Ausbildungsberufe - ZahnarzthelferIn:
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Tipps zur Bewerbung

Arbeiten als ZahnarzthelferIn bzw. Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (ZFA)


Die Berufsbezeichnung »ZahnarzthelferIn« wurde im Jahr 2001 von der Bezeichnung »Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r« abgelöst. Die Abkürzung für diesen Beruf lautet »ZFA«. Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r ist ein klassischer Ausbildungsberuf, der dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) unterliegt.

Über 99% der Beschäftigten in diesem Berufsfeld sind Frauen, weshalb er eindeutig als typischer Frauenberuf gilt. Um für die Ausbildung zugelassen zu werden, ist kein bestimmter Schulabschluss gesetzlich vorgeschrieben, die meisten BewerberInnen verfügen jedoch über einen mittleren Bildungsabschluss (Mittlere Reife) oder einen Hauptschulabschluss.

Die Zahlen der Auszubildenden für den Beruf der Zahnarzthelferin sind insgesamt rückläufig; 2007 stagnierten die Zahlen erstmals wieder.

Das Berufsbild Zahnarzthelfer/in bzw. Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (ZFA)

ZahnarzthelferInnen sind die ersten Ansprechpartner für Patienten, ob am Telefon oder in den Praxisräumen, sie repräsentieren die Praxis des Zahnarztes gegenüber dem Patienten. Die Zahnarzthelferin sorgt für die Verwaltung der Patientendaten, plant die Behandlungstermine und erledigt den Schriftverkehr, z.B. mit Krankenkassen und Labors.

Zahnmedizinische Fachangestellte bereiten die Behandlungsräume vor und assistieren bei Untersuchungen und medizinischen Eingriffen. Darüber hinaus können sie selbstständig Patienten über Mundhygiene, Paradontal- und Kariesprophylaxe aufklären.

Je nach Größe und Art der Praxis kann es Spezialisierungen auf bestimmte Bereiche der Tätigkeiten geben, zum Beispiel auf den Bereich der Verwaltung. Es gibt in einer kieferorthopädischen Praxis zudem ein anderes Betätigungsfeld, als in einer normalen Zahnarztpraxis.

Persönliche Eigenschaften für eine/n Zahnmedizinischen Fachangestellte/n

Der Beruf der Zahnarzthelferin besteht aus drei wesentlichen Aufgaben: Verwaltung, Beratung und Handwerk. Sie sollten also Planungs- und Organisationsgeschick besitzen und systematisch arbeiten können. Um Patienten gut zu beraten sind Überzeugungskraft und Einfühlungsvermögen unabdingbar. Nervöse oder ängstliche Patienten müssen beruhigt werden. Eine verständliche Ausdrucksweise ist wichtig, wenn es um die Beratung von Patienten und ganzen Schulklassen geht. Bei der Sterilisation der Instrumente, der Zahnreinigung oder dem Anfertigen von Gebissabdrücken sind zupackende Eigenschaften und Hygienebewusstsein gefragt.

Dauer der Ausbildung, Gehalt und Urlaub

Die Ausbildung zum/r ZFA dauert drei Jahre. Während der Ausbildung verdienen die angehenden Zahnarzthelfer/innen monatlich zwischen 250 und 380 Euro in den neuen und 496 Euro in den alten Bundesländern. Das Gehalt steigt bis zum 3. Ausbildungsjahr auf bis zu 590 Euro. Nach Abschluss der Prüfung sind Gehälter zwischen 1.300 und 1.900 Euro pro Monat möglich.

Arbeit als ZahnarzthelferIn/Zahnmedizinische Fachangestellte
Quelle: Beschäftigungs- und Arbeitslosenstatistik der BA

Bewerbung als ZahnarzthelferIn

Eine klassische Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnis wird bevorzugt. Onlinebewerbungen per Email sind eher untypisch. Wenn möglich sollten Bewerber/innen die Bewerbung persönlich in der Zahnarztpraxis vorbeibringen und so den persönlichen Kontakt zum Zahnarzt aufnehmen. In der Regel handelt es sich um eine normale Zahnarztpraxis mit einem Arzt, der dann auch das Vorstellungsgespräch führt und direkter Vorgesetzter ist.


Zahnarzthelferin - Zahnmedizinische Fachangestellte

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