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MaschinenbauingenieurIn - Infos vom Studium bis zum Job
Der Ingenieur bzw. die Ingenieurin im Bereich Maschinenbau hat aktuell sehr
gute Aussichten auf einen Job. Viele Unternehmen schreiben gar keine
Stellenangebote aus, sondern holen die Maschinenbauer direkt von der
Uni ab.
Studium zum Ingenieur/Ingenieurin im Bereich Maschinenbau
Das Studium zum Dipl.-Ing. (Uni) Maschinenbau bzw. Dipl.-Ing. (FH) Maschinenbau ist ebenso
den Veränderungen unterworfen, wie alle Studiengänge in Deutschland, die im Zuge
des Bologna-Prozesses auf die Abschlüsse Bachelor und Master umgestellt werden. Das Diplom
darf noch bis 2010 verliehen werden, anschließend wird es nur noch Titel wie Bachelor of Science,
Bachelor of Engineering, Master of Science, Master of Engineering verliehen.
Aktuelle Bezeichnungen sind typischerweise auch Maschineningenieur/in, Engineering-Manager/in,
Ingenieur/in für Machinen- und Anlagenbau oder Maschinenweseningenieur/in.
Die Studiendauer beträgt zwischen 9-10 Semestern, wenn ein Praktikum integriert ist kann die
Regelstudienzeit auch 10-11 Semester betragen. Im Jahre 2003 lag die durchschnittliche Studienzeit
der Absolventen an Fachhochschulen und Universitäten bei 12,9 Semestern. Durch die Umstellungen auf Master und Bachelor wird es hier
in naher Zukunft andere Studienzeiten geben, die natürlich genauso das Praktikum mit
einbeziehen.
Der Maschinenbau ist ein wichtiger Pfeiler der deutschen Wirtschaft. Aufgrund
der Vielfalt von Einsatzgebieten, die von der Verkehrstechnik, Raumfahrttechnik,
Mikrotechnik bis zur Produktion von Robotern, Maschinen und Werkzeugen reichen,
ist eine Spezialisierung nach dem Vordiplom auf einen Fachbereich notwendig.
Erst mit dem Diplom und der erfolgreichen Diplomprüfung kann der Einstieg
als Diplom-Ingenieur erfolgen.
Berufsbild Maschinenbauingenieur/Maschinenbauingenieurin
Jobs finden Maschinenbauer hauptsächlich in der Industrie, was aber durch alle
Branchen geht. Überall dort wo
Maschinen eingesetzt werden liegt das Aufgabengebiet. Im Ingenieurbüro wird dann
die Konstruktion und Planung übernommen, oder aber auch die Beratung und technische
Untersuchung.
Die Forschung und Emtwicklung in diesem Bereich findet in der Regel an den Hochschulen
statt.
Die Einsatzorte sind sehr oft unterschiedlich und können auch im Ausland liegen.
Die Konstruktion von Maschinen und Anlagen bezieht sich hier auch auf Bereiche der
Energieversorgung oder der Landwirtschaft. Auch die Organisation und Überwachung
der Produktion fällt in ihr Resort.
Stellenangebote für Maschinenbauingenieure finden sich auch im öffentlichen
Dienst, ebenso stellt die Selbstständigkeit eine Alternative dar, wobei
als Freiberufler eher eine beratende Tätigkeit ausgeübt wird.
Persönliche Eigenschaften und Fähigkeiten
Das Interesse an Technik muss in jedem "Maschbauer" angelegt sein, ebenso für
Mathematik. Planung und Organisation sind für den Erfolg ebenso wichtig, wie
ökonomisches Denken. Die Ideen mit Hilfe von Datenverarbeitungssystemen wie
CAD oder CAE umzusetzen, macht zudem gute Kenntnisse in der EDV notwendig.
Fremdsprachenkenntnisse können immer mehr zum Einstellungskriterium werden, wobei
es natürlich auch förderlich ist, wenn bereits praktische Erfahrungen
in der Branche oder dem Tätigkeitsfeld vorhanden sind.
Einstiegsgehalt, Verdienst und Jobaussichten im Maschinenbau
Kaum ein anderer Beruf hat momentan eine so geringe Arbeitslosenquote wie dieser
Bereich, sie hat sich in den letzten sieben Jahren halbiert, während sich
die anderen meistens verdoppelt haben. Nie war es leichter für einen
Dipl.-Ing. in Deutschland einen Job zu finden als heute.
Dies darf natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auch schon Mal anders
war und vielleicht auch wieder schlechter werden kann.
Das Einstiegsgehalt liegt bei ca. 40.000 Euro, kann sich aber sogar schnell steigern.
Der tarifliche Verdienst liegt in einem Bereich zwischen 3800 und 4300 Euro als
Angestellter. Davon können andere Berufsgruppen nur träumen.

Quelle: Beschäftigungs- und Arbeitslosenstatistik der BA