Mappus schweres Erbe für den ersten grünen Ministerpräsidenten

Die Jubelfeier ist  vorbei und die Wellen der Begeisterung, die ganz Deutschland erreichten, glätten sich. Was übrig bleibt ist die Erkenntnis, dass der scheidende Ministerpräsident von Baden-Württemberg dem Land viele Probleme hinterlässt, die allesamt teuer werden. Kein guter Start für den ersten grünen Ministerpräsidenten.

Stuttgart 21 und der zu teure Kauf von EnBW sind nur die Speerspitzen der Verschwendungssucht von Herrn Mappus. Gut, für Stuttgart 21 zeigt er sich wirklich nicht ursprünglich verantwortlich, doch seine brutalen Polizeieinsätze gegen die Demonstranten, haben ihm die Wiederwahl gekostet.

Mit der Abschaltung der Atomkraftwerke wird die EnBW von Ex-E.ON-Mann Hans-Peter Villis deutlich abgewertet werden. Mappus hatte die Anteile viel zu teuer zurück gekauft, das bestätigten Experten schon lange vor Fukushima. Stuttgart 21 wird so nicht gebaut werden, das scheint sicher, schließlich haben die Grünen hier ganz klare Positionen, die allerdings Geld kosten werden.

Dies wird Kretschmann bei den sparsamen Schwaben sehr schnell in Veruf bringen. Die einzige Chance des Ministerpräsidenten ist schonungslose Offenheit und Ehrlichkeit in diesen Fragen. Wer das Volk in die Entscheidungen einbezieht und ihnen die Notwendigkeit ehrlich erklärt, wird ein Wunder erleben – sogenannte Wutbürger können Kompromisse schließen.

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