Tag Archives: Reallohn

Warum die Massenmedien uns heute zum Reallohn hinter das Licht führen

Es war eine große Meldung des heutigen Tages „die Reallöhne steigen wieder„. Zumindest will man uns das weiß machen. Und als Leser fragt man sich natürlich zwangsläufig, warum will man uns das erzählen, obwohl wir es ganz anders wahrnehmen.

Es war eine große Meldung des heutigen Tages „die Reallöhne steigen wieder„. Zumindest will man uns das weiß machen. Und als Leser fragt man sich natürlich zwangsläufig, warum will man uns das erzählen, obwohl wir es ganz anders wahrnehmen.

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Deutsche Binnenkonjunktur sinkt aber die Exportwirtschaft brummt

Das vergangene Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel war rückläufig, und auch der  Konsum der Deutschen nimmt deutlich ab, aber die Exportwirtschaft brummt. Die Bundesbürger haben kein Geld mehr zum ausgeben. Während die meisten noch in den letzten Jahren von ihren Ersparnissen lebten und somit die Konsumausgaben weiter auf gutem Niveau hielten, deutet sich jetzt an, dass die Konsumlaune der Deutschen deutlich nachlässt.

Das vergangene Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel war rückläufig, und auch der  Konsum der Deutschen nimmt deutlich ab, aber die Exportwirtschaft brummt. Die Bundesbürger haben kein Geld mehr zum ausgeben. Während die meisten noch in den letzten Jahren von ihren Ersparnissen lebten und somit die Konsumausgaben weiter auf gutem Niveau hielten, deutet sich jetzt an, dass die Konsumlaune der Deutschen deutlich nachlässt. Continue reading

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Noch weniger Netto vom Brutto in 2011

Unglaublich aber wahr! Die deutschen Arbeitnehmer haben in 2011 sinkende Reallöhne erlebt, obwohl alle den Wirtschaftsboom bejubeln – schwarz-gelb macht es möglich! Wie der Spiegel berichtet, kassierte der Staat allein für die Lohnsteuer im Durchschnitt von den Arbeitnehmern 300 EUR pro Jahr mehr. Die Gesamtabgabenbelastung inklusive Sozialversicherungen stieg im Durchschnitt um 553 EUR in 2011. Diese Zahlen muss man erst einmal verdauen. Der Staat fördert mit seiner Finanzpolitik die steigende Inflation und greift zusätzlich noch in die Tasche aller Arbeitnehmer. Womit hatte sich die FDP bei der letzten Bundestagswahl noch einmal an die Macht gelogen? Ach ja, der Slogan hieß
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Unglaublich aber wahr! Die deutschen Arbeitnehmer haben in 2011 sinkende Reallöhne erlebt, obwohl alle den Wirtschaftsboom bejubeln – schwarz-gelb macht es möglich!

Wie der Spiegel berichtet, kassierte der Staat allein für die Lohnsteuer im Durchschnitt von den Arbeitnehmern 300 EUR pro Jahr mehr. Die Gesamtabgabenbelastung inklusive Sozialversicherungen stieg im Durchschnitt um 553 EUR in 2011. Diese Zahlen muss man erst einmal verdauen.

Der Staat fördert mit seiner Finanzpolitik die steigende Inflation und greift zusätzlich noch in die Tasche aller Arbeitnehmer. Womit hatte sich die FDP bei der letzten Bundestagswahl noch einmal an die Macht gelogen? Ach ja, der Slogan hieß „Mehr Netto vom Brutto“!

Gibt es eigentlich noch irgendjemanden der CDU und FDP wählt? Wenn ja, dann ist diese Person mit für diese unglaubliche Ausbeutung verantwortlich!

