Kriminalstatistik 2009 – falsche Interpretation der Zahlen

Die Kriminalstatistik auf Bundesebene zeigt ein Bild reduzierter Kriminalität in unserem Land, doch die Statistik ist trügerisch und zeichnet ein verdrehtes Bild.

Während in den Ballungsräumen in Hamburg, Berlin und NRW die Anzahl der Straftaten zunimmt, ist die Abnahme der Straftaten in Grenzregionen zu den neuen östlichen EU-Nachbarn wie Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen ein sicheres Zeichen für wirtschaftliche Entwicklung der Nachbarländer und die steigende touristische Attraktivität der neuen Bundesländer. Lediglich der Autodiebstahl an der Grenze zu Polen und Tschechien hat nochmal deutlich zugelegt.

Durch die deutliche Abnahme in den neuen Bundesländern und dem Saarland, wird jedoch die Relation zu den steigenden Zahlen in den Ballungszentren kaschiert. Hier erfolgt eine deutliche Zunahme an Gewaltdelikten und wenn jetzt von bundesweit sinkender Kriminalität gesprochen wird, dann ist diese Aussage sehr trügerisch, denn sie stellt nicht die steigende Jugendkriminalität in den Vordergrund.

Mit anderen Worten, wir erleben gerade einen Generationswechsel unter den Verbrechern und die Anzahl der „Azubis“ steigt hier deutlich.

Quelle: focus.de

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