Nordirland und der Terror – Anschlag der IRA passt in die Zeit!

Die IRA ist zurück. Na gut, eigentlich war sie nie weg, aber immerhin gab es keine Toten mehr. Es war ruhig geworden um Nordirland, lediglich durch die Rockgruppe U2 fühlte man sich noch hin und wieder an den ewigen Konflikt zwischen den Nordiren und den Engländern erinnert.

Es drängt sich also die Frage auf, warum dieser Anschlag stattgefunden hat. Welche Motive, was will man erreichen? Nun eigentlich auch wieder ganz logisch, wenn man die weltpolitischen und wirtschaftlichen Fakten heranzieht. England ist pleite. Großbritannien steht vor schweren Zeiten durch die Weltfinanzkrise. Die Rolle in der Welt, die England jetzt spielt, als Hilfssheriff der Amerikaner, wird sich das Land in Zukunft nicht mehr leisten können. Amerika übrigens auch nicht.

Vielleicht denkt eine relativ kleine Splittergruppe der IRA, dass es jetzt an der Zeit ist die Forderungen weiter zu fassen und den Kampf wieder aufzunehmen. Allerdings erscheint dies natürlich als völliger Blödsinn, möglicherweise hoffen die Täter auf einen Flächenbrand. Es sollte ihnen aber bewusst sein, dass sie in der nordirischen Bevölkerung kaum Unterstützer finden.

Im Prinzip nützt dieser Terroranschlag nur der englischen Regierung selbst. England steht ein heißer Sommer bevor. Die Finanzkrise wird auch auf der Insel erst im Sommer richtig durchschlagen, obwohl jetzt schon Millionen von Engländern arbeitslos geworden sind.

Die Gefahr durch nordirischen Terror schweißt die englische Bevölkerung zusammen und lenkt von den inneren Problemen ab. Der Anschlag ist also politisch gesehen das Beste was der englischen Regierung passieren konnte.

Daher drängt sich ein Verdacht auf, der schon beim damaligen RAF-Attentat auf Alfred Herrhausen, den Vorstand der Deutschen Bank, im Jahr 1989 entstanden ist. Sind und waren die Terrororganisationen wie IRA oder RAF von Geheimdiensten soweit unterwandert, dass die Auswahl der Opfer oder die Anschläge, nicht mehr von den Terrororganisationen selbst, sondern von staatlichen Organisationen getroffen werden?

Dieser Verdacht klingt natürlich ungeheuerlich und erscheint im Zuge der Vielzahl von Verschwörungstheorien wie eine von diesen. Natürlich wird ein Geheimdienst in Friedenszeiten niemals einen Terroranschlag selbst durchführen, auch nicht der BND im Kosovo. Die Täter kommen immer aus der Terrororganisation selbst, es stellt sich nur die Frage nach den „geheimen“ Leuten im Hintergrund. Dort liegt die Lösung.

Quelle: Reuters

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