Tag Archives: Mitarbeiter

FC Bayern hat Überwachungskameras in Mitarbeiterumkleide

Eigentlich sollte es Karl Heinz Rummenigge doch besser wissen, seine Familie hat immerhin ihrem Wohlstand einem Lippstädter Sportbekleidungsgeschäft zu verdanken, doch was sich da im neuen Centro-Shop des FC Bayern zugetragen haben soll und aufgedeckt wurde, ist schon beschämend. Den Verein dürfte das mehr als nur einige Fans kosten. Was genau ist passiert? Es stehen 2 Vorwürfe im Raum, wegen derer der FC Bayern vor das Arbeitsgericht in Oberhausen muss. Zum einen hat der FC Bayern den Filialleiter fristlos entlassen, kurz nachdem dieser einen Brandbrief an den Verein geschrieben hatte, in welchem er vorschlägt einen Betriebsrat zu gründen.

Eigentlich sollte es Karl Heinz Rummenigge doch besser wissen, seine Familie hat immerhin ihrem Wohlstand einem Lippstädter Sportbekleidungsgeschäft zu verdanken, doch was sich da im neuen Centro-Shop des FC Bayern zugetragen haben soll und aufgedeckt wurde, ist schon beschämend. Den Verein dürfte das mehr als nur einige Fans kosten.

Was genau ist passiert? Es stehen 2 Vorwürfe im Raum, wegen derer der FC Bayern vor das Arbeitsgericht in Oberhausen muss. Zum einen hat der FC Bayern den Filialleiter fristlos entlassen, kurz nachdem dieser einen Brandbrief an den Verein geschrieben hatte, in welchem er vorschlägt einen Betriebsrat zu gründen. Continue reading

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Sind Eltern die besseren Mitarbeiter?

In der heutigen Zeit haben es Eltern im Berufsleben schwer. Viele Unternehmen setzen heute auf Junge ledige Singles, weil diese vermeintlich mehr leisten können. Diesen Trugschluß und die falsche Personalpolitik gilt es zu überdenken, denn all diese Unternehmen verlangsamen aktuell ihr Wachstum. Plötzlich ist eine Mitarbeiterin schwanger und es fängt an mit der Elternzeit. Anschließend steht die Mitarbeiterin nur noch in Teilzeit zur Verfügung und dann muss sie auch noch oft zuhause bleiben, weil das Kind krank ist. Für viele Firmen ist das eine Horrorversion. Es muss gehandelt werden, sie stellen nur noch Ledige mit befristeten Arbeitsverhältnissen ein, sobald jemand
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In der heutigen Zeit haben es Eltern im Berufsleben schwer. Viele Unternehmen setzen heute auf Junge ledige Singles, weil diese vermeintlich mehr leisten können. Diesen Trugschluß und die falsche Personalpolitik gilt es zu überdenken, denn all diese Unternehmen verlangsamen aktuell ihr Wachstum.

Plötzlich ist eine Mitarbeiterin schwanger und es fängt an mit der Elternzeit. Anschließend steht die Mitarbeiterin nur noch in Teilzeit zur Verfügung und dann muss sie auch noch oft zuhause bleiben, weil das Kind krank ist. Für viele Firmen ist das eine Horrorversion. Es muss gehandelt werden, sie stellen nur noch Ledige mit befristeten Arbeitsverhältnissen ein, sobald jemand schwanger wird läuft der Vertrag aus.

Diese Situation war bis vor 15 Jahren in Deutschland noch undenkbar. Seit der Agenda 2010 gehört sie jedoch zum deutschen Berufsalltag. Berufseinsteiger und Arbeitnehmer unter 40 Jahren bekommen mehrheitlich in Deutschland nur noch befristete Arbeitsverträge. Das gilt für den privaten Sektor und ganz besonders für den öffentlichen Dienst. Beispielsweise werden in den Jobcentern generell nur noch befristete Arbeitsverträge vergeben, die Entfristungen sind eher selten.

Warum ist dieser Sachverhalt kontraproduktiv und zu kurz gedacht? Continue reading

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Von großen und kleinen Affen

An der University von Atlanta haben Sarah Brosnan und Frans de Waal Experimente mit Kapuzineraffen gemacht, die auch Aussagen darüber zulassen, wie wir Menschen mit De- und Motivation umgehen, und dass das Verhalten unserer „primitiven“ Artgenossen auch uns scheinbar in den Genen steckt. Die beiden Forscher boten ihren Versuchstieren im Tausch um einen Granitstein Gurkenstücke an. Gurke-lecker, empfanden die Affen, und gaben recht zuverlässig, bis ein Artgenossen für dieselbe Leistung eine Traube bekam. Traube-lecker, Gurke -doof, war der Tenor und fortan kam nur noch in 50% der Fälle ein Handel zustande: entweder wurde der Stein nicht gegeben, die Gurke nicht
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An der University von Atlanta haben Sarah Brosnan und Frans de Waal Experimente mit Kapuzineraffen gemacht, die auch Aussagen darüber zulassen, wie wir Menschen mit De- und Motivation umgehen, und dass das Verhalten unserer „primitiven“ Artgenossen auch uns scheinbar in den Genen steckt.

Die beiden Forscher boten ihren Versuchstieren im Tausch um einen Granitstein Gurkenstücke an. Gurke-lecker, empfanden die Affen, und gaben recht zuverlässig, bis ein Artgenossen für dieselbe Leistung eine Traube bekam. Traube-lecker, Gurke -doof, war der Tenor und fortan kam nur noch in 50% der Fälle ein Handel zustande: entweder wurde der Stein nicht gegeben, die Gurke nicht angenommen oder durch den Käfig geworfen. Bekam der eine Affen eine weitere Traube, ohne etwas dafür tun zu müssen, fiel die Tauschquote der Anderen auf ca. 20%.

Interessanter Transfer: Was können Führungskräfte von unseren Vorfahren lernen?

Wer seine Mitarbeiter durch Belohnung anspornen will, läuft Gefahr die Übrigen zu demotivieren. Jede Auszeichnung für den Einen reduziert zwangsläufig die Anderen. Belohnung sollte leistungsbezogen sein, wenn alle gelobt werden, wird die gute Tat sinnleer.
Ein weiterer Pferdefuß ist schon seit längerem in der Arbeitspsychologie bekannt: die gut gemeinte Belohnung als Anerkennung (extrinsische Motivation) verringert bei selbst-motivierten Mitarbeitern (intrinsische Motivation) die Leistungsbereitschaft. Der Effekt wendet sich ins negative, weil zu jedem Beitrag ein extra Schmankerl erwartet wird. Schlimmere Folgen birgt ein Anreiz mit Zuckerguß: eine im Verhältnis zu große Aufmerksamkeit kann den Teamgeist erheblich stören.

Es braucht also besondere Qualitäten des Vorgesetzten, mit seinem Belohnungssystem ökonomisch umzugehen, ohne mehr Schaden als Nutzen anzurichten und sich und andere zum Affen zu machen.

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