Warum in Deutschland keiner mehr Kinder kriegt, zeigt auch der sogenannte Vaterschaftsurlaub

Werdende Mütter sind vor und nach der Geburt in Deutschland relativ gut abgesichert, zwar gibt es viele europäische Länder in Europa, die es wesentlich besser machen, doch immerhin sind wir mal nicht das Schlusslicht. Doch zum Kinderkriegen gehören immer zwei und bei den Vätern wird deutlich, warum Deutschland kinderfeindlich ist.

„Vaterschaftsurlaub“, von diesem Wort haben viele Männer vermutlich noch nie etwas gehört, erst wenn „Mann“ wirklich in die Situation kommt, wird ihm vermutlich deutlich, wie schlecht es in Deutschland um die Väter bestellt ist. Ein europäischer Vergleich zeigt, das deutsche Dilemma:

Frankreich: 11 Tage
England: 2 Wochen
Schweden: 10 Tage
Dänemark: 2 Wochen
Spanien: 13 Tage, ab dem 2. Kind 15 Tage
usw. …

Lediglich die deutschensprachigen Staaten Deutschland, Österreich und die Schweiz reichen sich gegenseitig die rote Laterne, sie haben KEINEN Anspruch auf Vaterschaftsurlaub in ihrer Gesetzgebung vorgesehen. Allein dieser Sachverhalt zeigt, wie kinderfeindlich es hierzulande zugeht. Wer wundert sich da noch über Rekordgeburtenrückgänge?

Erstaunlicherweise haben jedoch viele deutsche Unternehmen, wenigstens einen Tag Sonderurlaub für die Niederkunft in ihrer Firmenphilosophie verankert. Doch wohl nur, damit der völlig übermüdete Vater nach der nächtlichen mehrstündigen Geburt keine Fehler am Arbeitsplatz macht, selbst hier zählt nur die Effizienz und Leistungsfähigkeit.

Weil anscheinend die regierenden deutschen Parteien unfähig sind, sich über die Interessen der deutschen Industrie zu erheben, kann die Bevölkerung hierzulande nur auf die EU und eine einheitliche Regelung hoffen. EU-Beamte haben immerhin 10 Tage Vaterschaftsurlaub, sogar ohne Geldeinbussen.

(Kinder-)Armes Deutschland …

Quelle: wikipedia.de

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