Ein Endlager für 1.000.000 Jahre, das es nicht gibt!

Nein, die Rede ist nicht von Bielefeld, der Stadt die es nicht gibt, sondern von einem Endlager für Atommüll in Asse, Gorleben oder anderswo. Weil man sich in den 60ern kaum Gedanken über Atommüll gemacht hat, zahlen wir heute die Zeche und Energiemonopolisten, CDU/CSU und FDP kippen noch immer Feuer ins Öl.

1.000.000 Jahre wird der Atommüll in Gorleben noch vor sich hinstrahlen. Wenn auch nicht viel sicher ist in dieser Welt, dieses Faktum ist es. Doch die Diskussion um Endlagerung von Atommüll geht eigentlich in eine ganz falsche Richtung, denn Atommüll kann man nicht endlagern, weder in Asse noch anderswo. Es gibt schlicht und einfach nicht die Möglichkeit bestimmte Dinge irgendwo zu versenken, in der Hoffnung sie wären für alle Zeiten verschwunden.

Im Prinzip ist das genauso naiv wie der Glaube an stetig steigende Aktienkurse, man kehrt immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Der Atommüll, den uns die Atomkonzerne hinterlassen, wird niemals irgendwo richtig sicher sein. Wir werden uns damit abfinden müssen und zahlen damit die Zeche für die Konzerne und korrupte Politiker, die damit reich wurden und noch immer werden.

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