Wirtschaftskrise – die Rückkehr der Naivität!

Ben Bernake wird als FED-Chef bestätigt und schon wird er in der Zeit und anderen Medien zum Halbgott erhoben. Ist das Naivität, der Wunsch nach Normalität oder einfach die Rückkehr der geldgeilen Renditejäger? Vermutlich ist es alles zusammen, gewürzt mit einem Schuss an Optimismus.

Die Zeit ist eine angesehene Tageszeitung in Deutschland, allerdings scheint ihr Chefredakteur Josef Joffe sehr realitätsfern zu sein, wenn er den FED-Chef Ben Bernake in höchsten Tönen lobt und gar für den Nobelpreis vorschlägt. Vielleicht liegt es auch einfach an der Tatsache, dass beide, Bernake und Joffe zur gleichen Zeit an der Harvard Universität waren – Vitamin B und Networking ist in diesen Kreisen alles.

Was hat Bernake gemacht? Was bringt ihm angeblich Ruhm und Ehre ein? Nun, er hat bereits unter Alan Greenspan ordentlich mitgemischt bei der FED und konnte sehr gut mit Georg W. Bush. Somit war er mit dafür verantwortlich, dass die Wirtschaftskrise überhaupt erst entstanden ist, weil er die Geldflut-Politik mitgetragen hat. Ansonsten hat er in der Krise im Prinzip auch nichts weiter getan als im März 2009 weit über 1.000.000.000.000 neue Dollar zu drucken.

Die Krise ist noch lange nicht vorbei und erreicht gerade erst denn Arbeitsmarkt, da stellt sich jemand wie Josef Joffe in seiner Funktion als Chefredakteur und Meinungsmacher in die Öffentlichkeit und erklärt die Krise für beendet und Ben Bernake zum neuen Messias. Stellt sich die Frage: Ist Joffe auf seine alten Tage verrückt geworden? Glaubt er wirklich, dass die Krise vorbei ist? Darf so ein Mann die Chefredaktion einer großen deutschen Tageszeitung leiten?

Quelle: zeit.de

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