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Bossing – Mitarbeiter-Mobbing von oben

Der Begriff Mobbing ist mittlerweile bei allen Arbeitnehmern bekannt. Sicherlich gab es schon immer Mobbing in der Berufswelt, doch hat erst die Zunahme der Fälle in den 90er Jahren den Begriff überhaupt erst verbreitet und etabliert. Jetzt gibt es das Bossing, welches im Prinzip ähnlich ist wie das Mobbing nur einen ganz neuen Stellenwert hat, denn es bezeichnet die psychische Drangsalierung von Mitarbeitern durch Führungskräfte, wobei Psychoterror zum Führungsstil zählt. Bossing bezeichnet ebenso die Unfähigkeit von Führungskräften zur Personalführung aufgrund des Fehlens von definierten Verantwortungsbereichen. Ausführlich greift Die Zeit ein Fallbeispiel dazu auf … Indirekt liegt das Fundament des Bossing
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Der Begriff Mobbing ist mittlerweile bei allen Arbeitnehmern bekannt. Sicherlich gab es schon immer Mobbing in der Berufswelt, doch hat erst die Zunahme der Fälle in den 90er Jahren den Begriff überhaupt erst verbreitet und etabliert. Jetzt gibt es das Bossing, welches im Prinzip ähnlich ist wie das Mobbing nur einen ganz neuen Stellenwert hat, denn es bezeichnet die psychische Drangsalierung von Mitarbeitern durch Führungskräfte, wobei Psychoterror zum Führungsstil zählt. Bossing bezeichnet ebenso die Unfähigkeit von Führungskräften zur Personalführung aufgrund des Fehlens von definierten Verantwortungsbereichen. Ausführlich greift Die Zeit ein Fallbeispiel dazu auf …

Indirekt liegt das Fundament des Bossing auf dem Peter-Prinzip, einer soziologischen Einschätzung für hierarchische Strukturen. Sicherlich ist es so,  je mehr Hierarchie in einem Unternehmen existiert, so nimmt auch die Wahrscheinlichkeit zu, dass Führungskräfte ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind. Meistens stinkt der Fisch dann sprichwörtlich vom Kopf her und es fängt in der obersten Hierarchieebene an.

Hierbei gibt es dann gewisse Vererbungsfaktoren, die sich auf die nächsten Hierarchieebenen herunter ziehen. Chefs stellen nunmal gerne Leute ein, die ihnen selbst nicht gefährlich werden können und dabei aber in gewisser Weise einen ähnlichen Charakter und Stil aufweisen.

Nicht selten allerdings findet auch eine Fehleinschätzung auf Seiten der Personalreferenten statt. Ein gutes Beispiel dafür ist der sogenannte und gewünschte „Biss“. Dieser bezeichnet ursprünglich die Hartnäckigkeit an gesteckten oder vorgegebenen Zielen festzuhalten und diese auch zu erreichen, teilweise ist dies auch heute in Stellenanzeigen zu lesen.

Doch dieser „Biss“ wird oftmals mit den Charakterschwächen Egoismus, Selbstverherrlichung und der Fähigkeit zur Intrige verwechselt, wobei diese Eigenschaften mit dem Begriff „Biss“ nichts gemein haben. Diese Charakterschwächen implizieren oftmals persönliche Befriedigungen mittels Schadenfreude oder Sadismus, führen aber das Unternehmen in den meisten Fällen in die roten Zahlen und nicht in die gewünschten Schwarzen.

Quelle: zeit.de

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