Medien gegen Guttenberg? Nein, nicht alle. Ist die BILD käuflich?

Die deutschen Medien berichten außergwöhnlich offen über das Thema Doktorarbeit von Karl Theordor zu Guttenberg. Nur eine Zeitung hält sich extrem auffällig zurück – BILD. Doch warum ist das so?

Die Positiv-Kampagnen von Karl Theodor zu Guttenberg, die seit ca. 2 Jahren über die Bundesbürger ergossen werden haben zu einer Gegenbewegung geführt. Viele Zeitschriften, die immer auffällig positiv über Guttenberg berichtet haben, wie zum Beispiel der Stern, fallen nun über ihn her. Nur eine Zeitung hält ihm nach wie vor die Treue und scheint käuflich zu sein.

Während die Bild-Zeitung sonst nie um eine niederträchtige Schlagzeile verlegen ist, entfacht sie keinen Strum der Entrüstung, ja noch nicht einmal ein Lüftchen. Erst heute meldet sie sich mit einer gezielt positiv anmutenden und käuflichen Pseudo-Abstimmung zurück, auch nur, weil das Ergebnis bereits vorher bekannt ist – pro Guttenberg.

Was also bringt die größte Tageszeitung dazu einen Politiker bewusst und auffällig zu schonen? Nun, die Antwort liegt auf Hand und ist mehr als deutlich …

… Folge der Spur des Geldes. Journalisten und Zeitungen werden heute nicht mehr direkt gekauft. Hier geht es um Werbeanzeigen für etliche Millionen, die an eine solche Berichterstattung geknüpft sind. Erstaunlich nur, dass sich das Volk wirklich so leicht austricksen lässt. Naja, warum sollte Deutschland anders sein, als Berlusconis Italien?

BUNDESWEHR schaltet Anzeigen bei BILD (Quelle: ftd.de)

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