Was haben China und die USA gemeinsam?

Beide wollen unangenehme Internetseiten unzugänglich machen. In China hat man es da doch leichter, die Diktatur verbietet einfach die jeweiligen Internetseiten und steckt die Autoren in den Knast oder Arbeits- und Umerziehungslager. In den USA ist das nicht so einfach, hier greift selbst das faschistische Patriot Act nicht und die Meinungsfreiheit in der Verfassung lässt ein Verbot einfach nicht zu.
Die Amerikaner müssen sich also anderer Mittel bedienen, um eine staatliche Zensur durchzusetzen, wie das Beispiel Wikileaks zeigt. Sie nehmen Firmen wie Amazon, PayPal oder Mastercard in die Zange und versuchen so, indirekt die Internetseiten lahmzulegen. Ein Umstand, der übrigens dem SWIFT-Abkommen zu verdanken ist.

Das klappt jedoch nur bedingt, denn die USA haben das freiheitliche Prinzip im Internet nicht richtig verstanden. Was einmal online ist, geht quasi nie wieder offline – dabei sollten sie es doch am besten wissen, schließlich haben die Amerikaner im Internet die größte Datensammelwut.

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