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Skandal: EU-Parlament tritt Datenschutz von Mitarbeitern und Bewerbern mit Füßen!

Es ist schon erstaunlich! Wer im Parlament der Europäischen Union in Straßburg oder anderswo arbeitet, der hat vor einiger Zeit einen Fragebogen bekommen, in welchem er zum Beispiel folgende Fragen beantworten sollte: „Hatte eines ihrer Familienmitglieder eine Geisteskrankheit?“ „Haben Sie je selbst einen Neurologen, Psychiater, Analytiker oder Therapeuten aufgesucht?“ „Nennen Sie das Datum Ihrer letzten Periode.“ Dieser Fragebogen mit 25 teils sehr intimen Fragen ist zudem Bestandteil des Einstellungstests, wer die Angaben verweigert oder nachweisbar falsch ausfüllt, wird wahrscheinlich im Bewerbungsprozess ausgesiebt. Als besonders dreist entpuppt sich jedoch die Tatsache, dass diese Daten über 30 Jahre gespeichert werden und sogar
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Es ist schon erstaunlich! Wer im Parlament der Europäischen Union in Straßburg oder anderswo arbeitet, der hat vor einiger Zeit einen Fragebogen bekommen, in welchem er zum Beispiel folgende Fragen beantworten sollte:

„Hatte eines ihrer Familienmitglieder eine Geisteskrankheit?“

„Haben Sie je selbst einen Neurologen, Psychiater, Analytiker oder Therapeuten aufgesucht?“

„Nennen Sie das Datum Ihrer letzten Periode.“

Dieser Fragebogen mit 25 teils sehr intimen Fragen ist zudem Bestandteil des Einstellungstests, wer die Angaben verweigert oder nachweisbar falsch ausfüllt, wird wahrscheinlich im Bewerbungsprozess ausgesiebt.

Als besonders dreist entpuppt sich jedoch die Tatsache, dass diese Daten über 30 Jahre gespeichert werden und sogar jedes Jahr neu erhoben werden sollen. Wodurch dem fass jedoch noch zusätzlich der Boden ausgeschlagen wird ist der zusätzliche jährliche Blut- und Urintest. Das ist Überwachung pur!

Die angestellten Mitarbeiter des Parlaments sind berechtigterweise entsetzt und wütend zugleich. Der medizinische Dienst des EU-Apparates entpuppt sich als hier als Datensammelmaschine, ohne auch nur das recht dafür zu haben. Offiziell lautet die Begründung ganz lapidar „versicherungstechnische Gründe“.

Versucht hier vielleicht jemand die Angestellten des EU-Parlaments erpressbar zu machen? Wer steckt eigentlich genau hinter der Forderung – wirklich eine Versicherung?

Der Skandal verbreitet sich jedenfalls wie ein Lauffeuer und erinnert an die Daimler-Benz-Blut-Affäre. Es wird deutlich, dass mittlerweile massiv persönliche Daten von Arbeitgebern eingefordert werden, die nicht das recht dazu haben – selbst im öffentlichen Dienst auf EU-Ebene. Das Thema Datenschutz muss wesentlich sensibler in gesetzliche Rahmen gefasst werden und vor allem im Arbeitsrecht deutlich verankert werden. Es kann nicht sein, dass Arbeitgeber sehr intime Daten ungestraft abfragen können. Hier müssen schnell Gerichtsurteile auf EU-Ebene her, welche diesem unsäglichen Treiben einen Riegel vorschieben.

Quelle: stern.de

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Datenschutz für Arbeitnehmer? Endlich!

Das Justizministerium unter der FDP-Ministerin Leutheusser-Schnarrenberger will mehr Datenschutz für Arbeitnehmer realisieren. Zuständig hierfür ist jedoch das Innenministerium von CDU-Mann Lothar de Maizière, der nun seinen Offenbarungseid leisten muss. Mehr Datenschutz oder mehr Datenkontrolle? Die FDP hat einen schlechten Ruf in Bezug auf die Rechte von Arbeitnehmern, schließlich gilt sie ja als Partei der Besserverdienenden und der Unternehmer. Doch seit dem Regierungswechsel offenbart die Partei auch ihren liberalern Charakter der Jahrzehnte lang verschollen galt. Das ausgerechnet die FDP sich nun für den Datenschutz der Arbeitnehmer einsetzt verwundert zuerst, liegt jedoch Nahe, wenn es der Partei mit ihren freiheitlichen Wurzeln wirklich
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Das Justizministerium unter der FDP-Ministerin Leutheusser-Schnarrenberger will mehr Datenschutz für Arbeitnehmer realisieren. Zuständig hierfür ist jedoch das Innenministerium von CDU-Mann Lothar de Maizière, der nun seinen Offenbarungseid leisten muss. Mehr Datenschutz oder mehr Datenkontrolle?

Die FDP hat einen schlechten Ruf in Bezug auf die Rechte von Arbeitnehmern, schließlich gilt sie ja als Partei der Besserverdienenden und der Unternehmer. Doch seit dem Regierungswechsel offenbart die Partei auch ihren liberalern Charakter der Jahrzehnte lang verschollen galt. Das ausgerechnet die FDP sich nun für den Datenschutz der Arbeitnehmer einsetzt verwundert zuerst, liegt jedoch Nahe, wenn es der Partei mit ihren freiheitlichen Wurzeln wirklich Ernst ist.

