Das von Guttenberg-Komplott – Oder wie der Schein alles überragt

Es ist schon extrem bemerkenswert, wie medial sich die von Guttenbergs präsentieren. Gut, er schwamm auf der Obama-Welle ganz oben mit und verkörperte Jugendlichkeit und Dynamik. Er stand für einen Neuanfang, so wurde es zumindest medial suggeriert.

Jetzt ist auch Frau von Guttenberg in den Medien und engagiert sich auf dem infomativesten Sender, den ich kenne – RTL2 – gegen Kinderschänder. Es wird immer deutlicher, dass anscheinend die von Guttenbergs mit viel Geld und Unterstützung von konspirativen Kreisen langsam zur Macht verholfen werden soll. Warum sonst sind sie so medial präsent wie noch nicht einmal das Bundespräsidentenpaar?

Die mediale Präsenz, besonders von Karl-Theodor fließt permanent und ist nicht nur auf höchstem Niveau, sondern vielleicht auch von langer Hand inszeniert. Wenn der Verteidigungsminister rüber nach Afghanistan jetet, dann ist fast immer ein persönliches Fotografen-Team dabei, um den Star in bester Pose abzulichten. Wer bezahlt dieses Team? Diese famosen Bilder erscheinen dann immer kurze Zeit später in der Bertelsmann-Springer-Mediawelt und zeigen Herrn von Guttenberg in seinem besten Licht. Er wird den Menschen als kompetenter Macher vermarktet, fast ausschließlich jedoch nur über die Massenmedien der Boulevard-Presse.

Was ist das Ziel dieser dauernden Karl-Theodor von Guttenberg-Kampagne?

Letztendlich liegt nur ein Schluss nahe, der als einziger Grund für diesen Sachverhalt heranzuführen ist: Der adelige Bayer soll unser nächster Kanzler werden.

Hier wird mit viel Geld, vielleicht soagr aus diskreten Wirtschaftkreisen eine fortwährende Medienkampagne gefahren, um die Massen auf den jetzigen Verteidigungsminister auszurichten. Wer wird das Erbe von Angela Merkel antreten, wenn die jetzige Inkompetenz von schwarz-gelb abgestraft wird? Wer soll nach dem nächsten rot-grünen Kanzler kommen? Wollen die Bayern ihren ersten Kanzler großziehen?

Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als das ein Bayer zum Kanzler wird, so heißt es. Doch genau da setzt von Guttenberg an, er wirkt nicht als Bayer und eigentlich denken viele Menschen sogar er wäre in der FDP. Er positioniert sich nicht als Bayer, wie es Edmund Stoiber oder Horst Seehofer immer getan haben und genau das ist seine Intention.

Wir sollten nur aufpassen, dass uns das trojanische Pferd der Bertelsmann-Springer-Medien nicht jemand in den Hof schiebt, der uns böse erwachen lässt … wenn wir denn erwachen.

Weitere Infos zu Karl-Theodor von Guttenberg

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