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Der Witz vom sauberen Krieg in Afghanistan

Deutschland ist im Krieg, genau wie es die Amerikaner wollten und Angela dem Obama versprochen hat. Mehr Kampfeinsatz ist die Devise und die Deutschen sind bis jetzt sehr gut, kaum eigene Verluste und jetzt das! Tote Zivilisten, die vermeintlich für Terroristen gehalten wurden, weil sie sich aus Eigennutz um gestohlene Tankwagen versammelt hatten. Keine Frage, den sauberen Krieg gibt es nicht, der sogenannte Kollateralschaden gehört zum Krieg wie der tägliche Fahnenappell. Wer glaubt, er kann in einen Krieg mit Kampfeinsätzen gehen ohne Zivilisten zu töten, der hat bei Geschichte nicht richtig aufgepasst oder ist einfach naiv. Die Taliban in Afghanistan
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Deutschland ist im Krieg, genau wie es die Amerikaner wollten und Angela dem Obama versprochen hat. Mehr Kampfeinsatz ist die Devise und die Deutschen sind bis jetzt sehr gut, kaum eigene Verluste und jetzt das! Tote Zivilisten, die vermeintlich für Terroristen gehalten wurden, weil sie sich aus Eigennutz um gestohlene Tankwagen versammelt hatten.

Keine Frage, den sauberen Krieg gibt es nicht, der sogenannte Kollateralschaden gehört zum Krieg wie der tägliche Fahnenappell. Wer glaubt, er kann in einen Krieg mit Kampfeinsätzen gehen ohne Zivilisten zu töten, der hat bei Geschichte nicht richtig aufgepasst oder ist einfach naiv.

Die Taliban in Afghanistan leben unter der Bevölkerung, sie hocken nicht in irgendwelchen Berghöhlen und kommen nur in der Nacht raus. Nein, sie kleiden sich normal und das einzige was sie von der Zivilbevölkerung trennt, die mit ihnen leben muss ist die AK 47 in der Hand, auch Kalaschnikow genannt.

Für die Regierungsparteien kommt dieser Fall zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt, lediglich die Linken werden hierdurch politisch gestärkt. Umso erstaunlicher ist die Vorgehensweise der US-Armee im Zusammenhang mit diesem Sachverhalt.

Kurze Zeit nach der Zerstörung der Tanklastwagen und kam eine geführte Gruppe der US-Armee zum Ort des Geschehens. Normalerweise nehmen die Amerikaner keine Journalisten mit zu den Orten des Geschehens, aufgrund möglicher schlechter Publicity, diesmal jedoch machte der US-General höchstpersönlich eine Ausnahme. Er führte die Gruppe an und sprach von Schuld und 125 Toten.

Diese Tatsache ist ein direkter Schlag ins Gesicht der Bundeswehr und eine Provokation. Offensichtlich ist die Stimmung unter den Bündnispartnern wesentlich schlechter als es scheint. Offene Anfeindungen hat es in der Nato-Führungsebene noch nicht gegeben, auch diese Tatsache spielt den Linken in die Hände, die für eine Auflösung der Nato plädieren.

Die deutschen haben keine eigenen Flugzeuge in Afghanistan, um solche Angriffe durchzuführen, bisher schien das Bündnis zu funktionieren, doch scheinen die internen Grabenkämpfe der Nato mittlerweile beängstigend.

Der Vorgang offenbart jedoch noch ganz andere Aspekte, welche jetzt erst deutlich werden: Was machen die Deutschen eigentlich da unten? Warum bekommen wir nur so wenig Informationen? Wieso gibt es eigentlich keinen täglichen Live-Bericht aus dem Camp in Kundus?

Die Informationspolitik der deutschen Bundeswehr ist unterirdisch. Fast erweckt es den Anschein, als wäre die Bundeswehr gar nicht in Afghanistan oder im Kosovo. Der Krieg wird bewusst verschwiegen, denn wenn wir uns erinnern, laut Bundesregierung führen wir ja gar keinen Krieg!

Der größte Witz sind aber die Taliban selber, die sich plötzlich an die UN wenden und eine Untersuchung fordern! Verkehrte Welt!

Quelle: spiegel.de

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