Der Vorstoß aus dem Justizministerium kommt nicht ohne Vorwarnung, schließlich haben sich die Skandale mit Arbeitnehmerdaten in den letzten Jahren gehäuft. Vor allem die großen Konzerne sind hier unangenehm aufgefallen, beispielsweise die Deutsche Bahn, Lidl oder zuletzt Daimler mit dem Bluttest für Bewerber. Die Skandale sind da, die Strafanzeigen auch, nur die Rechtsgrundlage nicht, denn in Deutschland wird das Arbeitnehmerrecht noch immer mit Füßen getreten, ganz nach dem Motto „Wer braucht schon Arbeitnehmerrechte? Die Unternehmen regeln das allein!“.

Maultaschen- und Gutscheinbon-Skandale belegen zudem die Willkür der Arbeitgeber und die Ignoranz und Gleichgültigkeit des Staates. Wir leben zwar in einer Demokratie und einem freiheitlichen System, allerdings bitte schön nur bis zum Werkstor oder zum Geschäftseingang. Wer eintritt muss den freiheitlichen Schutzmantel ablegen und sieht sich einer autoritätenbetrieblichen Diktatur gegenüber, die nicht selten einer Firmenphilosophie folgt, die faschistische Züge aufweist.

Quelle: tagesschau.de

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Betrug bei O2? Oder Datenklau?

Seit meinem Studium bin ich bei der Telefonica-Tochter O2 mit meinem Handy-Vertrag und fahre bisher unglaublich sorgenfrei und günstig. Für Studenten war O2 damals unschlagbar günstig. Auf einmal hatte jeder ein O2-Handy an der Uni und zwar innerhalb kürzester Zeit. Mittlerweile hab ich einen Duo-Vertrag, zusammen mit meiner Freundin und bin immer noch begeistert. Der Vertrag ist immer noch so günstig, dass ich sogar die Handy-Kosten für meine Freundin übernehme 😉 Was jedoch letztens bei mir passiert ist, lässt mich an der Seriösität des Unternehmens stark zweifeln. Vor ungefähr 1 Monat hat mich auf meinem Handy eine Mitarbeiterin von O2
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Seit meinem Studium bin ich bei der Telefonica-Tochter O2 mit meinem Handy-Vertrag und fahre bisher unglaublich sorgenfrei und günstig. Für Studenten war O2 damals unschlagbar günstig. Auf einmal hatte jeder ein O2-Handy an der Uni und zwar innerhalb kürzester Zeit. Mittlerweile hab ich einen Duo-Vertrag, zusammen mit meiner Freundin und bin immer noch begeistert. Der Vertrag ist immer noch so günstig, dass ich sogar die Handy-Kosten für meine Freundin übernehme 😉

Was jedoch letztens bei mir passiert ist, lässt mich an der Seriösität des Unternehmens stark zweifeln.

Vor ungefähr 1 Monat hat mich auf meinem Handy eine Mitarbeiterin von O2 angrufen und mir ein verlockendes Angebot unterbreitet. „Sie bekommen testweise unseren Tarif M für zwei Monate kostenfrei und können damit kostenlos ins Festnetz telefonieren.“ Begeistert habe ich das verlockende Angebot angenommen, zumal mir noch mitgeteilt wurde, dass der Tarif nach der kostenlosen Testphase wieder ausläuft, wenn ich ihn nicht behalten möchte.

Erstaunlicherweise hatte ich in der darauffolgenden Rechnung einen Buchungsposten für Tarifumstellung und höhrer Kosten für den neuen Tarif M. Natürlich hab ich sofort die kostenfreie Hotline für Vertragskunden kontaktiert und gefragt, wie es denn seien kann, dass mir die Kollegin am Telefon eine kostenlose Testphase anbietet und mir der Betrag dann in Rechnung gestellt wird.

Noch erstaunter war ich, das mir die Dame der Hotline darauf keine Antwort gegeben hat, sondern einfach gesagt hat, dass mir der Betrag erstattet wird und die Umstellung rückgängig gemacht wird. Nochmals hab ich nach der Fehlerquelle gefragt und danach, wie ich mit telefonischen Angeboten von O2 zukünftig umgehen sollte. Ob es wirklich legitimierte Mitarbeiter sind. „Es ist leider für uns nicht nachzuvollziehen wie der Fehler passiert ist und wer dafür verantwortlich ist.

Diese Tatsache hat mich doch schon sehr erstaunt und nachdem ich dann das Gespräch beendet habe ist mir der Verdacht gekommen, dass es sich hier vielleicht um Methode handelt und das Unternehmen bewusst Kunden kontaktiert und gefälschte Angebote macht. Vielleicht in der Hoffnung, dass ca. 40 % gar nicht merken, dass sie mehr Geld bezahlen als vorher, weil sie die Rechnung nicht kontrollieren.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass bei O2, genau wie bei der Telekom, die Kundendaten geklaut wurden und jetzt irgendwelche ominösen Leute betrügerische Angebote unterbreiten, um Provisionen zu kassieren? Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

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