Besoldung der Beamten: Regierungsmitglieder wollen mehr Geld

Das Beamte in einer anderen Welt leben als der Rest der Gesellschaft ist den meisten bekannt. Während der Nettoverdienst deutscher Arbeitnehmer in den letzten 20 Jahren fast nicht gestiegen ist, genehmigen sich die Beamten immer einen kräftigen Schluck aus der Steuergeldpulle.

Ausgerechnet im Jahr der höchsten Haushaltsschulden will sich die Bundesregierung (Kanzler, Minister und Staatssekretäre) nicht länger ausschließen, schließlich haben sie es ja verdient.

Anstatt die Beamtengehälter und Pensionen endlich zu kürzen, gibt es in 2010 sogar eine Erhöhung der Bundesbeamtenbezüge. Wie geht das zusammen?

Während alle Welt und viele Beamte darüber schimpfen, dass die FDP endlich mal die Leistungsträger in der Gesellschaft mit minimalen Steuervergünstigungen ein bisschen gerechter entlohnen möchte, stehen die Beamten und Regierungsmitglieder anscheinend über allem. Es wird deutlich, dass sich der 1.700.000.000.000 EUR Schuldenberg nicht grundlos über das Land ergossen hat.

Das Land steht vor der Pleite und wird in den nächsten Jahren, zusätzlich zu allen Kürzungen (Reformen) der letzten Jahre, eine enorme Einsparung in Kauf nehmen, da gehen die Regierungsmitglieder mit gutem Beispiel voran und verabreichen sich höhere Bezüge.

Wäre dieser Sachverhalt nicht so bitter ernst, man müsste sich totlachen. Hier bekommt der Begriff „Fremdschämen“ eine neue Bedeutung.

Quelle: zeit.de

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