Bundesagentur vermittelt illegale Jobs

Über Pannen der Bundesagentur für Arbeit beim Umgang mit ihrer Klientel und Ein-Euro-Jobs hab ich ja vor kurzem was geschrieben, jetzt kommt die nächste Schlappe. Nach der „taz“ hat die Jobbörse rund 50 Inserate von Lotto-Callcentern im Angebot, obwohl die Lottowerbung am Telefon ohne Einverständnis der Verbraucher seit Januar 2008 gesetzlich verboten ist. Die Agentur als Handlanger gesetzeswidriger Praktiken? Autsch! Da weis die linke Hand wieder nicht, was die rechte tut. Unklar ist auch, inwieweit Harzt IV-Empfänger verpflichtet sein könnten, die Angebote anzunehmen. Wer schon mal im Bahnhof an einem Gewinnspiel teilgenommen hat und das Kärtchen mit seinen Adressdaten in den vermeintlichen Audi-Hauptgewinn geworfen hat, kennt wahrscheinlich die Seuche, die dann klingelnd über einen herein bricht. Bei den Verbraucherzentralen häufen sich jedenfalls die Beschwerden über diese Art der Belästigung.

Ich habe übrigens beim Suchen keinen entsprechenden Eintrag mehr in der Jobbörse der Arbeitsagentur gefunden…

Bericht in der „taz“

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