Noch nie so viele Arbeitnehmer in Deutschland

Zum Ende eines Jahres werden immer tolle Statistiken präsentiert. So auch die Anzahl der Arbeitnehmer, im Jahresdurchschnitt waren laut Bundesagentur für Arbeit rund 41,5 Millionen Arbeitnehmer berufstätig. Das ist ein neuer Rekord, denn noch nie waren so viele Menschen am Arbeitsmarkt in Deutschland aktiv.

Doch was bedeutet diese Zahl wirklich? Und was sind die Konsequenzen daraus?

Nun, die Zahlen sind auf den ersten Blick positiv, aber schaut man auf die Details, die in den Statistiken seit 2007 oftmals verschwiegen werden, dann erkennt man den relativ hohen Anteil prekären Arbeitsverhältnissen in dieser großen Zahl. Mit anderen Worten, diese Menschen bekommen Hartz 4 und arbeiten zusätzlich. Laut der Friedrich-Ebert-Stiftung beläuft sich diese Zahl auf ca. 6,5 Millionen. Die Menschen haben also nur Arbeit, damit sie nicht für soziale Unruhe sorgen und auf dumme Gedanken kommen, wenn man so will.

Doch was bedeutet das für den Arbeitsmarkt und die Lohnentwicklung? Hier zeigt sich deutlich eine Spirale nach unten. Immer mehr Menschen arbeiten in Niedriglohnverhältnissen, dadurch das der Staat also die Menschen massiv in den Arbeitsmarkt drückt, sinken die Löhne rapide.

Aus diesem Grund ergibt sich auch das Phänomen, dass wir noch nie so viele Menschen in Arbeit hatten und noch nie so eine Hohe Neuverschuldung Deutschlands. Und die Schulden wachsen noch weiter jedes Jahr um neue Milliardenbeträge. Doch komischerweise stellt niemand die Frage die sich dabei unweigerlich aufdrängt:

Wie will Deutschland jemals seine Schulden zurück zahlen, wenn es noch nie so viele Menschen in Arbeitsverhältnissen gegeben hat und die Seuereinnahmen nur so sprudeln müssten?

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