Quelle: spiegel.de

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Reallöhne in Deutschland sinken weiterhin

Eine Untersuchung des Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt, dass die Reallöhne in Deutschland im letzten Jahrzehnt um durchschnittlich 93 Euro gesunken sind. Auch durch neue Lohnabschlüsse in diesem Jahr ist keine Änderung des Trends zu erwarten, lediglich die Höchstverdiener können ihr Einkommen steigern. Die Reichen werden reicher, die Armen werden ärmer. Das ist die Aussage der Studie des DIW und sie belegt das was wir schon lange wissen und noch mehr jeden Tag im Geldbeutel spüren. Quelle: spiegel.de

Eine Untersuchung des Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt, dass die Reallöhne in Deutschland im letzten Jahrzehnt um durchschnittlich 93 Euro gesunken sind. Auch durch neue Lohnabschlüsse in diesem Jahr ist keine Änderung des Trends zu erwarten, lediglich die Höchstverdiener können ihr Einkommen steigern.

Die Reichen werden reicher, die Armen werden ärmer. Das ist die Aussage der Studie des DIW und sie belegt das was wir schon lange wissen und noch mehr jeden Tag im Geldbeutel spüren.

Quelle: spiegel.de

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Wirtschaftslokomotive Deutschland – aber seit 2000 ein Lohnminus von 4,5%

Deutschland gilt seit einiger Zeit als die Wirtschaftslokomotive in Europa und darüber hinaus, doch bei den Arbeitnehmern kommt quasi nichts davon an, außer zusätzlicher Leistungsdruck. Die ILO (Internationale Arbeitsorganisation) hat ihren Global Wage Report 2010 vorgelegt und Politik sowie der Wirtschaft in Deutschland ein bescheidenes Zeugnis ausgestellt. Seit 2000 ist das Real-Einkommen der deutschen Arbeitnehmer um 4,5% gesunken. „Arbeit muss sich wieder lohnen“ – das war der Wahlspruch der FDP zur Bundestagswahl. Passiert ist seitdem fast gar nichts. Arbeit lohnt sich in Deutschland nach wie vor nicht, viele Arbeitnehmer bekommen höhere Hartz4-Sätze als ihr Arbeitslohn hergibt. Doch was macht die
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Deutschland gilt seit einiger Zeit als die Wirtschaftslokomotive in Europa und darüber hinaus, doch bei den Arbeitnehmern kommt quasi nichts davon an, außer zusätzlicher Leistungsdruck. Die ILO (Internationale Arbeitsorganisation) hat ihren Global Wage Report 2010 vorgelegt und Politik sowie der Wirtschaft in Deutschland ein bescheidenes Zeugnis ausgestellt. Seit 2000 ist das Real-Einkommen der deutschen Arbeitnehmer um 4,5% gesunken.

„Arbeit muss sich wieder lohnen“ – das war der Wahlspruch der FDP zur Bundestagswahl. Passiert ist seitdem fast gar nichts. Arbeit lohnt sich in Deutschland nach wie vor nicht, viele Arbeitnehmer bekommen höhere Hartz4-Sätze als ihr Arbeitslohn hergibt. Doch was macht die Bundesregierung? Sie erhöht den Druck nach unten und kürzt fast sämtliche Zulagen und streicht radikal Arbeitsmarktprogramme. Sie dämmt die Zeitarbeit nicht weiter ein, welche an Sklaverei erinnert und immer größere Ausmaße annimmt.

Stattdessen nimmt sie sich dem Ruf der Wirtschaft nach billigen Fachkräften an um damit die Löhne im Land weiter niedrig zu halten bzw. noch weiter zu senken. Wie kann es sein, dass die Unternehmen branchenübergreifend für dieses Jahr riesige Gewinne erzielen, aber bei den Arbeitnehmern wieder einmal nichts ankommt?

Quelle: zeit.de

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Volkswirtschaftliches Dilemma: Nie waren so viele Menschen in Deutschland erwerbstätig!

