Ausbildung als Maschinenbauingenieur/in

Der Ingenieur bzw. die Ingenieurin im Bereich Maschinenbau hat aktuell sehr gute Aussichten auf einen Job. Viele Unternehmen schreiben gar keine Stellenangebote aus, sondern holen die Maschinenbauer direkt von der Uni ab.

Anstellungen finden Maschinenbauer hauptsächlich in der Industrie, doch auch in anderen Bereichen ist der Bedarf vorhanden.

Überall dort wo Maschinen eingesetzt werden liegt ihr Aufgabengebiet. Im Ingenieurbüro wird dann die Konstruktion und Planung übernommen, oder die Beratung und technische Untersuchung.
Die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich findet in der Regel an den Hochschulen statt.

Die Einsatzorte sind sehr oft unterschiedlich und können im Ausland liegen. Aus diesem Grund sind Maschinenbauer nicht selten im Ausland unterwegs. Die Konstruktion von Maschinen und Anlagen bezieht sich hier auf Bereiche der Energieversorgung oder der Landwirtschaft. Die Organisation und Überwachung der Produktion gehört ebenfalls zum Aufgabengebiet.

Stellenangebote für Maschinenbauingenieure finden sich natürlich genauso im öffentlichen Dienst. Ebenso stellt die Selbstständigkeit eine Alternative dar, wobei als Freiberufler eher eine beratende Tätigkeit ausgeübt wird.

Studium zum Ingenieur/Ingenieurin im Bereich Maschinenbau

Das Studium zum Dipl.-Ing. (Uni) Maschinenbau bzw. Dipl.-Ing. (FH) Maschinenbau ist ebenso den Veränderungen unterworfen, wie alle Studiengänge in Deutschland, die im Zuge des Bologna-Prozesses auf die Abschlüsse Bachelor und Master umgestellt wurden. Das Diplom wird nicht mehr verliehen, es gibt nur noch Titel wie Bachelor of Science, Bachelor of Engineering, Master of Science, Master of Engineering usw.

Aktuelle Bezeichnungen sind typischerweise auch Maschineningenieur/in, Engineering-Manager/in, Ingenieur/in für Maschinen- und Anlagenbau oder Maschinenwesensingenieur/in.

Die Studiendauer beträgt zwischen 9-10 Semestern, wenn ein Praktikum integriert ist kann die Regelstudienzeit auch 10-11 Semester betragen. Im Jahre 2003 lag die durchschnittliche Studienzeit der Absolventen an Fachhochschulen und Universitäten bei 12,9 Semestern. Durch die Umstellungen auf Master und Bachelor ist dies deutlich kürzer geworden.

Die Arbeit der Maschinenbauingenieure stellt einen Eckpfeiler der deutschen Wirtschaft dar.
Ein innovativer und kreativer Beruf.

Der Maschinenbau ist ein wichtiger Pfeiler der deutschen Wirtschaft. Aufgrund der Vielfalt von Einsatzgebieten, die von der Verkehrstechnik, Raumfahrttechnik, Mikrotechnik bis zur Produktion von Robotern, Maschinen und Werkzeugen reichen, ist im Studiums-verlauf eine Spezialisierung auf einen Fachbereich notwendig.

Erst mit dem Abschluss und der erfolgreichen Prüfung kann der Einstieg im Berufsleben als Ingenieur erfolgen.

Persönliche Voraussetzungen und Fähigkeiten

Das Interesse an Technik muss in jedem “Maschbauer” angelegt sein, ebenso für Mathematik. Planung und Organisation sind für den Erfolg ebenso wichtig, wie ökonomisches Denken. Die Ideen mit Hilfe von Datenverarbeitungssystemen wie CAD oder CAE umzusetzen, macht zudem gute Kenntnisse in der EDV notwendig.

Fremdsprachenkenntnisse sind immer mehr Einstellungskriterium, wobei es natürlich auch förderlich ist, wenn bereits praktische Erfahrungen in der Branche oder dem Tätigkeitsfeld vorhanden sind. Praktika im Ausland sind daher ideal.

Gehalt im Maschinenbau

Kaum ein anderer Beruf hat momentan eine so geringe Arbeitslosenquote wie dieser Bereich, sie hat sich in den letzten sieben Jahren halbiert, während sich die anderen meistens verdoppelt haben. Nie war es leichter für einen Maschinenbauingenieur in Deutschland einen Job zu finden als heute.

Dies darf natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auch schon Mal anders war.

Das Einstiegsgehalt liegt bei ca. 40.000 Euro, kann sich aber sogar schnell steigern. Der tarifliche Verdienst liegt in einem Bereich zwischen 3800 und 4300 Euro als Angestellter. Davon können andere Berufsgruppen nur träumen.

Tipps zur Erstellung einer erfolgreichen Bewerbung!

Als Maschinenbauingenieur finden Berufseinsteiger sowie ältere Arbeitnehmer, im Vergleich zu anderen Berufen, relativ schnell eine Anstellung. Natürlich ist dieser Beruf von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängig, doch der Maschinenbau hat in Deutschland eine Schlüsselrolle und ist der Garant für positive Entwicklungen die sich auf andere Branchen übertragen können. Die Beschäftigungszahlen sind relativ konstant, für Absolventen ist es nicht gerade schwer einen geeigneten Zugang zum Job zu finden.

Quelle: Beschäftigten- und Arbeitslosen-Statistik der Bundesagentur für Arbeit (IAB Forschungsgruppe Berufliche Arbeitsmärkte).

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