnte man heute meinen die Katerstimmung im deutschen Bankensektor ist verflogen. Die Börsen gehen wieder nach oben, alles scheint sich zu normalisieren.

Im Prinzip erinnert die Situation der letzten Wochen an eine Party auf der plötzlich das Bier alle geworden ist und nun, nachdem jemand losgeschickt wurde und Nachschub geholt hat, kann die Party weitergehen. Geht es wirklich weiter wie bisher? Wenn ja, dann wissen wir wenigstens genau, wer die Macht auf diesem Planeten hat und wer nicht.

Ich wünsche mir eine Politik, die erkennt, dass sie handeln muss und auch wirklich handelt. Nach der letzten großen Depression haben die Menschen ihr Glück bei Diktatoren gesucht – was kommt jetzt?

Vielleicht erleben wir aber gerade auch eine positive Zeitenwende zu einer gerechteren sozialen Gesellschaft. Schön wärs …

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Wer stoppt die Banken?

Ein Crash nach dem anderen und kein Ende der Bankenkrise in Sicht. Mit welcher Inkompetenz und welcher Gleichgültigkeit Banker ein unkontrolliertes System der Geldvernichtung managen wird dieser Tage wieder extrem deutlich. Für die meisten normalen Bürger, worunter ich mich auch zähle, ist dieses ganze Auf und Ab sehr undurchsichtig und vor allem unverständlich.  Das einzige was mit Sicherheit am Ende dieser ganzen Entwicklung stehen wird ist die Tatsache, dass wir Normalbürger die Zeche zahlen müssen, weil andere sie geprellt haben. Doch worüber soll man sich mehr aufregen? Die Tatsache, dass ein globales bankensystem versagt? Oder das ein Ende vom Aufschwung
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Ein Crash nach dem anderen und kein Ende der Bankenkrise in Sicht. Mit welcher Inkompetenz und welcher Gleichgültigkeit Banker ein unkontrolliertes System der Geldvernichtung managen wird dieser Tage wieder extrem deutlich.

Für die meisten normalen Bürger, worunter ich mich auch zähle, ist dieses ganze Auf und Ab sehr undurchsichtig und vor allem unverständlich.  Das einzige was mit Sicherheit am Ende dieser ganzen Entwicklung stehen wird ist die Tatsache, dass wir Normalbürger die Zeche zahlen müssen, weil andere sie geprellt haben.

Doch worüber soll man sich mehr aufregen? Die Tatsache, dass ein globales bankensystem versagt? Oder das ein Ende vom Aufschwung verkündet wird, wo noch nicht einmal jemand mitbekommen hat, dass es einen Aufschwung gegeben hat?

Mal ehrlich! Wer hat mitbekommen, dass es uns die letzten Jahre besser gegangen sein soll? Wir haben 1-2 Jahre erlebt, in denen die Arbeitslosenzahlen zurückgegangen sind. Die „neuen Beschäftigten“ werden innerhalb der nächsten Monate sehr rasant ihren Arbeitsplatz, von dem sie noch nicht einmal leben konnten, wieder verlieren. Die Arbeitsplätze sind nämlich millionenfach in der Zeitarbeitsbranche entstanden und die wird bei einem Abschwung die Beschäftigten sehr schnell wieder vor die Tür setzen.

Ich prophezeie eine so rasanten Anstieg der Arbeitslosigkeit, wie in dieses Land noch nie erlebt hat. Innerhalb weniger Monate einige Millionen Arbeitslose.

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