Die Quote der Erwerbstätigen liegt in Deutschland so hoch wie noch nie!  doch warum liegt unser Land dermaßen am Boden? Es ist ein Phänomen welches so einfach nicht zu erklären ist, in Deutschland arbeiten so viele Leute wie noch nie, trotzdem kämpft das Land mit riesigen Schuldensummen, Rentenproblemen, niedrigen Geburtenraten, schlechter Bildung, Sozialkürzungen usw. Eigentlich müsste es denn Deutschen doch sehr gut gehen, wenn nicht die hohe Erwerbsquote auch der Grund für das Problem wäre. Das klingt zunächst paradox, denn bisher galt immer – je mehr Menschen arbeiten, umso besser geht es der Volkswirtschaft. Nehmen wir das Problem der niedrigen
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Die Quote der Erwerbstätigen liegt in Deutschland so hoch wie noch nie!  doch warum liegt unser Land dermaßen am Boden?

Es ist ein Phänomen welches so einfach nicht zu erklären ist, in Deutschland arbeiten so viele Leute wie noch nie, trotzdem kämpft das Land mit riesigen Schuldensummen, Rentenproblemen, niedrigen Geburtenraten, schlechter Bildung, Sozialkürzungen usw.

Eigentlich müsste es denn Deutschen doch sehr gut gehen, wenn nicht die hohe Erwerbsquote auch der Grund für das Problem wäre. Das klingt zunächst paradox, denn bisher galt immer – je mehr Menschen arbeiten, umso besser geht es der Volkswirtschaft.

Nehmen wir das Problem der niedrigen Geburtenraten. Durch die Tatsache, dass immer mehr Menschen arbeiten, bleibt auch immer weniger Zeit für die Familie. Frauen müssen sich zwischen Kinderkriegen und Karriere entscheiden, wobei den meisten Frauen die Entscheidung leicht fällt, denn Kinder können Hartz4 bedeuten, wenn die Partnerschaft zerbricht oder gar nicht vorhanden ist.

Aber es gibt auch viele Frauen, die gerne zuhause bleiben würden und sich der Kindererziehung widmen möchten. In der Realität ist es jedoch so, dass selbst in einer Partnerschaft, wo der eine Partner arbeiten geht und der Andere bei den Kindern bleibt, die Finanzierung fast nicht mehr möglich. Die deutschen Haushalte merken deutlich, dass man von einem Gehalt allein nicht mehr leben kann.

Zudem ist die Arbeitsproduktivität in den letzten Jahrzehnten ebenfalls enorm gestiegen. Zum Vorteil der Unternehmen, jedoch zum Nachteil der Arbeitnehmer, was sich deutlich in der Zunahmen von Burn-Out-Erkrankungen darstellt.

Ursache hierfür ist die stagnierende Nettolohnentwicklung der letzten 20 Jahre, während die Inflation im gleichen Zeitraum die Preise fast verdoppelt hat. Fazit: Die Menschen müssen also mehr arbeiten, für weniger Geld und haben dadurch auch weniger Zeit und finanzielle Mittel für eine Familiengründung.

Auch der Staat hat weniger Einnahmen, zumal die Mittelschicht bisher der Garant für die Binnenkonjunktur und Bildungsbürger-Nachwuchs war, jedoch aufgrund dieser Entwicklungen seit Jahren rapide schrumpft. Das Lohnsteueraufkommen steigt trotzdem, nicht zuletzt, weil die Reichen (10%) der Beschäftigten jetzt mehr zahlen. Den Politikern ist es ja egal, woher das Lohnsteueraufkommen fließt, Hauptsache es fließt.

Die Tatsache, dass die Anzahl der Erwerbstätigen in Deutschland so hoch ist, stellt also keinen Vorteil für das Land dar. Vielmehr ist es das Ergebnis einer unsozialen Lohnpolitik, welche in weiten Teilen auch für den Geburtenrückgang verantwortlich ist.

Für sich allein betrachtet scheint die Anzahl von fast 44 Millionen Erwerbstätigen in 2009 (1993: 40 Millionen) eigentlich positiv, hinterfragt man jedoch den Kontext, so wird schnell deutlich, dass es für die Volkswirtschaft Deutschland deutlich besser wäre, weniger Erwerbstätige zu haben, die besser verdienen und mehr Zeit für eine Familiengründung mitbringen.

Das perfide daran ist jedoch, die Politik weiß das.

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